Gary Moore: A Different Beat

Gary Moore war ohne Zweifel einer der besten Gitarristen seiner Generation. Das Tanzbein zu seinen Songs zu schwingen, die mit ordentlich Beats unterlegt sind, konnte man sich bis Ende der 90er nicht vorstellen. Der Mann war einfach ganz tief im Blues verwurzelt und hat immer wieder Ausflüge zum Rock und Hardrock unternommen. Mit seinem zwölften Soloalbum „A Different Beat“ änderte er aber seine Ausrichtung und wer von seinen Fans seinen musikalischen Horizont dann nicht weit genug öffnete, war hoffnungslos verloren. Einige wendeten sich auch ab und wollten diesen Weg mit Moore nicht gehen.

Kenny Wayne Shepherd: Trouble Is… 25

Kenny Wayne Shepherd hat vor gut und gerne 25 Jahren sein Meisterwerk aufgenommen. Sein zweites Album „Trouble Is…“ hat tatsächlich schon ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel. Seitdem hat sich bei dem Mann viel getan und seine Karriere kann sich wirklich sehen lassen. Trotzdem ist jetzt die Zeit um das Jubiläum von „Trouble Is…“ gebührend zu feiern. Kenny Wayne Shepherd rief die alte Crew wieder zusammen und somit fand sich die Mannschaft, die dieses Album einst auf den Weg brachte, im The Village in Los Angeles und im Ocean Way in Nashville ein. Tommy Shannon, der sich aus der Musikszene zurückgezogen hat (er wird kompetent durch Shepherds Bassisten Kevin McCormick ersetzt) ist nicht dabei.

Tarja: Best Of: Living The Dream

Die Finnin Tarja Turunen ist nun auch schon seit anderthalb Jahrzehnten auf Solopfaden eine feste Größe im symphonischen Rockgeschäft. Nach dem Ausstieg bei Nightwish verlief ihre Karriere fast wie im Bilderbuch und sie eilte von Erfolg zu Erfolg. Auch auf den großen Festivals und in den großen Konzerthallen ist sie ein gern gesehener Gast. Die Sopranistin, die auch den Mezzosopran- und den Alt-Bereich erreicht, hat das Metal-Genre ordentlich aufgemischt. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft steht nun eine „Best Of“ in den Läden.

Jimi Hendrix Experience: Los Angeles Forum - April 26, 1969

Diesen Monat wäre Jimi Hendrix 80 Jahre alt geworden. Das muss natürlich gefeiert werden. Seinen Anhänger rund um den Globus wird nun mit dem Konzert vom 26. April 1969 ein ganz besonderes Konzert kredenzt. Der Auftritt im Los Angeles Forum war in dieser Form bisher nicht zugänglich. Abgesehen davon handelt es sich um das Original-Lineup der Experience (Jimi Hendrix/Gesang, Gitarre; Mitch Mitchell, Drums und Noel Redding am Bass) und wurde noch nie in voller Länge veröffentlicht.

Dolly Parton: Diamonds & Rhinestones (The Greatest Hits Collection)

Dolly Parton ist die erfolgreichste Country-Sängerin aller Zeiten. Keine andere Künstlerin des Genres konnte so viele Tonträger an die Frau und den Mann bringen. Unzählige Auszeichnungen pflastern ihre lange, lange Karriere. Es gibt kaum einen Preis, den sie nicht abgeräumt hat. Es gibt unzählige legale oder illegale Zusammenstellung von und über Dolly Parton. Manche sind recht fragwürdig und die Soundqualität ist oftmals ein totales Ärgernis. Abgesehen davon hat Dolly Parton auf unterschiedlichen Labels Alben veröffentlicht, was die Rechte bei einer Zusammenstellung immer erschwert. Nun wird mit „Diamonds & Rhinestones“ erstmals ein Album ihrer Karriere von 1971-2000 labelübergreifend veröffentlicht.

Von Bob Dylan erscheint am 27.01.2023 "Fragments - Time Out Of Mind Sessions (1996-1997): The Bootleg Series Vol. 17" als 5CD Deluxe Box, 2CD-Version und 4LP-Set.

Die bereits 17. Ausgabe der Bootleg Series wird als 5 CDs umfassendes Deluxe Boxset sowie – als D2C-Angebot über bobdylan.com – als 10-LP-Ausgabe erhältlich sein. Außerdem erscheint Fragments als Standard-Version auf 2 CDs oder 4 LPs und enthält in dieser Fassung das Album Time Out Of Mind in einem 2022er Remix sowie zwölf ausgewählten Outtakes und Alternativversionen. Vorbestellungen sind ab sofort auf den bekannten Verkaufs-Plattformen möglich.

Als Vorgeschmack auf die neue Ausgabe der Bootleg Series ist das bislang unveröffentlichte "Love Sick" (Version 2) auf sämtlichen Streaming-Plattformen erhältlich.

Von Thin Lizzy erscheinen am 20.01.2023 der Live-Klassiker "Live And Dangerous" neu als 8CD-Box und das Album "Life Live" in einer neu remasterten 2CD-Version

Im Jahr 2023 feiert eines der besten Live-Alben aller Zeiten das 45. Jubiläum der Erstveröffentlichung: das Doppelplatin-Album „Live And Dangerous“ von Thin Lizzy, das 1977 in London und Philadelphia während der Tourneen Johnny the Fox und Bad Reputation aufgenommen wurde. Zur Feier des Jubiläums wird das Album als ultimative 8-CD-Super-Deluxe-Version veröffentlicht, die neben einer neu remasterten Version des Originalalbums auch alle für „Live And Dangerous“ aufgenommenen Konzerte enthält. Diese sechs Shows aus London, Toronto und Philadelphia wurden von Ben Findlay aus den Original-Multitracks neu abgemischt und von Andy Pearce gemastert, unter der Aufsicht des legendären Lizzy-Gitarristen Scott Gorham.

Frank Zappa: "Waka/Wazoo" (4CDs+Blu-ray)  und die beiden LPs "Waka/Jawaka" und "The Grand Wazoo" erscheinen am 16.12.2022

Nachdem Frank Zappa 1972 im Londoner Rainbow Theatre von einem verrückten Zuschauer von der Bühne gestoßen wurde, erholte er sich monatelang in seinem Haus in den Hügeln von Los Angeles. Obwohl er an den Rollstuhl gefesselt war und starke Schmerzen hatte, ließ sich sein Tatendrang nicht zügeln, und er erlebte eines der produktivsten Jahre seiner überaus erfolgreichen Karriere. In dieser Zeit gelang es ihm unter anderem, ein großes "Electric Orchestra" zusammenzustellen. Schließlich nahm er eine 20-köpfige Gruppe unter Vertrag, mit der er Aufnahmen einspielte und auf Tournee durch acht Städte ging. Kurz darauf folgte eine verkleinerte 10-köpfige Formation, die heute als "Petite Wazoo" bekannt ist, die fast zwei Monate auf Tournee war. Zappa beendete das Experiment mit zwei Alben - Waka/Jawaka und The Grand Wazoo - sowie zwei Tourneen und Aufzeichnungen von Shows in seinem Archiv. Eine monumentale Leistung für einen Mann mit einem Gips am Bein und einem Dirigentenstab in der Hand.

Wir feiern ein Vierteljahrhundert BLACKMORE'S NIGHT - 25th Anniversary re-mixed Edition des Debütalbums “Shadow Of The Moon" | VÖ: 10.03.23

Blackmore's Night wurden 1997 vom legendären Gitarristen Ritchie Blackmore und der preisgekrönten Songschreiberin und Sängerin Candice Night gegründet, um ihre Liebe zur traditionellen Mittelalter- und Folk-Rock-Musik eine Bühne zu geben. Gemeinsam schufen sie eine Band, die wie nur wenige andere ein Paradebeispiel für Wahrhaftigkeit und kreative Integrität ist. Das Debütalbum "Shadow Of The Moon" (1997) war nicht nur Blackmores bewusster radikaler Bruch mit seinem früheren Leben als gefeierter Rockstar bei Deep Purple und Rainbow, sondern zugleich wegweisend und symptomatisch für seine künstlerischen Ideale: eine schwerpunktmäßig akustisch instrumentierte Musik, die vom Liedgut des Mittelalters und der Renaissance beeinflusst ist, aber in ihrer Zeitlosigkeit perfekt ins Hier und Heute passt.

Queen: The Miracle (2CD Deluxe Edition)

Im Dezember 1987 begannen die vier Herren von Queen mit den Aufnahmen für „The Miracle“ in den Londoner Townhouse Studios. Die Arbeiten für das 13. Studioalbum waren enorm produktiv und nicht alles davon wurde und konnte verwendet. Manches tauchte auf „Innuendo“ und „Made In Heaven“ wieder auf. Eine wichtige Neuerung gab es zudem was die Credits betraf: alle wurden gleichberechtigt genannt! Somit spielten die Egos keine Rolle mehr und Queen konnten geschlossen als Band arbeiten und Entscheidungen wurden nur nach künstlerischen Gesichtspunkten getroffen. Dies spiegelt sich letztlich sogar im Covermotiv wieder – alle verschmolzen zu einer Einheit.

Loreena McKennitt: Under A Winter's Moon - A Concert Of Carols and Tales

Letztes Jahr im Dezember spielte Loreena McKennitt in einem historischen Venue in Stratford, Kanada, eine ganze Reihe von Konzerten. Selbstverständlich hat die Dame alles mitschneiden lassen. Dies alles mündet nun in ihrem 16. Album. Passend zur Jahreszeit gibt es hier weihnachtliche Songs zu hören, aber nicht nur! Es sind auch Spoken Word Beiträge enthalten, die letztlich weihnachtliche Geschichten von den kanadischen Schauspielern /Sängern Tom Jackson und Cedric Smith und dem indigenen Ojibway Künstler und Flötist ,Jeffrey Red George darstellen.

Joanne Shaw Taylor: Nobody's Fool

Wenn Joanne Shaw Taylor so weitermacht, hat sie bald eine ähnliche Schlagzahl an Veröffentlichungen wie ihr Mentor Joe Bonamassa. Ihr Live-Album „Blues From The Heart“ hat ja noch kein halbes Jahr auf dem Buckel, da folgt mit „Nobody´s Fool“ der nächste Streich. Ihr neues Studiowerk wurde von Bonamassa und Josh Smith produziert. Es ist textlich ein sehr persönliches Album geworden. Sie thematisiert die Liebe mit allen Begleiterscheinungen, was dann wiederum auch Verluste beinhaltet.

Gilbert O’Sullivan: The Best Of (3CD Deluxe Collection)

Gilbert O’Sullivan hat gerade erst ein von der Presse gefeiertes Album veröffentlicht, da kommt er nun mit einer üppigen Werkschau um die Ecke. Diese Veröffentlichung wurde vom Meister höchstpersönlich kuratiert. Es ist natürlich nicht die erste Zusammenstellung dieser Art von O’Sullivan, aber die hier vorliegende umspannt tatsächlich seine bisherige Karriere - von 1970 bis einschließlich Tracks von seinem gefeierten Album „Driven“ aus dem Jahr 2022. In Summe sind das übrigens 67(!) Tracks - Inklusive seiner Duette mit Peggy Lee, Mick Hucknall und KT Tunstall!

Bruce Springsteen: Only The Strong Survive

Der Boss und Soulmusik, passt das zusammen? Der Working Class Hero, der oftmals hemdsärmeligen Rock spielt, auch mal den Blues hat oder tief in dem amerikanischen Folk gräbt, aber Soul? Mit nunmehr 73 Lenzen hat er nun tatsächlich mit „Only The Strong Survive“ ein astreines Soulwerk aufgenommen. Na ja, fast jedenfalls. Sein verstorbener Freund und langjähriger Mitstreiter bei der E-Street-Band, Clarence Clemons, hat Springsteen schon immer den Soul gebracht, denn der Mann spielte bekanntlich Saxofon.  

Bono: Surrender - 40 Songs Eine Geschichte

Bono ist einer der bekanntesten Personen auf diesem Planeten. Die Musik von U2 mag bei den jüngeren Generationen keine Rolle mehr spielen, aber den Sänger haben dann doch noch erstaunlich viele auf dem Schirm. Die U2-Fans bringen dem Iren sehr viel Liebe entgegen, aber ihm schlägt auch von allen möglichen Seiten noch mehr Hass entgegen. Wenn man so will, dann kann man das leicht in zwei Lager teilen: man liebt oder hasst Bono - dazwischen gibt es eben nichts. Jetzt hat der Mann seine Autobiografie geschrieben und da dürfte so manche vorgefertigte Meinung in der Schublade schlummern. Bono wäre aber nicht Bono, wenn er mit „Surrender – 40 Songs, eine Geschichte“ nicht auch überraschen würde.

Larkin Poe: Blood Harmony

Rebecca und Megan Lovell halten mal wieder die Roots-Rock-Fahne hoch. Mit „Blood Harmony“ veröffentlicht das Duo aus Georgia ein knackiges Album, welches den Hütern des heiligen Rock-Grals sehr gefallen wird. Das neue Werk wurde gemeinsam mit dem Ehemann von Rebecca, Tyler Bryant, produziert. Megan ist auf dem Album für den Harmoniegesang, die Lap Steel und die Resonatorgitarre zuständig, Rebecca für die Gitarre und die Tasten. Die Liveband der beiden Damen hat auf „Blood Harmony“ für tatkräftige Unterstützung gesorgt.

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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch