Roger Eno und Brian Eno leiten mit dem dritten Teil der Kurzfilmserie zum Song "Slow Movement: Sand" den Endspurt zu ihrem Album "Mixing Colours" ein, Album-VÖ: 20.03.20

Nachdem wir euch in den letzten Wochen schon die ersten beide Kurzfilme zu „Celeste“ und „Blonde“ gezeigt haben kommt heute kurz vor der Veröffentlichung des Albums „Mixing Colours“ der Clip zum Song "Slow Movement: Sand“ dazu.

Natürlich ist auch dieser wieder in Zusammenarbeit mit Peter Chilvers entstanden. 

Brian Eno und Peter Chilvers präsentieren ihre Kurzfilme für Roger und Brian Enos neues Album „Mixing Colours“, Album-VÖ: 20.03.20

Nach der Ankündigung von Roger und Brian Enos neuem Album „Mixing Colours“, das am 20. März 2020 auf Deutsche Grammophon erscheint, legen die Brüder eine Reihe von Filmen vor. Brian Eno und der Musiker und Softwaredesigner Peter Chilvers produzierten sie und setzten sieben der achtzehn Stücke des Albums in Szene. Die Arbeiten werden im Laufe der kommenden Monate auf digitalen Plattformen veröffentlicht. 
Der erste Film für den Albumtrack „Celeste“ erscheint heute am 07. Februar.

Brian Eno und Peter Chilvers arbeiten seit vielen Jahren zusammen, beispielsweise bei interaktiven Apps wie Bloom, Scape, Trope und zuletzt Bloom: 10 Worlds. Ihre nun entstandenen Filme für „Mixing Colours“ spiegeln die Quintessenz des Albums, wenn sie die Schlichtheit und kontemplative Natur der Klangwelten mit einfachen, doch zugleich faszinierenden Bildern wechselnder, traumähnlicher Panoramen verbinden. Ob vertraut oder nicht, ihr impressionistischer Charakter gibt ihnen eine geheimnisvolle Unbestimmtheit, die einlädt, sich in reale und erfundene Welten zu begeben. Darin gleicht ihre Wirkung der Musik. Roger Eno erklärt: „Hört man dieses Album oft – besonders im Hinblick auf die fantastischen Welten, die Brian geschaffen hat –, erschließt sich einem eine gewaltige Landschaft. Man kann eintreten und verweilen.“

„Das Album enstand fast ausnahmslos in Zügen“, sagt Brian Eno. „Ich sitze mit Computer und Kopfhörern im Zug, und die Stücke sind für mich die perfekte Musik auf meiner Reise.“

Diese Arbeitsumgebung war schließlich einer der Ausgangspunkte für die filmische Umsetzung von Chilvers und ihm. So legt der künstlerische Prozess zugleich auch das kreative Wechselspiel offen, das dieses Projekt prägt. Mit nur einer Ausnahme haben alle Stücke der Aufnahme auf Farben bezogene Titel, und einige von ihnen werden nun von einer Bilderwelt begleitet, die in ihren Kontrasten und sich wandelnden Schattierungen der Ästhetik von „Mixing Colours“ entspricht.

„Mixing Colours ist das erste gemeinsame Album der Brüder Eno und für beide das jeweils erste auf Deutsche Grammophon. Es erscheint am 20. März 2020 digital, als LP und CD-Digipack.

 
Das Album kann ab sofort hier vorbestellt werdenhttps://dg.lnk.to/mixingcolours 

Roger Eno & Brian Eno - die Brüder veröffentlichen mit "Mixing Colours" ihr erstes Duo-Album, Album-VÖ: 20.03.20

Roger und Brian Eno erforschen das Wesen des Klangs auf ihrem ersten Duo-Album, "Mixing Colours“.  Ihr Debüt auf Deutsche Grammophon, das am 20. März 2020 international als CD, LP und digital erscheint, ist ein Meilenstein ihrer anhaltenden kreativen Zusammenarbeit. 18 Klanglandschaften laden den Hörer ein, in ihren unendlichen Raum einzutauchen.

"Mixing Colours" entstand über viele Jahre, wobei beide Künstler ihre lange Erfahrung als Komponisten, Interpreten und Produzenten nutzten. Der kreative Prozess begann damit, dass Roger Eno einzelne Stücke auf einem MIDI-Keyboard spielte und aufnahm. Die digitalen MIDI-Dateien dieser Aufnahmen schickte er seinem älteren Bruder, der jedes Stück in eine eigene Klangwelt übersetzte, den Inhalt überarbeitete und manipulierte. Das Zusammenspiel der Brüder entfaltete sich, während sich das Projekt entwickelte.

 

Die frühesten Stücke von "Mixing Colours" nahmen um 2005 Gestalt an, waren ursprünglich aber nicht als Teil einer größeren Sammlung gedacht. »Wir arbeiteten nicht auf ein Endresultat hin – es war wie das Hin und Her eines Gesprächs, das wir 15 Jahre lang führten«, sagt Roger. »Nach dem Aufwachen morgens ging ich sofort nach oben, schaltete meine Geräte ein und improvisierte, dann schickte ich Sachen an Brian, die ihn vielleicht interessieren könnten. Die Idee zu einem Album entstand, als die Anzahl der Stücke wuchs und die Ergebnisse interessant blieben. Keiner von uns beiden hätte das allein erreichen können.«

 

"Mixing Colours" schlägt Brücken zwischen der Vergangenheit und der Zukunft von Musik. Rogers Kompositionen lassen an die wehmütige Melodik des späten Schubert denken, während Brians Klangdesign seiner konzeptuellen Arbeit mit elektronischer Musik und seiner lebenslangen Begeisterung für das schöpferische Potenzial neuer Medien verpflichtet ist. Nach seiner Ansicht hat die Welt des Pop in den letzten 50 Jahren die enormen Möglichkeiten der elektronischen Musik weiterentwickelt, um einst unvorstellbare Klangfarben und instrumentale Timbres zu kreieren.

Brian sagt: »Bei den klassischen Instrumenten steht die Klarinette für eine kleine Klanginsel, die Bratsche für eine weitere und der Flügel für noch eine andere. Jedes Instrument repräsentiert eine begrenzte Menge klanglicher Möglichkeiten, eine einzige Insel im grenzenlosen Ozean aller möglichen Klänge, die man hervorbringen kann. Bei der Elektronik werden alle Räume zwischen diesen Inseln erforscht. Das Ergebnis sind neue Klänge, die vorher überhaupt nicht existierten. Es hat mir ungeheuren Spaß gemacht, diesen Ozean anhand von Rogers unvergleichlichen Kompositionen zu erforschen.«

 

Mit nur einer Ausnahme haben alle Tracks der Aufnahme auf Farben bezogene Titel –"Burnt Umber" (Gebrannte Umbra), „Obsidian" oder „Verdigris" (Grünspan) beispielsweise – so wie auch manches abstrakte Gemälde. In ihrer Gesamtheit sind sie eine tiefe Meditation über wechselnde Klangschattierungen und kontrastierende Timbres. Der letzte Track, »Slow Movement: Sand«, reduziert die Musik auf das Allernotwendigste an Klangfarbe, Timbre und Puls.

"Mixing Colours", sagt Roger, gehe auf gemeinsame künstlerische, musikalische und literarische Interessen zurück und sei so zu einem Werk echter Zusammenarbeit zwischen den Brüdern geworden. »Hört man dieses Album oft – besonders im Hinblick auf die fantastischen Welten, die Brian geschaffen hat –, erschließt sich einem eine gewaltige Landschaft. Man kann eintreten und verweilen.«

 

Das Bildmaterial des Albums zeigt abstrakte Gemälde des Künstlers Dom Theobald, darunter ein Werk, das Brian von Roger als Geschenk erhielt.

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