Von Loretta Lynn erscheint am 19.03. das neue Album "Still Woman Enough" als CD, LP und in digitalen Formaten

Mit dem 50. Album in ihrer Karriere (hier sind die zehn Duett-Alben, die sie mit Conway Twitty aufnahm, nicht mit eingerechnet) feiert die amerikanische Musik-Ikone Frauen, die die Country Music prägten. So erinnert sie an die frühen Ursprünge des Genres, wenn sie “Keep On The Sunny Side” von Mabelle Carter und der Carter Family covert, präsentiert aber auch neue Interpretationen eigener Titel wie “I’m A Honky Tonk Girl”, der ersten Single, die sie je einspielte. Außerdem finden sich auf „Still Woman Enough” Duette mit den Superstars der heutigen Country-Generation wie Reba McEntire und Carrie Underwood (“Still Woman Enough”), Margo Price (“One’s On the Way”) und Tanya Tucker (“You Ain’t Woman Enough”).

 

“Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich das neue Album mit Freundinnen einspielen konnte. Wir Sängerinnen müssen zusammenhalten”, sagt Loretta Lynn. “Es ist erstaunlich, wieviel sich in den 50 Jahren seit dem Release von ‘Coal Miner’s Daughter’ verändert hat, und es macht mich glücklich, dass ich in der Geschichte der amerikanischen Musik eine Rolle spielen durfte”.

 

Wie die bei Legacy erschienenen Vorgängeralben, das Grammy-nominierte „Full Circle (2016), „White Christmas Blue“ (ebenfalls 2016) und „Wouldn’t It Be Great“ (2018), wurde auch „Still Woman Enough“ hauptsächlich im Cash Cabin Studio in Hendersonville, Tennessee, eingespielt und von Patsy Lynn Russell und John Carter Cash produziert.

 

Auf dem Longplayer finden sich 13 neue Aufnahmen. Es ist eine karriereumspannende und mitreißende Kollektion von Songs, in denen die unterschiedlichen Facetten von Lorettas Repertoire eindrücklich dokumentiert werden. Den Mittelpunkt von „Still Woman Enough“ bilden Eigenkompositionen wie das neue “Still Woman Enough” (betitelt nach ihrer 2002 erschienenen Autobiografie, komponiert von Loretta und ihrer Tochter Patsy Lynn Russell), dazu kommen Neuinterpretationen von Klassikern wie “I’m A Honky Tonk Girl” (ihre erste Single aus dem März 1960), "You Ain't Woman Enough" (Titelsong ihres ersten #1 Billboard Hot Country Albums aus dem Jahr 1966), "My Love" (aus der 1968er LP „Here's Loretta Lynn“) oder "I Wanna Be Free" (1971). Ein weiteres Highlight ist das hochemotionale "Coal Miner's Daughter Recitation", mit dem sie an das 50-jährige Jubliäum des Songs erinnert, der im Oktober 1970 erschien (VÖ des gleichnamigen Albums: Januar 1971) und der zu ihrer Erkennungsmelodie wurde. Zu diesem Titel wurde auch ein neues Musikvideo produziert.

 

Auf „Still Woman Enough” widmet sich Loretta auch amerikanischen Traditionals wie “I Don’t Feel At Home Any More” oder Stephen Fosters “Old Kentucky Home” und dem Country-Gospel mit "Keep On The Sunny Side", "Where No One Stands Alone", "I'll Be All Smiles Tonight" oder Hank Williams' "I Saw the Light".

 

Das Album-Cover von „Still Woman Enough“ zeigt Loretta Lynn in einer von ihrem langjährigen Designer Tim Cobb eigens für das Album geschneiderten Kopie des Kleides, das sie auf der Original-Plattenhülle der „Coal Miner’s Daughter“-LP trägt. Loretta sagt, keine ihrer Kompositionen erfülle sie mit größerem Stolz als der Titelsong dieses Albums, der auch durch das Biopic, in der Sissy Spacek die Künstlerin verkörpert, bekannt wurde. Mit „Coal Miner’s Daughter“ beleuchtete Loretta Aspekte des amerikanischen Lebens, die bis dahin sehr selten in Songs thematisiert worden waren. Als der Song veröffentlicht wurde, gehörte sie bereits zu den Stars der Szene und hatte in den 1960ern mit ihren Singles mehrfach die Charts erobert, doch dieser Titel markierte ihren endgültigen Durchbruch. “Coal Miner’s Daughter” war ihre erste Single, die in die GRAMMY® Hall Of Fame aufgenommen wurde und mit ihr startete die Sängerin eine eindrucksvolle Serie von Nummer-Eins-Hits in den 1970er Jahren.

Neue CD "Wouldn´t It Be Good" von Loretta Lynn erscheint am 28. September

Legacy Recording, eine Abteilung von Sony Music Entertainment, veröffentlicht mit „Wouldn't It Be Great“ das neue Studioalbum von Loretta Lynn. Der Longplayer erscheint am 28. September.

 

Wie das von der Kritik gefeierte, Grammy-nominierte Vorgängeralbum „Full Circle“ (März 2016) wurde „Wouldn’t It Be Great“ größtenteils im Cash Cabin Studio in Hendersonville, Tennessee aufgenommen. Als Produzenten fungierten Patsy Lynn Russell und John Carter Cash.

 

„Wouldn’t It Be Great“ ist eines der persönlichsten Werke in Loretta Lynns Karriere, das in seinen Songs die unterschiedlichen Facetten ihres Lebens schildert. Sie erzählen von bitteren Erkenntnissen, spirituellen Einblicken und spiegeln die Schaffenskraft der Künstlerin wider, dank der sie sich bis heute in der Szene behauptet. Alle Songs des Albums, das neben neuen Kompositionen auch gefühlvolle Neuinterpretationen von Songklassikern aus Loretta Lynns Katalog enthält, wurden von ihr geschrieben oder mitgeschrieben.

 

“Das neue Album bedeutet mir so viel, aber ich entschied mich im vergangenen Jahr, meine Gesundheit in den Vordergrund zu stellen und mit der Veröffentlichung noch etwas zu warten”, sagt die Country-Legende. “Aber jetzt fühle ich mich gut und freue mich, dass es endlich erscheint. Es war wichtig für mich, an der Veröffentlichung aktiv mitzuwirken und ich bin begeistert, mit euch allen feiern zu können.”

 

„Wouldn’t It Be Great“ kann bereits jetzt als CD und in digitalen Formaten hier vorbestellt werden: https://lnk.to/LorettaLynn_WouldntItBeGreat

 

Vor dem Album-Release feierte der Titeltrack bereits in digitaler Version seine vielbeachtete Premiere und kann unter dem Link https://lorettalynn.lnk.to/WIBG_video!PR angehört werden.

 

"Wouldn't It Be Great" ist der letzte Song, den Loretta für ihren verstorbenen Ehemann Oliver "Doolittle" Lynn geschrieben hat. Die Künstlerin kommentiert seine Entstehung so: “Mein Mann trank oft sehr viel und so entstand die Textzeile ‘Say you love me just one time, with a sober mind’ (’Sage mir nur einmal Du liebst mich, mit nüchternem Verstand’). Ich mochte den Song immer sehr, allerdings wollte ich ihn nicht singen, wenn mein Mann dabei war.” Lorettas Tochter Patsy Lynn Russell hat bei "Wouldn't It Be Great" ähnliche Gedanken: “Der Song hat mir wegen seiner Lyrics immer viel bedeutet. Ein Zeile wie 'when my fancy lace couldn't turn your face' ('und selbst wenn ich mich für dich schön gemacht habe, hast du keine Regung gezeigt') drückt so viel aus und deshalb musste der Titel auch auf das Album. Er zeigt, wie meisterhaft es meine Mutter versteht, ihre Gefühle zu Papier zu bringen.”

 

Betrachtet man die Themenbereiche, die Loretta in ihren Kompositionen behandelt, so geht es ihr um universelle menschliche Erfahrungen wie die Liebe, die einen berauschen, aber auch das Herz brechen kann; es geht um die Beständigkeit von Seele und Geist und um die Kraft der Musik, die Veränderung herbeiführen und die Welt verbinden kann.

Neben Neuinterpretationen von Songs ("God Makes No Mistakes," aus dem von Jack White produzierten, Grammy-prämierten 2004er Album “Van Lear Rose”) finden sich auf „Wouldn’t It Be Great“ neue Titel wie "Ruby's Stool", "Ain't No Time To Go" oder "I'm Dying For Someone To Live For". Dazu kommen zeitlose Klassiker wie der Song, auf den die Künstlerin so stolz ist, wie auf keine ihrer anderen Kompositionen: "Coal Miner's Daughter". Nach diesem Song benannte Loretta ihre 1967 erschienenen Memoiren, deren Verfilmung 1982 sogar einen Oscar gewann. Auch "Don't Come Home A' Drinkin' (With Lovin' On Your Mind)", die erste Nummer Eins-Country-Single ihrer Karriere hat es in einer Neufassung auf das neue Album geschafft.

 

2016 sorgte Loretta in der amerikanischen Musikwelt mit „Full Circle“, ihrem ersten Album seit über einer Dekade, für großes Aufsehen. Der energiegeladene Longplayer, auf dem sie sich wieder in Höchstform präsentierte, begeisterte Fans und Kritiker gleichermaßen. Das Album stieg auf Platz vier der Billboard Country Charts ein und wurde damit zum 40.(!) Album der Sängerin, das sie dort in den Top Ten platzieren konnte. Außerdem gelang ihr mit „Full Circle“ die höchste Billboard-Chartplatzierung ihrer Karriere und wurde bei den 59. Grammy-Awards in der Sparte “Best Country Album” nominiert.

 

Im Rahmen der Country Music Hall of Fame-Veranstaltung fand 2018 unter dem Titel "Loretta Lynn: Blue Kentucky Girl" sogar eine Ausstellung statt, die sich mit dem Leben und der Musik von Loretta Lynn beschäftigte und auf ihre fünf Jahrzehnte währende Karriere zurückblickte.

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