Von Reggae-Legende Jimmy Cliff erscheint am 12.08.  das neue Album "Refugees" auf allen digitalen Plattformen - erstes Album seit zehn Jahren

Einer der wichtigsten Reggae-Künstler aller Zeiten, der in die Rock & Roll Hall of Fame® aufgenommene und mit dem GRAMMY® Award ausgezeichnete Jimmy Cliff veröffentlicht heute die neue Single "Refugees" (feat. Wyclef Jean).

 

Die Single "Refugees" (Dance) kann man HIER anhören.

 

Diese Hymne ebnet den Weg für sein erstes Album seit über einem Jahrzehnt – mit dem gleichnamigen Titel „Refugees“, das am 12. August 2022 über UMe (Universal Music Enterprises) in digitalen Formaten erscheint.

 

Die Single "Refugees", von der jetzt eine Dance-Version und später eine Rap-Version erscheint, fängt den Geist von Cliffs klassischen Werken mit einem Neo-Soul-Hip-Hop-Groove ein, mit Unterstützung des legendären Fugees-Mitbegründers Wyclef Jean. Es setzt auch die kreative und spirituelle Verbindung zwischen diesen beiden Künstlern fort, da Wyclef Cliff im Jahr 2010 die Einführungsrede für Jimmy Cliff in die Rock &  Roll Hall of Fame® hielt.

 

Zu dieser generationenübergreifenden Zusammenarbeit sagte Wyclef: „Am Anfang war es für mich nicht einfach, nach Amerika zu kommen. Da wir Familienmitglieder haben, die politisch gequält wurden, war es nicht leicht für uns. Wenn ich 'Fugees' sage, ist 'Fugees' die Abkürzung für 'Refugees'. Ich dachte immer: Wenn ich eine Botschaft vermitteln könnte, dann wäre es diese.“ Und wer inspirierte Dich dazu? „Jimmy Cliff ist eine meiner größten Inspirationen überhaupt, und er ist immer bei seiner Botschaft geblieben, wenn es um Frieden, Liebe und Einigkeit geht. Die Zusammenarbeit bei dieser Platte ist genau das, was wir sind: ein Plädoyer für die Vergessenen. In einer Zeit, in der Liebe gebraucht wird, glaube ich nicht, dass jemand das besser vermitteln kann als der King".

 

Und genau diese Intention transportiert der "King" auf „Refugees“.

 

Jimmy erklärt zum neuen Album: „Ich bin sehr stolz darauf, weil es Jimmy Cliff in eine neue musikalische Richtung bringt. Ich werde immer etwas Neues ausprobieren. Auch wenn `Refugees´ ein schwerer Titel ist, werden Menschen Ihre Füße bewegen, denn es ist für die Tanzfläche gemacht. Das war's. Ich liebe es."

 

Der jamaikanische Sänger und Multi-Instrumentalist Dwight Richards sagte zu seiner Zusammenarbeit mit Jimmy Cliff bei "We Want Justice": „Ich arbeite seit 20 Jahren mit Jimmy Cliff zusammen und fühlte mich geehrt, als er mich bat, auf 'We Want Justice' mitzuwirken. Da ich in Jamaika aufgewachsen bin, hat mich dieser Song sehr berührt. Es mit Jimmy singen zu können, verleiht dem Song noch mehr Bedeutung. Wie wir alle wissen, ist Jimmy ein Menschenfreund, und das spricht für ihn und dieses Album. Wir wollen Gerechtigkeit, und wir verdienen Gerechtigkeit".

 

Unter den dreizehn Tracks ist auch der emotionale Song "Racism", bei dem er mit seiner Tochter Lilty Cliff zusammenarbeitete.

 

Lilty fasst zusammen: „Der Song ist einfach eine Geschichte über Musiker, die zusammen Spaß haben. Ich habe nur herumgealbert. Der Bandleader hat dann ein paar Sachen aufgenommen. Als Nächstes hörte ich, dass ich tatsächlich auf einem Song zu hören sein würde. Jimmy ist ein Mann, der seinen Überzeugungen immer treu geblieben ist. Ich denke, 'Racism' ist ein Song, der wirklich zeigt, worum es auf dem ganzen `Refugees´-Album geht, nämlich um Einigkeit und Toleranz. Die Tatsache, dass ich ein Teil davon sein darf, ist wirklich erstaunlich. Ich kann es kaum erwarten, dass alle es hören. Bis Bald."

 

Am 30. Juli feiert Cliff seinen 78. Geburtstag. In diesem Jahr ist auch der 50. Jahrestag des zeitlosen Films „The Harder They Come“ - der Filmklassiker mit Jimmy in der Hauptrolle, der 1972 veröffentlicht wurde. Mit seiner Komposition des Soundtracks von „The Harder They Come“ leistete er Pionierarbeit und machte den Reggae populär. The Library of Congress bewertete das Album aufgrund seiner Bedeutung als "kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutsam" und wählte es für die Aufnahme in das National Recording Registry aus. Die Veröffentlichung des neuen Albums „Refugees“ erfolgt auch passend kurz nach dem 60. Jahrestag der Unabhängigkeit Jamaikas von Großbritannien am 6. August 2022.

 

Im Jahr 2012 beschenkte Cliff die Welt mit seiner letzten LP „Rebirth“. Es wurde mit einem GRAMMY® Award in der Kategorie "Bestes Reggae-Album" ausgezeichnet und schaffte es auf die Liste der "50 besten Alben des Jahres 2012" des Rolling Stone. Er ist "der einzige lebende Reggae-Musiker, der mit dem Order of Merit ausgezeichnet wurde - der höchsten Auszeichnung, die die jamaikanische Regierung für Leistungen in Kunst und Wissenschaft vergeben kann." Sein Katalog umfasst die bedeutenden Songs "Many Rivers To Cross", "You Can Get It If You Really Want", "The Harder They Come" und "Hakuna Matata". Für den Komödienklassiker “Cool Runnings” interpretierte er Cat Stevens' "Wild World" und Johnny Nashs "I Can See Clearly Now".

 

REFUGEES TITELLISTE


1. Money Love
2. Here I Am
3. Refugees (Rap Version) feat. Wyclef Jean
4. Security
5. One Song
6. My Love Song
7. Moving On
8. We Want Justice feat. Dwight Richards
9. Racism feat. Lilty Cliff
10. Bridges
11. Punus
12. Happy Day
13. Refugees (Dance Version) feat. Wyclef Jean

Reggae-Pionier Jimmy Cliff veröffentlicht heute (06.08.) die neue Single "Human Touch"

Knapp ein Jahrzehnt nach seiner letzten Albumveröffentlichung, für die er wenig später einen GRAMMY Award erhielt, kehrt Reggae-Legende Jimmy Cliff zurück: „Human Touch“ heißt die neue Single des Jamaikaners, der neben seinen musikalischen Erfolgen auch als Schauspieler und Aktivist bekannt ist. Im Text des Songs „Human Touch“ geht es Jimmy Cliff um gelebten Gemeinschaftssinn und menschliches Miteinander, um Austausch und nicht zuletzt den Ausdruck der eigenen Spiritualität nach der Phase des Lockdowns und der Isolation. Hier reinhören.

 

„Als Mensch, dessen Wurzeln in Afrika liegen, fühle ich mich glücklich und gesegnet, die unvergleichliche Überlebensgeschichte der Menschheit und diesen Triumph vertonen zu können. Ich beziehe mich mit dieser neuesten Etappe meiner musikalischen Reise auf die großen Errungenschaften, Lektionen und Erleuchtungen des alten Ägyptens, das die letzten Jahrhunderte der menschlichen Zivilisationsgeschichte so entscheidend geprägt hat, was man an den vielen Obelisken und anderen pharaonischen Monumenten in den Metropolen und in der ganzen Kultur der `Neuen Welt’ erkennen kann“, erklärt Jimmy Cliff.

 

„Human Touch“ erscheint am 06. August – dem jamaikanischen Unabhängigkeitstag, womit sich der Reggae-Veteran gleichermaßen vor seinem tatsächlichen Geburtsort (St. James) sowie vor seiner kreativen Geburtsstätte (Kingston) verneigt. Als einer der letzten Vertreter der großen Reggae-Pioniere, von denen die meisten längst gestorben sind (u.a. Bob Marley, Peter Tosh, Bunny Wailer, Toots Hibbert), war Cliff maßgeblich daran mitbeteiligt, das Reggae-Genre zu seinem weltweiten Siegeszug zu verhelfen. Sein Einfluss auf die Musikgeschichte ist immens. In Jamaika mit der höchsten Auszeichnung („The Order of Merit“) geehrt, ist er neben Bob Marley einer der beiden Jamaikaner, die auch in die „Rock & Roll Hall of Fame“ aufgenommen wurden. Sein von Fans und Kritikern gefeiertes letztes Album „Rebirth“ erhielt vor neun Jahren eine GRAMMY-Auszeichnung in der Kategorie „Best Reggae Album“; für den US-Rolling Stone war es genreübergreifend eines der „50 besten Alben des Jahres 2012“.

 

Zu den vielen unvergessenen Klassiker-Hits von Jimmy Cliff zählen neben „Wonderful World, Beautiful People“, „You Can Get It If You Really Want“ und „The Harder They Come“ auch seine Interpretationen von Songs wie „Wild World“ oder beispielsweise „Hakuna Matata“ (feat. Lebo M; 1995), die ihm weltweit Charterfolge bescherten – auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in der gesamten Eurozone.

 

Zahlreiche namhafte Kolleginnen und Kollegen, von Annie Lennox bis Paul Simon, arbeiteten über die Jahre gemeinsam mit Jimmy Cliff – und weltbekannte Coverversionen seiner Songs gibt es von Bruce Springsteen, Willie Nelson, Cher, New Order oder zum Beispiel von Fiona Apple. Springsteens Interpretation des Songs „Trapped“ war in den 1980er Jahren Teil des international erfolgreichen Benefiz-Klassikers „We Are The World“, und Bob Dylan bezeichnete Jimmy Cliffs „Vietnam“ einst als „den größten Protestsong, der je geschrieben wurde“. Nachdem er schon 1972 die Hauptrolle im Film „The Harder They Come“ gespielt und Musik zum Soundtrack beigesteuert hatte, was dem globalen Reggae-Siegeszug neuen Schwung gab, ist seine Version von „I Can See Clearly Now“ aus dem Film „Cool Runnings“ längst ein Klassiker. Darüber hinaus war Jimmy Cliff als Schauspieler in Filmen wie „Club Paradise, Muscle Shoals“ und „Marked For Death“ zu sehen.

 

Auch die momentan größten Afrobeats- und Reggaeton-Künstler*innen, die den Streaming-Markt seit einiger Zeit dominieren, beziehen sich auf Jimmy Cliff und dessen bahnbrechende Kompositionen – nicht zuletzt dank etlicher „Residencys“ in Lateinamerika und Afrika.

 

2021 kehrt der Jamaikaner nun mit neuer Musik zurück: „Human Touch“ ist Vorbote seines kommenden Studioalbums. Zudem steht für ihn als das erstes Signing von Beverly’s Records auch das 60. Jubiläum auf dem Programm – sowie die Feierlichkeiten zum 60. von Island Records, einer Erfolgsgeschichte, die von Anfang an eng verbunden ist mit der Ära von Beverly’s Records und seiner eigenen Karriere. Nächstes Jahr folgt auch das 50. Jubiläum von Jimmy Cliffs Film-Highlight „The Harder They Come“.

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