Reggae-Pionier Jimmy Cliff veröffentlicht heute (06.08.) die neue Single "Human Touch"

Knapp ein Jahrzehnt nach seiner letzten Albumveröffentlichung, für die er wenig später einen GRAMMY Award erhielt, kehrt Reggae-Legende Jimmy Cliff zurück: „Human Touch“ heißt die neue Single des Jamaikaners, der neben seinen musikalischen Erfolgen auch als Schauspieler und Aktivist bekannt ist. Im Text des Songs „Human Touch“ geht es Jimmy Cliff um gelebten Gemeinschaftssinn und menschliches Miteinander, um Austausch und nicht zuletzt den Ausdruck der eigenen Spiritualität nach der Phase des Lockdowns und der Isolation. Hier reinhören.

 

„Als Mensch, dessen Wurzeln in Afrika liegen, fühle ich mich glücklich und gesegnet, die unvergleichliche Überlebensgeschichte der Menschheit und diesen Triumph vertonen zu können. Ich beziehe mich mit dieser neuesten Etappe meiner musikalischen Reise auf die großen Errungenschaften, Lektionen und Erleuchtungen des alten Ägyptens, das die letzten Jahrhunderte der menschlichen Zivilisationsgeschichte so entscheidend geprägt hat, was man an den vielen Obelisken und anderen pharaonischen Monumenten in den Metropolen und in der ganzen Kultur der `Neuen Welt’ erkennen kann“, erklärt Jimmy Cliff.

 

„Human Touch“ erscheint am 06. August – dem jamaikanischen Unabhängigkeitstag, womit sich der Reggae-Veteran gleichermaßen vor seinem tatsächlichen Geburtsort (St. James) sowie vor seiner kreativen Geburtsstätte (Kingston) verneigt. Als einer der letzten Vertreter der großen Reggae-Pioniere, von denen die meisten längst gestorben sind (u.a. Bob Marley, Peter Tosh, Bunny Wailer, Toots Hibbert), war Cliff maßgeblich daran mitbeteiligt, das Reggae-Genre zu seinem weltweiten Siegeszug zu verhelfen. Sein Einfluss auf die Musikgeschichte ist immens. In Jamaika mit der höchsten Auszeichnung („The Order of Merit“) geehrt, ist er neben Bob Marley einer der beiden Jamaikaner, die auch in die „Rock & Roll Hall of Fame“ aufgenommen wurden. Sein von Fans und Kritikern gefeiertes letztes Album „Rebirth“ erhielt vor neun Jahren eine GRAMMY-Auszeichnung in der Kategorie „Best Reggae Album“; für den US-Rolling Stone war es genreübergreifend eines der „50 besten Alben des Jahres 2012“.

 

Zu den vielen unvergessenen Klassiker-Hits von Jimmy Cliff zählen neben „Wonderful World, Beautiful People“, „You Can Get It If You Really Want“ und „The Harder They Come“ auch seine Interpretationen von Songs wie „Wild World“ oder beispielsweise „Hakuna Matata“ (feat. Lebo M; 1995), die ihm weltweit Charterfolge bescherten – auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in der gesamten Eurozone.

 

Zahlreiche namhafte Kolleginnen und Kollegen, von Annie Lennox bis Paul Simon, arbeiteten über die Jahre gemeinsam mit Jimmy Cliff – und weltbekannte Coverversionen seiner Songs gibt es von Bruce Springsteen, Willie Nelson, Cher, New Order oder zum Beispiel von Fiona Apple. Springsteens Interpretation des Songs „Trapped“ war in den 1980er Jahren Teil des international erfolgreichen Benefiz-Klassikers „We Are The World“, und Bob Dylan bezeichnete Jimmy Cliffs „Vietnam“ einst als „den größten Protestsong, der je geschrieben wurde“. Nachdem er schon 1972 die Hauptrolle im Film „The Harder They Come“ gespielt und Musik zum Soundtrack beigesteuert hatte, was dem globalen Reggae-Siegeszug neuen Schwung gab, ist seine Version von „I Can See Clearly Now“ aus dem Film „Cool Runnings“ längst ein Klassiker. Darüber hinaus war Jimmy Cliff als Schauspieler in Filmen wie „Club Paradise, Muscle Shoals“ und „Marked For Death“ zu sehen.

 

Auch die momentan größten Afrobeats- und Reggaeton-Künstler*innen, die den Streaming-Markt seit einiger Zeit dominieren, beziehen sich auf Jimmy Cliff und dessen bahnbrechende Kompositionen – nicht zuletzt dank etlicher „Residencys“ in Lateinamerika und Afrika.

 

2021 kehrt der Jamaikaner nun mit neuer Musik zurück: „Human Touch“ ist Vorbote seines kommenden Studioalbums. Zudem steht für ihn als das erstes Signing von Beverly’s Records auch das 60. Jubiläum auf dem Programm – sowie die Feierlichkeiten zum 60. von Island Records, einer Erfolgsgeschichte, die von Anfang an eng verbunden ist mit der Ära von Beverly’s Records und seiner eigenen Karriere. Nächstes Jahr folgt auch das 50. Jubiläum von Jimmy Cliffs Film-Highlight „The Harder They Come“.

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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch