Buddy Guy: The Blues Don´t Lie

Blues-Legende Buddy Guy ist schon unglaubliche 86 Jahre jung und nimmt immer noch Platten auf und tourt durch die Weltgeschichte. Der Mann liebt und lebt den Blues. Er hat eine Menge gesehen und natürlich dann auch viele Geschichten zu erzählen. Nicht nur schöne Dinge. Auch auf seinem neuen Album „The Blues Don´t Lie“ nicht. Er macht das zwar immer mit einer beachtlichen Größe, aber manche Dinge brodeln immer noch in ihm. Und seinen Kollegen. Für sein neues Werk hat er sich nämlich wieder einige beachtliche Gäste eingeladen.

Sammy Hagar & The Circle: Crazy Times

Sammy Hagar scheint immer die Sonne aus dem Popo. Das weiß er auch, darum versucht er auch etwas von dem Glück, welches ihm im Leben oft zur Seite stand, durch die Hagar Family Foundation zurückzugeben. Gesundheitsförderung oder Essensausgaben stehen dabei besonders im Fokus. Mittlerweile ist der Mann 74 Jahre jung, hat sich seine gute Laune stets bewahrt und damit kriegt er alle. Hagar ist auch als Interviewer unterwegs und von Dave Grohl, Duff McKagan bis zum als schwierig verschrienen Maynard James Keenan fressen ihm alle aus der Hand. Er hat einfach diese ansteckende positive Art. Er ist zudem noch Gastgeber einer Radiosendung und Buchautor. Jetzt veröffentlicht er mit „Crazy Times“ auch mal wieder ein Album. Er ist aber nicht alleine, denn mit The Circle hat er eine waschechte Band am Start.

Von The Beach Boys erscheint am 18.11. "Sail On Sailor - 1972" als 6CD Super Deluxe Edition,  5LP+7"EP-Vinyl-Boxset, 2LP+7"-EP-Variante, 2CD-Deluxe-Edition sowie in digitalen Formaten

Nachdem sie zuletzt die Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum mit der massiv erweiterten Neufassung von Sounds Of Summer eingeläutet hatten, veröffentlicht Capitol Records/UMe am 18. November 2022 von The Beach Boys Sail On Sailor – 1972 als Super Deluxe Edition. Die als Multi-Disc- und digitales Boxset erscheinende Edition Sail On Sailor – 1972 vereint die beiden LP-Meilensteine Carl and the Passions – „So Tough“ sowie Holland aus dem Folgejahr, erstmals komplett remastered und dazu großartig erweitert.

Diamond Head: Lightning To The Nations

Jetzt wird doch glatt noch mal eines der wichtigsten Alben des Heavy Metals komplett neu veröffentlicht. Die Rede ist natürlich von „Lightning To The Nations“ von Diamond Head. Die Band aus Stourbridge in UK konnte damals nicht ahnen, dass sie mal einer der wichtigsten Einflüsse für die kleine Radaukapelle mit dem Namen Metallica werden würde. Aber nichts nur das, auch auf den New Wave of British Heavy Metal hatte die Kapelle maßgeblichen Einfluss. Es ist schon fast tragisch, dass Diamond Head nicht zu absoluten Megasellern wurden. Es lag sicher auch an den häufigen Line-up Wechseln. Brian Tatler ist das letzte verbliebene Gründungsmitglied.

Daryl Hall & John Oates: Do It For Love

Warum Daryl Hall & John Oates oft als Rockduo eingestuft werden, erschließt sich nie so ganz. Das Duo ist schlicht und ergreifend im Soulpop beheimatet. Die beiden waren stets Meister darin. Dies gilt auch ausdrücklich für ihr sechzehntes Studioalbum „Do It For Love“ von 2003. Nach einer sechsjährigen Albumpause fanden Hall und Oates wieder einen gemeinsamen Ansatz um neue Songs zu kreieren. Das Ergebnis wurde sogar hin und wieder mit den besten Alben der beiden aus den 70ern verglichen. Jetzt wird das Album erneut auf CD und Vinyl veröffentlicht.

Richard Marx: Songwriter

Richard Marx hat in seiner Karriere mehr als 30 Millionen Tonträger an die Frau und den Mann bringen können. Hierzulande hat man den Mann allerdings schon lange nicht mehr auf dem Radar. An die großen Erfolge der 80er konnte er auch nicht mehr anknüpfen. Weniger bekannt ist zudem die Tatsache, dass der Mann oftmals anderen Künstlern zum Erfolg verholfen hat. Marx ist eben auch als Kollaborateur gefragt. Diesen Umstand hat er sich für sein neues Album – passend dazu mit „Songwriter“ betitelt – zunutze gemacht.

 

Von Barbra Streisand erscheint am 4. November das bisher unveröffentlichte Album "Live At The Bon Soir" auf CD und digital.

Die neuen Abmischungen der Songs entstanden unter der Aufsicht von Barbra und dem Grammy-prämierten Toningenieur Jochem van der Saag. Der Hörer erlebt auf „Live At The Bon Soir“ die damals 20-jährige Sängerin am Anfang ihrer unvergleichlichen Karriere. Die Aufnahmen entstanden am 4., 5. und 6. November 1962 im Bon Soir, einem winzigen Nachtclub im Greenwich Village, nur wenige Wochen nachdem Barbra Streisand ihren ersten Plattenvertrag bei Columbia unterzeichnet hatte. „Live At The Bon Soir“ war ursprünglich als Debüt-Album für das Label geplant.

NATHAN EVANS veröffentlicht neue Single "Drunken Sailor" + Lyric-Clip und startet Vorverkauf für „Wellerman - The Album“ (04.11.)

Wir reisen zurück ins vergangene Jahr, als die ganze Welt zu den schier omnipräsenten Lyrics mitsang und -schunkelte: "Soon may the Wellerman come, to bring us sugar and tea and rum …“ Nathan Evans eroberte mit seinem Cover des 150 Jahre alten Sea Shanty die Herzen der Menschen im Sturm und legt nun endlich mit einem neuen Track nach. Denn der Schotte, der mit seiner „Wellerman"-Version einen globalen Shanty-Hype ausgelöst hat, meldet sich zurück und hat die alles entscheidende Frage in seinem Seesack: "What shall we do with a drunken sailor?"

Marcus Mumford: Self-Titled (Vinyl)

Was ist eigentlich so bei Mumford & Sons los? Es ist die letzten Jahre doch ziemlich still geworden. Nicht ganz so still ist nun die Stimme der Band. Marcus Mumford veröffentlicht mit „Self-Titled“ nun sein Debüt-Album. Mit 38 Minuten ist das Werk angenehm kurz ausgefallen. Angenehm deshalb, weil das Album eben nicht – wie so viele andere – überladen wurde. „Self-Titled“ ist zudem an der einen oder anderen Stelle sehr persönlich aufgefallen. Im Bandkontext hätte Marcus Mumford das nicht unterbringen können und vermutlich auch nicht gewollt.

Blondie: Against The Odds 1974-1982

Blondie bringen eine mehr als üppige Retrospektive heraus. In 50 Jahren gibt es nun also die erste von der Band authorisierte Raritäten-Sammlung. Was sich relativ nüchtern liest, dürfte in Wirklichkeit für wahre Begeisterungsstürme unter den Fans sorgen. Und nicht nur da! Fangen wir ausnahmsweise mit der Haptik an. Selbst die abgespeckte Version wird in einem wirklich dicken Schuber geliefert. Die Umverpackung des eigentlichen Wälzers ist schon nicht von schlechten Eltern. Das dicke Buch – die drei CDs sind hier jeweils in einer eigenen Lasche enthalten – ist unglaublich umfangreich ausgefallen. Mehr als 160(!) vollgepackte Seiten werden einem hier geboten. Hier gibt es natürlich seltene Fotos, Essays und Linernotes. Kommentare der Beteiligten zu jedem Track runden das Ganze ab. Das ist informativ, reich bebildert und umfangreich. So lässt sich auch auf wundervolle Art und Weise die Geschichte der Band Blondie nachvollziehen.

GARBAGE enthüllen Details zur neuen "Anthology"-Veröffentlichung | VÖ: 28.10.22

Die einflussreiche Alternative-Rock-Band Garbage gibt Details zu ihrer neuen Anthology-Veröffentlichung bekannt, die am 28. Oktober über BMG/Stunvolume erscheinen wird. "Anthology" ist die erste "Best Of"-Sammlung der Band seit fünfzehn Jahren und enthält Material aus der gesamten beeindruckenden, fast 30-jährigen Karriere von Garbage. "Anthology" bietet Songs von ihrem Debütalbum "Garbage" aus dem Jahr 1995 bis hin zu Tracks ihrer jüngsten, von der Kritik gefeierten Album "No Gods No Masters" aus dem Jahr 2021. Zudem enthält der Release außerdem den seltenen Track "Witness To Your Love" sowie ein Original-Artwork des chilenischen Künstlers Javi Mi Amor, der mit der Band auch bei "No Gods No Masters" zusammengearbeitet hat. 

GUNS N' ROSES kündigen Neuauflagen von "Use Your Illusion I+II" für den 11. November 2022 an! / D2C-Pre-Order live

Die Alben „Use Your Illusion I+II” (Erstveröffentlichung: 17. September 1991) von Guns N’ Roses markierten einen musikalischen Wendepunkt in der Karriere der Band: Erstmals präsentierten Guns N‘ Roses eine breitere musikalische Palette und integrierten Elemente des Blues, Heavy Metal, Punk-Rock, Classic Rock und sogar der Klassik in ihre Songs.

Das Stück „November Rain“ und vor allem das dazugehörige, über neun Minuten lange Musikvideo sind längst ikonisch und haben Musikgeschichte geschrieben.

Grammy prämierter Musiker, Songwriter und Starproduzent DANIEL LANOIS mit Special Live Performance am 24.09.22 in Berlin

Photocredit: Laura Cole

Ein Musiker, Komponist und Produzent von Weltrang: Daniel Lanois hat seit knapp vier Jahrzehnten einflussreiche Solo-Alben eingespielt, deren musikalische Reichweite Rock, Folk, Country, Elektronik und Ambient umfassen. Seine internationale Karriere startete er in den frühen 1980er Jahren mit Album-Kollaborationen mit Brian Eno und Harold Budd. In den Folgejahren wurde er auch als gefragter Produzent einem Millionenpublikum in aller Welt bekannt.

Motörhead: Iron Fist (40th Anniversary Edition)

Die Unschuld war weg als Motörhead im Studio aufliefen um „Iron Fist“ auf den Weg zu bringen. Plötzlich war alles anders und nach dem immensen Erfolg von „Ace Of Spades“ und dem Live-Manifest „No Sleep ´Til Hammersmith“ gab es von allen Seiten Druck. Die Erwartungshaltung war beim Label, aber auch der Anhängerschaft extrem hoch. Das Trio kam quasi ohne Material im Studio an. Die Stimmung war wohl auch nicht gerade gut und Fast Eddie und Philthy lagen sich ständig in den Haaren und beide gemeinsam mit Lemmy. Der Zeitdruck, der den Herren im Nacken saß, war sicherlich auch nicht besonders förderlich. Abgesehen davon hatte Fast Eddie seine Fähigkeiten als Produzent entdeckt und belaberte die anderen beiden schließlich, dies bei „Iron Fist“ – unter Mithilfe von Will Reid Dick – unter Beweis stellen zu dürfen. Das Ergebnis ist eher von mäßiger Qualität – nett ausgedrückt. Die Risse innerhalb der Band wurden somit immer größer. Es sollte der letzte Release im klassischen Line-up sein.

Daniel Lanois: Player, Piano

Daniel Lanois ist das, was man wohl als lebende Legende bezeichnet. Der Mann war stets ein Grenzgänger zwischen den verschiedenen Genres der Populärmusik. Von Dylan bis U2 hat er jede Menge namhafte Bands produziert. Mit seinem kongenialen Partner Brian Eno hat er beispielsweise die Meisterwerke „Unforgettable Fire“, „The Joshua Tree“ und „Achtung Baby“ von U2 betreut. Seine Soundtrackarbeiten sind ebenfalls legendär und auch seine Solokarriere als Musiker hat viele Perlen aufzuweisen. Sein letztes Album „Heavy Sun“ wurde als Bandalbum eingespielt und folgte eher klassischen Strukturen des Souls und Rocks. Der Name seines neuen Werkes „Player, Piano“ lässt ja schon mehr als nur erahnen, dass es diesmal in eine völlig andere Richtung geht.

Dio: Donnington`83 u.`87

Ronnie James Dio zählte zu den ganz Großen seines Fachs. Auch wenn er in den 80ern schon mal im Vorprogramm von Bon Jovi landete, war er stimmlich und musikalisch über jeden Zweifel erhaben. Gerade live war der Mann eine Macht. Davon gibt es unzählige Live-Dokumente, aber seine Auftritte in Donnington dürfen zum Besten gehören, was man auf dem Heavy Sektor in dieser Sparte auf die Ohren bekommt. Die BBC hat da mitunter ganze Arbeit geleistet, aber selbstverständlich hat der gute Ronnie James Dio mit seinen Musikern auch voll abgeliefert.

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