STEVE VAI UND FAVORED NATIONS / MASCOT LABEL GROUP KÜNDIGEN CD UND DIGITALE VERÖFFENTLICHUNG DES NEUEN STUDIOALBUMS "INVIOLATE" FÜR DEN 28. JANUAR AN

Die Aufnahme ist ein dunkel getöntes Fusion-Funk-Workout, das fast ausschließlich auf einer Gretsch-Hollowbody-Gitarre gespielt wird. Was Vai zu dem (zumindest für ihn) ungewöhnlichen Modell geführt hat, erklärt er so: "Sie hängt mit all den anderen Gitarren an der Wand, und ich habe sie immer nur angeschaut und gedacht: 'Eines Tages werde ich dich spielen...'". Er fährt fort: "Beim Schreiben der Akkordwechsel für den Soloteil und das Solo selbst habe ich tief in meinen akademischen Musiktheorie-Kopf gegraben, um eine Reihe von Akkordwechseln zu schaffen, bei denen sich die harmonische Atmosphäre bei jedem Wechsel verändert. Die dichten Akkordstrukturen erforderten eine Reihe von synthetischen Modi, um sich darin zurechtzufinden. Diese Herangehensweise entspricht der von Jazz- und Fusion-Spielern, aber ich wusste, dass ich nicht wollte, dass es so klingt, und das Solo musste absolut melodisch sein. Das Ergebnis war ziemlich kraftvoll, da der gesamte Soloteil melodische atmosphärische Veränderungen hervorruft, die sich dramatisch verändern, und trotzdem gut zusammenarbeiten." 

 

Im Laufe seiner mehr als 40-jährigen Karriere hat Steve Vai regelmäßig das scheinbar Unmögliche in etwas sehr, sehr Mögliches verwandelt... was im Grunde ganz schön unverschämt ist. Von seinen Tagen als Frank Zappa "Stunt-Gitarrist" bis hin zu seinen neueren, expansiven und forschenden Soloarbeiten hat Vai immer wieder die Vorstellungen von traditionellem Gitarrenspiel und Komposition in Frage gestellt - und bei mehr als einer Gelegenheit sogar selbst das Instrument neu erfunden.

 

Was, wie er zugibt, nicht unbedingt seine Absicht ist. "Ich sitze nicht herum und sage: 'Okay, was kann ich jetzt tun, um Grenzen zu überschreitet'", erklärt Vai seine Herangehensweise an die Gitarre. "Was ich zu mir selbst sage, ist: 'Okay, Vai - was wirst du jetzt tun, das dich interessieren wird, das dich faszinieren wird und das anders ist als alles, was du bisher gemacht hast?"

 

Gleichzeitig präsentiert “Inviolate” seine fokussierteste, straffe und vielleicht belebendste Musik seit Jahren. "Es ist sehr 'Vai', was auch immer das heißen mag", sagt er und lacht dann. "Jemand anders kann vielleicht besser erklären, was das ist als ich. Aber es ist einfach sehr ehrliche Musik. Denn viele meiner Platten sind lang und es gibt viele Konzepte und Geschichten, mit denen ich herumspiele. Diese Platte hat nichts von alledem. Es handelt sich um neun ziemlich dichte, rein instrumentale Kompositionen, die ich festhalten und aufnehmen wollte, damit ich sie den Fans auch live präsentieren kann."


Der hypnotische Opener des Albums, "Teeth of the Hydra", ist eine gewundene, Latin-Fusion-angehauchte Komposition, die Vai mit einer einzigartigen Spezialgitarre schrieb und aufnahm, die er Hydra nannte. Aber die Hydra als bloße Gitarre zu bezeichnen, wäre viel, viel zu kurz gegriffen. Die Hydra wurde in Zusammenarbeit mit den Designern der Firma Hoshino (Ibanez) gebaut und basiert auf einer "Steampunk-Motiv"-Idee von Vai. Sie ist ein Biest von einem Instrument - eine einteilige Kreatur mit zwei Köpfen und drei Hälsen, die unter anderem mit sieben- und 12-saitige Gitarren, einen viersaitigen Bass, Harfensaiten, halbfreie Hälse, Single-Coil-, Humbucking-, Piezo- und Sustainer-Tonabnehmer, schwebende und Hardtail-Tremolo-Brücken, Phasensplitter und vieles, vieles mehr gespickt ist.

 

"Es ist eine unglaublich gut gebaute Maschine", sagt Vai. "Ich habe den Jungs bei Hoshino gesagt: 'Alles, was ihr für konventionell haltet, macht das nicht. Das war eine Gelegenheit, brutale Kreativität auszuleben. Und sie sind darüber hinausgegangen."

 

Genau wie Vai mit seiner Performance. Während des gesamten Stücks setzt er die gesamte Klangpalette der Hydra ein, um einen Gitarrenpart zu gestalten, der in seiner Ausdehnung und Ausdruckskraft geradezu lebendig klingt. "Das Interessante an dem Song und der Gitarre ist, dass alles zur gleichen Zeit entstanden ist", sagt Vai. "Es war eine dieser 'unantastbaren' Inspirationen - bumm!"

 

“Ich wusste, dass ich mit der Hydra etwas schaffen musste, das wie ein echtes Musikstück klang", fährt er fort. “Es durfte nicht nur eine Neuheit sein. Denn wenn man wüsste, was meine Hände machen und wie ich meine linke Hand benutze, um Phrasierungen zu kreieren, die funktionieren, wenn ich keine Note greifen kann, weil meine rechte Hand woanders ist... mein Gott. Aber das fertige Stück musste für sich selbst stehen. Es durfte nicht so klingen, als würde ich einfach nur mit Sachen jonglieren."

 

Im Laufe des Jahres 2021 wurden mehrere dieser Kompositionen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Vai komponierte und nahm den Song "Knappsack" nach seiner Schulteroperation zu einer Zeit auf, als sein rechter Arm in einer Schlinge (oder, wie sein Chirurg Dr. Knapp es nannte, einem "Knappsack") steckte und er daher nur seine linke Hand benutzen konnte, um das Stück zu spielen. Er veröffentlichte ein Video mit einer einhändigen Darbietung, das hier zu sehen ist: : https://www.youtube.com/watch?v=aMjmjXHJoPg. Er sagt lachend: "Bald darauf sah ich einige Clips von jungen Kids, die das auch schafften, was schon echt faszinierend ist."

 

Die bereits von ihm Anfang 2021 aufgenommenen Songs, wozu auch  “Candle Power” gehört, wurden nun von einer Band unterstützt, die aus Bassisten Bryan Beller, Philip Bynoe und Henrik Linder, sowie Keyboarder David Rosenthal bestand. Am Schlagzeug ist Zappa-Kollege Terry Bozzio und Vinnie Colaiuta zu hören.

 

Oder nimm den Track "Apollo in Color", bei dem Vai seine hochfliegenden Läufe auf seiner Ibanez PIA Signature-Gitarre (das neu entworfene Modell ist übrigens das erste Mal auf einem Vai-Studioalbum zu hören) mit filigranen Klängen auf allen möglichen exotischen Saiteninstrumenten unterlegt. Im Grunde geht es darum, seine eigene Stimme zu finden und dann den Mut und die Überzeugung zu haben, seinen musikalischen und kreativen Instinkten zu folgen, wohin auch immer sie einen führen mögen - etwas, das Vai bei seinem Spiel nie gescheut hat.

"Eines der großartigen Dinge an der Gitarre ist, dass man kein Virtuose sein muss, um seine kreative Vision auszudrücken", sagt er. "Ich meine, Bob Dylan spielt die Gitarre perfekt für seinen Ausdruck. Das gilt auch für John McLaughlin. Man muss nur entscheiden, wie viel Technik man will oder braucht, um ans Ziel zu kommen. Ich selbst wollte und brauchte das alles. Wenn es um meine Musik geht, habe ich nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas beweisen oder mich an etwas anpassen muss. Ich liebe es einfach, mir kreative Ideen auszudenken und sie dann mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln umzusetzen.“

 

"Eine unantastbare (Inviolate) Inspiration ist eine, die völlig rein zu dir kommt", erklärt Vai. "Sie erscheint fast in ihrer Vollständigkeit, und man erkennt, dass sie für einen richtig ist. Da gibt es für dich keine Ausreden mehr. Du wirst nur noch die Erkenntnis haben und kannst dann deiner Kreativität freien Lauf lassen. Hoffentlich ist mir das mit dieser Platte gelungen."

 


ABOUT STEVE VAI:

Steve Vai ist ein virtuoser Gitarrist, Komponist und Produzent, der von vielen als einer der größten Gitarristen aller Zeiten angesehen wird. In über 40 Jahren in der Branche hat Vai mehr als 15 Millionen Platten verkauft, drei Grammy Awards erhalten und mit Musiklegenden wie Frank Zappa, David Lee Roth und David Coverdale (Whitesnake) gespielt. Er war gemeinsam mit Zakk Wylde, Yngwie Malmsteen, Nuno Bettencourt und Tosin Abasi Gründer der Supergroup Generation Axe. Tourte ausgiebig als Solo-Künstler oder dem Live-Projekte G3 (in Zusammenarbeit mit verschiedenen Tournee-Besetzungen mit Joe Satriani, John Petrucci, Eric Johnson, Yngwie Malmsteen und Steve Lukather). Außerdem ist Vai der Autor von Vaideology: Basic Music Theory for Guitar Players (Hal Leonard), seinem ersten Musiktheorie-Buch, das sowohl Anfängern als auch erfahrenen Gitarristen helfen soll. 

Eine vollständige Diskografie und mehr findest Du unter: www.vai.com

 


Online:

https://www.vai.com/ 

www.facebook.com/stevevai 

www.instagram.com/stevevaihimself 

www.twitter.com/stevevai 

www.youtube.com/user/SteveVaiHimself

 

Official Visualizer “Little Pretty”: https://youtu.be/o8H4wRglcbE

Pre-Order: https://smarturl.it/steve_vai

Steve Vai: "Modern Primitive / Passion And Warfare 25th Anniversary Edition" - 2 CDs

Legacy Recordings, die Catalog Division von Sony Music Entertainment, veröffentlicht am  24. Juni von Steve Vai die Doppel-CD „Modern Primitive / Passion And Warfare 25th Anniversary Edition“  mit zahlreichen unveröffentlichten Titeln.

 

Zum 25. Jubiläum des Albums „Passion And Warfare“  erscheint eine besondere Edition des Albums, die zum ersten Mal auch Songs und Aufnahmen unter dem Titel Modern Primitive“ umfasst. Diese Songs basieren auf Songskizzen und unfertigen Arbeiten von  Steve Vai, die er nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „Flex-Able“ im Januar 1984 geschrieben und aufgenommen hatte. Für „Modern Primitive“ wurden diese Aufnahmen nun von dem virtuosen Gitarristen fertiggestellt und sind auf der ersten CD zu finden. Die zweite CD umfasst das remasterte Album „Passion And Warfare“ mit vier unveröffentlichten Songs als Bonus. „Die Musik auf `Flex-Able´ unterscheidet sich so sehr von der auf Passion and Warfare, dass man sich fragen könnte, ob es derselbe Typ ist, der die beiden Platten gemacht hat“, schreibt Steve in den Liner Notes der neuen Edition. „`Modern Primitive´ ist das fehlende Glied zwischen den Alben. Es ist eine Art Cro-Magnon Vai.“

 

Neben der Doppel-CD-Version „Modern Primitive / Passion And Warfare - 25th Anniversary Edition“ werden die beiden Alben auch auf den digitalen Plattformen  separat erhältlich sein. Die Edition kommt im 4-teiligen Softpack mit 20-seitigem Booklet und einem „Passion and Warfare“-Faltposter.

 

Zusätzlich zu der erstmals veröffentlichten, „verlorenen“ Musik von „Modern Primitive“ feiert der Komponist/Produzent und E-Gitarren-Virtuose Steve Vai das 25. Jubiläum seines musikalischen Meilensteins „Passion And Warfare" mit einer Welttournee, die am 28. Mai startet, und zum ersten Mal sein bahnbrechendes Instrumental-Rock-Meisterwerk in seiner Gesamtheit präsentiert. „Dieses Album von Anfang bis Ende (inklusive einiger ganz besonderer Überraschungen) live zu spielen, ist etwas, von dem ich immer geträumt habe“, erzählt der dreifache Grammy-Gewinner.  „Es sind Songs dabei, die ich noch nie live gespielt habe und 25 Jahre nach dem Release bin ich froh, dass meine Gitarren-Skills der Aufgabe so gewachsen sind wie nie zuvor.“

 

Vielfach als eines der größten und einflussreichsten Instrumental-Rockgitarren-Alben bezeichnet, die je aufgenommen wurden, erschien Vais „Passion and Warfare“ im September 1990 im Original auf Relativity/Epic Records und wurde von der RIAA mit Gold ausgezeichnet. Von einer Reihe von Träumen inspiriert, die Vai als junger Mann hatte, beschreibt er selbst „Passion and Warfare“ als „Jimi Hendrix trifft Jesus Christus bei einer Party, die Ben Hur für Mel Blanc geschmissen hat.“ Das Album wurde in The Mothership, Vais Home Studio in den Hollywood Hills, aufgenommen und bietet mit dem Klassiker „For The Love Of God“ laut einer Leserumfrage des Guitar World Magazine den Track mit einem der besten Solos aller Zeiten.

16.04. Hannover - Musikzentrum

17.04. Bochum - Zeche

19.04. Stuttgart - LKA Longhorn

20.04. München - Backstage Werk

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