Paul McCartney & Wings: One Hand Clapping

Es mussten 50 Jahre vergehen bis nun endlich eines der legendärsten Live-Alben der Musikgeschichte veröffentlicht wird. Als Bootleg kursierten die Songs natürlich längst und auf Plattenbörsen erzielten selbige gerne Höchstpreise. Als Paul McCartney und seine Wings im August 1974 mit „Band On The Run“ an der Spitze der Charts standen, gingen die Musiker in die Abbey Road Studios um eine Dokumentation und ein mögliches Live-Album – „One Hand Clapping“ - aufzunehmen. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

Quinn Sullivan: Salvation

Quinn Sullivan hat es in jungen Jahren schon weit gebracht. Zu verdanken hat er dies natürlich seinem unglaublichen Talent, aber auch Buddy Guy, welcher den Gitarristen schon früh unter seine Fittiche nahm. Mittlerweile ist Quinn 24 Jahre jung und längst vom Geheimtipp zum allseits anerkannten Gitarristen avanciert. Mit „Salvation“ erscheint nun schon sein fünftes Album. Er hatte bei den Aufnahmen den plötzlichen Tod seiner Mutter zu verkraften und somit ist dies natürlich auch sein persönlichstes Werk.

Joanne Shaw Taylor: Heavy Soul

Joanne Shaw Taylor hört man ihre Herkunft nicht unbedingt an. Die britische Musikerin steht mit beiden Beinen knietief in der amerikanischen Roots-Musik. Ihr neues Album „Heavy Soul“ vereint dabei gleich zwei von ihr geliebte Genres: Soul und Bues. Der Vorgänger „Nobody´s Fool“ war doch um einiges poppiger als es ihre Blues-Wurzeln vermuten ließen. Mit den neuen Songs wollte sie nun einen Bogen spannen und die Lücke schließen.

Joe Bonamassa; Live At The Hollywood Bowl With Orchestra

Joe Bonamassa veröffentlicht ein neues Album. Mal wieder. Es ist eine Platte mit Live-Aufnahmen. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um ein schnödes Konzert, nein, der Mann hat es richtig krachen lassen und ein 40-köpfiges Orchester im Hollywood Bowl mit auf die Bühne gebracht. Ein Background-Chor durfte natürlich auch nicht fehlen. Neben Blues und Rock gibt es also auch noch üppige Orchesterarrangements auf die Ohren. Kevin Shirley hat das Projekt als Produzent begleitet.

Keane: Hopes And Fears (20th Anniversary Edition)

Der 07.08.2005 war ein heißer Tag in Barcelona. Ein verdammt heißer Tag. Dies hinderte aber 81.269 Besucher nicht daran, das Nou Camp fast abzureißen. Hätte das Stadion ein Dach gehabt, dann wäre es weggeflogen. Dies ist insofern äußerst bemerkenswert, da dies bei der Vorgruppe der Fall war. Eine Vorgruppe die bisweilen melancholische und ruhige Songs im Gepäck hatte. Die Spanier machten ein wahres Volksfest daraus. Die Rede ist von Keane, die an diesem Tag für U2, die mit ihrer Vertigo-Tour in Barcelona gastierten, eröffnen durften. Keane waren damals die großen Überflieger und schossen mit dem Debüt „Hopes And Fears“ aus dem Jahre 2004 durch sämtliche Decken. Das Werk verkaufte sich wie geschnitten Brot.

Queen: Rock Montreal

Queen waren schpn zu Beginn der 80er Ikonen. 1981 gastierte die Band in Montreal und spielte dort zwei umjubelte Konzerte. Dieses Ereignis wurde glücklicherweise für die Nachwelt festgehalten und wird nun in verschiedenen Formaten veröffentlicht. Man sollte allerdings direkt zu den visuellen Umsetzungen als Doppel Blu-Ray oder Doppel 4K UHD Package greifen. Komplettisten werden natürlich auch bei der CD- und Vinyl-Ausgabe zuschlagen. Queen lebten aber auch von ihrer Live-Präsenz und der Aura von Freddie Mercury, von daher macht eine reine Audio-Aufnahme nur bedingt Sinn.

Portishead: roseland nyc live (25th Anniversary Edition)

Portishead waren für einige der besten Songs und Tracks der 90er verantwortlich – und für einige der traurigsten. Das Album „roseland nyc live“ wurde als eines der besten Live-Alben seiner Generation verehrt. Jetzt, zum 25-jährigen Jubiläum wird dieses Werk erneut veröffentlicht. Die Trackliste enthält einige Feinheiten, die erst bei näherer Betrachtung auffallen, aber von elementarer Bedeutung sind. Die neu gemasterte Version wurde um „Undenied“ und „Numb“ erweitert und enthält die komplette Version von „Western Eyes“, die im Abspann des Films zu hören ist. Auch die Songs „Sour Times“ und „Roads“ sind jetzt vom Auftritt in Roseland enthalten - sie waren ursprünglich durch Aufnahmen von anderen Konzerten ersetzt worden.

 Kensington Road: Charlie Is Alive

Die Berliner Band Kensington Road hat sich über die Jahre eine feine und treue Fangemeinde erspielt. Der Kapelle fiel der Erfolg nicht in den Schoß und selbiger wurde hart erspielt. So ist das eben, wenn man nicht den einen Big Player mit im Boot hat. Nachhaltiger dürfte dieser Ansatz auf jeden Fall sein. Und das erdet natürlich auch. Erfahrungen sammeln und als Band an jeder Tankstelle spielen schweißt aber auch zusammen. Kensington Road können davon ein paar Lieder singen. Einige davon findet man auf „Charlie Is Alive“.

Billy Idol: Rebel Yell (Deluxe Expanded Edition)

Billy Idol feiert den Geburtstag seines Albums „Rebel Yell“ mit einer umfangreichen Neuauflage. Die Scheibe hat nun auch schon 40 Jährchen auf dem Buckel – Wahnsinn! Der gute Billy hat damals in der Schule eine ganze Klasse in Atem gehalten. Unvergessen, wie unsere Religionslehrerin Idol als die Ausgeburt der Hölle thematisiert hat. Dies zog sich über mehrere Stunden und das Fazit war, dass unsere kleinen Seelen verloren sind, wenn wir die Musik von Billy Idol konsumieren würden. Hört man sich heute die harmlosen Songs von „Rebel Yell“ an, dann kommt man mit dieser Erinnerung im Hinterkopf nicht mehr aus dem Grinsen raus. Damals war das natürlich der heißeste Scheiß und der Religionsunterricht sorgte dafür, dass praktisch jeder das Album besaß.

P.O.D.: Veritas

„Veritas“ von P.O.D. ist schon das elfte Studioalbum der christlichen Nu-Metaller. Die Band hat in dreißig Jahren so manchen Preis abgeräumt und eine stattliche Anhängerschaft gefunden. Das letzte Werk der Kapelle hat nun aber auch schon fünf Jahre auf dem Buckel. Im Vorfeld der neuerlichen Veröffentlichung war zu vernehmen, dass „Veritas“ wieder ein ganzes Stück härter ausfallen wird. P.O.D. haben in der Vergangenheit ja so ziemlich alle Musikrichtungen mal beackert. HipHop, Reggae, Punk oder Pop standen da immer mal wieder auf dem Zettel. Nun widmet sich die Band wieder dem Rock.

Garbage: Bleed Like Me - Expanded Reissue

Das vierte Studioalbum von Garbage stand unter keinem guten Stern. Im Vorfeld gab es so einige Verwirrungen und Irrungen und auch von Krankheiten blieb man nicht verschont - von den internen Querelen ganz zu schweigen. Vier Jahre nach „Beautiful Garbage“ wählten die drei gereiften Herren und ihre Frontfrau einen etwas anderen Ansatz und die Saiten wurden zum Zerreißen gespannt – sprich „Bleed Like Me“ wurde ein Gitarrenalbum. Natürlich hatte das Quartett seine Identität nicht verraten, aber die sechs Saiten wurden hier doch ganz prominent in Szene gesetzt. Dies tat dem Sound durchaus gut und funktionierte als eine Art Frischzellenkur. Jetzt wird die ganze Sause erneut veröffentlicht. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es das Album nun das erste Mal seit seiner ursprünglichen Veröffentlichung im Jahr 2005 auf Vinyl. Dies wurde komplett neu gemastert und die erweiterte Version enthält B-Seiten, Remixe und alternative Versionen.

Cedric Burnside: Hill Country Love

Das vierte Studioalbum von Garbage stand unter keinem guten Stern. Im Vorfeld gab es so einige Verwirrungen und Irrungen und auch von Krankheiten blieb man nicht verschont - von den internen Querelen ganz zu schweigen. Vier Jahre nach „Beautiful Garbage“ wählten die drei gereiften Herren und ihre Frontfrau einen etwas anderen Ansatz und die Saiten wurden zum Zerreißen gespannt – sprich „Bleed Like Me“ wurde ein Gitarrenalbum. Natürlich hatte das Quartett seine Identität nicht verraten, aber die sechs Saiten wurden hier doch ganz prominent in Szene gesetzt. Dies tat dem Sound durchaus gut und funktionierte als eine Art Frischzellenkur. Jetzt wird die ganze Sause erneut veröffentlicht. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es das Album nun das erste Mal seit seiner ursprünglichen Veröffentlichung im Jahr 2005 auf Vinyl. Dies wurde komplett neu gemastert und die erweiterte Version enthält B-Seiten, Remixe und alternative Versionen.

Queen Rock Montreal erscheint am 10.05. als 2CD-Set, 3LP-Version, Double Blu-ray und Double 4K UHD-Package

Queen Rock Montreal zeigt die ikonischste Rockband der Welt auf dem Höhepunkt ihrer Live- Auftritte. Aufgenommen 1981 und zuletzt veröffentlicht als rekordbrechender digital optimierter IMAX Konzertfilm, wird dieser Meilenstein der Bandhistorie nun als Doppel Blu-Ray und Doppel 4K UHD Package, sowie Doppel CD und Triple Vinyl veröffentlicht. Wie die Band ankündigte, erscheinen alle Formate am 10. Mai.

BLACK SABBATH 'ANNO DOMINI 1989-1995' (VÖ 31.05.2024) - Das erste und einmalige Box-Set aus der Ära von Sänger Tony Martin 

Die Geschichte von Black Sabbath mit den Sängern Ozzy Osbourne und Ronnie James Dio wurde im Laufe der Jahre in mehreren Kollektionen ausführlich dokumentiert. Bisher hat sich jedoch kein Box-Set auf die Zeit von Black Sabbath mit Tony Martin, dem zweitältesten Sänger der Band, konzentriert.

BMG erkundet diese produktive Periode der Urväter des Heavy Metal in einer neuen Sammlung, die vier Alben, die lange nicht erhältlich waren, wieder aufgelegt hat. ANNO DOMINI 1989-1995 wird ab dem 31. Mai über BMG in 4-LP und 4-CD Konfigurationen erhältlich sein. Das Set enthält neu remasterte Versionen von Headless Cross (1989), Tyr (1990) und Cross Purposes (1994) sowie eine neue Version von Forbidden (1995), die Gitarrist Tony Iommi speziell für diese Sammlung remixte.

Peter Garrett: The True North

Die Stimme von Midnight Oil ist mit einem Soloalbum zurück. Der Mann ist mittlerweile 70 Jahre jung, aber immer noch politisch und kritisch wie eh und je unterwegs. Dies hört man auch auf „The True North“, wo er wieder die Ungerechtigkeiten dieser Welt anspricht. Er besingt die Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden und kaum noch Beachtung finden. Manchmal singt er nicht, dann flüstert und spricht er. Die Botschaften müssen ja auch nicht immer laut hinausgeschrien werden. Die Stimme von Garrett hat sich über die Jahrzehnte auch verändert und ist brüchiger geworden – das Schicksal von so vielen Sängern.

 

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