Mary Wilson (Ex The Supremes)  erscheint am 4. März mit "The Motown Anthology" erstmals eine Song-Kollektion, die ihr Werk würdigt, als 2CD-Set und digital

Sie war eine große Sängerin und Aktivistin, Autorin und Modeikone, Schauspielerin und Kulturbotschafterin der USA, eine große Rednerin und Tänzerin, Mutter, Groß- und auch Urgroßmutter, Freundin und Wegbereiterin, vor allem war sie eine der legendären Stimmen von The Supremes. Ihren Platz in den Annalen der Musikgeschichte hatte sich Mary Wilson schon vor Jahrzehnten gesichert. Als einziges Originalmitglied von The Supremes war sie durchgängig und in jeder Besetzung dabei (von 1961 bis 1977), und auch nach dem Ende dieser Ära konnte Wilson viel bewegen. Die gefeierte Sängerin engagierte sich in den Vereinigten Staaten immer wieder lautstark für soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit. Auch in anderen Teilen der Welt nutzte sie ihren Namen und ihr gewinnendes Wesen, um sich im Kampf gegen Hungersnöte, HIV/AIDS und Kriege zu engagieren.

Als am 11. Oktober 2018 der „Music Modernization Act“ vom US-Kongress beschlossen wurde, war Mary Wilson diejenige Fürsprecherin gewesen, die den Versammelten die Wichtigkeit dieses Beschlusses so überzeugend dargelegt hatte, dass auch die letzten Zweifler_innen ihrer Empfehlung folgten. Überhaupt kämpfte sie zeitlebens für die Rechte der Künstler_innen und hatte selbst einen Platz im Senat inne, als das Gesetz einstimmig angenommen wurde. Zudem war sie als Musikerin immer noch aktiv, schrieb darüber hinaus ein paar Bestseller und arbeitete daran, das musikalische Erbe von The Supremes weiterleben zu lassen…

„When I think of Mary Wilson, that’s what comes to me: this endless desire to pull someone else along with her in her joy…“ – New York Times Magazine

 

In diesem Jahr erscheint nun erstmals eine Kollektion, die das musikalische Erbe von Mary Wilson würdigt: Die exklusive Deluxe-2CD-Edition „The Motown Anthology wird am 04. März 2022 bei UMe veröffentlicht. Pünktlich zu ihrem Geburtstag (am 06. März wäre sie 78 geworden) vereint dieser überfällige Rückblick auf ihre Motown-Jahre insgesamt 38 Songs – 33 davon in physischer Form exklusiv auf dieser Edition erhältlich.

 

Der erste Vorbote „Falling In Love (Live at The Frontier, January 13, 1970)“ ist bereits als Stream und Download verfügbar, hier reinhören.

 

The Motown Anthology versammelt rund zwei Dutzend Stücke von The Supremes – neben Klassikern auch bahnbrechende Deep Cuts und bislang unveröffentlichte Versionen (größtenteils neu abgemischt) aus der Feder von Songwriting-Legenden wie Berry Gordy, Smokey Robinson, Holland-Dozier-Holland, Deke Richards, Barry Mann & Cynthia Weil oder auch Thom Bell & Linda Creed. Neben der CD-Erstveröffentlichung ihres 1979 erschienenen Albums Mary Wilson, feiern auf „The Motown Anthology“ auch Solotracks CD-Premiere, die in Sessions mit dem inzwischen verstorbenen Produzenten Gus Dudgeon entstanden sind. Erstmals erhältlich sind dazu auch die Albumversion von Marys neuer Single „Why Can’t We All Get Along“ und Eric Kuppers Remix von „Red Hot“. Abgerundet wird das Paket von gleich sieben Songs, die es zuvor nirgends zu hören gab: „Can’t Take My Eyes Off You“ und „Falling in Love with Love“ vom bislang unveröffentlichten Frontier-Livemitschnitt aus dem Januar 1970, sowie „Send Him to Me“, „If You Let Me Baby“, „Son of a Preacher Man“, „Witchi Tai To“ und „Anytime at All“.

 

Die Produktion dieser exklusiven neuen Edition wurde von Mary Wilsons Tochter Turkessa Babich und Jay D. Schwartz begleitet, ihrem langjährigen Presseagenten. Im 44-seitigen Booklet finden sich neben etlichen seltenen oder bislang unveröffentlichten Farbfotos auch detaillierte Anmerkungen zu den Titeln sowie exklusive Textbeiträge von ikonischen Wegbegleiter_innen wie Dionne Warwick, Darlene Love, Otis Williams, Duke Fakir, Martha Reeves, Claudette Robinson, Brian & Edward Holland, Paul McCartney, Rita Coolidge, Merry Clayton, Brenda Russell, Blinky Williams und RuPaul. Selbst US-Politikerin Hillary Clinton verneigt sich im Booklet vor der Supremes-Legende Mary Wilson.

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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch