Max Raabe & Palast Orchester machen auf der neuen Single "Der perfekte Moment" aus ihrem kommenden MTV-Unplugged Album gemeinsame Sache mit Samy Deluxe, Album-VÖ: 22.11.19

An zwei Nachmittagen im Mai versammeln sich an die 40 ein wenig aufgeregte, auffallend gut gekleidete Menschen, ein paar davon stilecht im Look der 20er Jahre, im Shabby Chic des Gartens von Clärchens Ballhaus in Berlin Mitte. Sie sind das handverlesene Publikum für die anstehende Aufzeichnung des »MTV Unplugged«-Konzertes von Max Raabe & Palast Orchester. Die Stimmung ist ausgezeichnet, man weiß, dass es sogar von schwedischen Fans Anfragen für Karten gab, und überall herrscht geschäftiges Treiben. Der Spiegelsaal des Ballhauses mit seinen verwitterten Spiegeln und dem herrlichen Stuck scheint darauf gewartet zu haben, für dieses Konzert wachgeküsst zu werden… aber es ist eine Herausforderung, das Team rund um die acht Kameras, Beleuchtung und sonstige Technik, das Publikum sowie natürlich die Musiker zu platzieren. Auch die Aufstellung des Palast Orchesters ist darum heute mal ganz anders als sonst, aber bislang verteilen sich alle noch auf dem beengten Platz der Treppenhäuser drinnen wie draußen, auf dem Balkon und im Garten. Mit Max Raabe & Palast Orchester wird die Reihe der bislang 23 in Deutschland aufgezeichneten MTV Unplugged-Konzerte folgerichtig fortgesetzt, da ist sich jeder im Publikum sicher. Max Raabe selber hatte zunächst Zweifel, er sieht sich gar nicht als typischen, coolen MTV-Künstler, und das Palast Orchester spielt ja eigentlich eh immer »unplugged«. Aber Max Raabe hat sich nicht ohne Grund schnell vom Repertoire der 1920er Jahre zum Schreiber eigener, moderner Songs weiterentwickelt. In seinen Kompositionen lebt der augenzwinkernde Humor, die Frechheit und der Wortwitz der klassischen Lieder wunderbar vereint mit einem über die Jahre entwickelten ganz eigenen Stil, dem Raabe-Pop. Auch für die Idee eines MTV Unplugged-Konzertes findet er schnell einen persönlichen Ansatz, der zum einen eine spannende neue Herausforderung darstellt, die das »tighte« Palast Orchester gelassen annimmt und dabei unter anderem beweist, dass Orchester-Musik und Rap keine Kontradiktion sind. Sie laden sich für wunderbare Duette zu besonderen Songs aus ihrem Repertoire unerwartete Künstler ein, die teilweise schon eigene MTV Unplugged-Stars sind, oder aber welche, die zu Recht dabei sind. Das Projekt ist, wie Max Raabe selber sagt, inzwischen eine Herzenssache.

Die geladenen Musikergäste werden unter größtmöglicher Geheimhaltung und über Umwege in den provisorisch hergerichteten Künstler-Aufenthaltsraum geführt, und man kann bei den einzelnen Auftritten die gelungene Überraschung auf den Gesichtern des Publikums sehen. Namika verwandelt sich vor unseren Augen, gekleidet in einen perfekt sitzenden Damen-Smoking, in eine laszive Sängerin und den Song »Küssen kann man nicht alleine« in ein wunderbar stimmiges Duett. Mit Pawel Popolski wird Clärchens Ballhaus binnen Sekunden zum Polkahaus. Hinter der polnischen Stimmungskanone Pawel Popolski steckt der Musiker Achim Hagemann, seit Jahren Wegbegleiter und Mitkomponist von Max Raabe. Popolski weiß das Orchester zu überraschen, denn die kreisende Flasche enthält nicht das abgesprochene Wasser… sondern Wodka, Wodka, Wodka. Das Duett »Guten Tag, liebes Glück« mit der zauberhaften Lea bezeichnet Max Raabe nach der Aufzeichnung als Offenbarung. Man kann miterleben, warum… 

Der gefeierte Schauspieler, DJ und Regisseur Lars Eidinger kann also offensichtlich auch singen. Vorab sehr aufgeregt, es ist sein erster Gesangsauftritt dieser Art, zieht er das Publikum mit seiner Interpretation von »Mackie Messer« schnell in seinen Bann. Er ist repertoiresicher, hat schon vor Jahren für das Vorsingen an der Schauspielschule einen Song von Max Raabe ausgewählt. Hier dabei zu sein bezeichnet er, adrenalindurchflutet nach seinem Auftritt, als »wie mit Delfinen schwimmen«. Mit ihm durchlebt das Publikum die komplette Gefühlswelt und Magie des Künstlerdaseins von nervös zu triumphierend kondensiert in einem Song. Mit Max Raabe und Samy Deluxe treffen sich zwei ganz große Wortakrobaten unterschiedlicher Genres absolut auf Augenhöhe. Da swingen zwei auf einer Ebene. »Der perfekte Moment« einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit. Der wohl ungewöhnlichste Gast in der Reihe ist Mr. Lordi, finnischer Hardrock/Metal-Sänger mit ruhmreicher ESC-Vergangenheit. Er passt mit vollem Kostüm nicht in die beengte Garderobe des Venues, erfüllt aber im Saal den erwarteten Effekt, etwas absolut Besonderes, Starkes beizusteuern. Und dazu brüllt er nicht mal, sondern wird ganz still für seine Version von »Just a Gigolo«. 

Mit Herbert Grönemeyer ist der Künstler zu Gast, der als allererster deutscher Musiker überhaupt ein MTV Unplugged-Konzert aufgezeichnet hat. Und das damals auf Einladung der englischen MTV-Zentrale in London! Ein enorm präsenter Grönemeyer macht seine ganz eigene, empathische Interpretation von »Du weißt nichts von Liebe« zu einem der Highlights des Abends. Als Zugabe gibt’s eine gut aufgelegte Palast Orchester-Version von Grönemeyers Klassiker »Mambo«.

Tauchen Sie also ein in die besondere Atmosphäre des MTV Unplugged-Konzertes mit Max Raabe & Palast Orchester sowie grandiosen Gästen und in einen wie dafür geschaffenen Ort. Begleiten Sie Max Raabe und die Musiker des seit nunmehr über 30 Jahren existierenden (mehr als 25 davon in fast unveränderter Zusammensetzung) Palast Orchesters auf einer weiteren Station ihrer erfolgreichen, internationalen Bandgeschichte, die hier in diesem besonderen Zusammentreffen von geschätzten Musikern und Freunden einen weiteren Höhepunkt erreicht und den funkelnden Diamanten der MTV Unplugged-Reihe um eine strahlende Facette erweitert.

 

Facebookhttps://www.facebook.com/maxraabepalastorchester 

Websitehttp://www.palast-orchester.de/de/ 

Tourdatenwww.palast-orchester.de/de/termine

Max Raabe - das neue Album "Der perfekte Moment...wird heut verpennt" erscheint am 27.10.17

Neun Jahre ist es her, da wollte Max Raabe mehr eigene Songs schreiben. Das Repertoire der Zwanzigerjahre nicht nur pflegen, sondern modern weiterschreiben. Er fragte Annette Humpe, ob sie ihm dabei helfen möge, und die sagte: Okay. Zwei Alben („Küssen kann man nicht alleine“ und „Für Frauen ist das kein Problem“) schrieb er mit der Sängerin und Produzentin (u.a. Humpe & Humpe, Ideal, Ich+Ich). Nun war Raabe mit Annette Humpe auf einer Geburtstagsfeier, und er sagte ihr: „Du, wir sollten mal wieder.“ Sie sagte: „Ja, klar, aber du könntest auch mal mit den Jungs von Rosenstolz, die stehen da drüben.“ Und er ging rüber und fragte sie.: „Sollen wir mal?“ Wenige Wochen später traf er die Herren, namentlich Peter Plate, Ulf Leo Sommer und ihren Co-Produzenten Daniel Faust, in Kreuzberg. Max Raabe brachte ihnen Streuselkuchen mit. „Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein“, sagte er und die Popfachkräfte, die nickten, und machten dann

ihren Job, sie schrieben das auf. „Mit Max Raabe zu schreiben“, sagt Peter Plate, „das war wie Urlaub.“ Also schickten sie seinen Gesang auf Reisen, an die Côte d‘Azur, wo er sich unter dem schönsten Himmelblau, nach dem sehnt, was alleine auf Reisen immer fehlt: die Begleitung. „Statt Cannes und Nizza, säß' ich mit Pizza, viel lieber mit dir Hand in Hand.“ Zu perfekten Raabe-Reimen, die man sich sofort auf sein Sonnenvisier drucken möchte, dehnt sich ein Akkordeon zwischen Frohsinn und Ferienmelancholie - produziert von Daniel Faust. Die Erweiterung seines Autoren- und Produzententeams hat Raabes Genre nicht verändert, sie hat ihm ein Fenster geöffnet. Eine Brise Pop kam herein und legte sich mit Klanghölzern und Steeldrum über die gewohnt, perfekte Orchestrierung des Palast Orchesters. Das Album, das mit einem leichten Vibraphon beginnt und in einem 30-köpfigen Streichorchester gipfelt, klingt nach Sommer – und dem Spätsommer einer Romanze. Leicht schwingend hängt man mit Raabe in der Hängematte der Erwartungen, die man an das Leben zu zweit einst hatte. „Als ich erkältet war, hast du nur zu mir gesagt: Komm' mir nicht zu nah'.“ In Heut bring ich mich um, windet man sich mit Raabe schwarzhumorig in Selbstmitleid. Soll der Partner einen doch vermissen! Man ist ein bisschen trotzig. Bleibt dann einfach im Bett liegen. Denn: Der perfekte Moment … wird heut verpennt. Max Raabe schätzt das Faulsein. Wenn er darüber singt, erklingt eine Ukulele dazu, und Faulsein, das klingt plötzlich nach Hawaii und Ferien mit den Humpe Schwestern. Das ist moderner Pop, aber wenn Max Raabe ihn singt, wird eben auch „modern“ und „Pop“ sehr zeitlos. Mit Annette Humpe schrieb er dieses Mal drei Lieder. Darunter ein tatsächlich komplett ernstes Lied. Willst du bei mir bleiben ist eine Hochzeitshymne. Raabe und Humpe sagen, sie ist ernst, weil Heiraten eben eine ernste

Angelegenheit ist. Aber Ernst nimmt bei Max niemals Überhand. Humor löst jede Wolke auf. Und ist es doch mal ganz dunkel, besingt er den Mond. „Kein leichtes Sujet“, sagt Raabe, „haben sich doch von Goethe bis Eichendorff alle schon mal an dem Erdtrabanten abgearbeitet.“ Aber gemeinsam mit seinem dritten Co-Autor, dem Komponisten Achim Hagemann, (u.a. "Die Popolski Show", Hape Kerkelings „Hurz“), der auch schon Raabes „Du passt auf mich auf“ mitgeschrieben hat, gelingt eine ganz neue Mond-Sinfonie, ein Nachtlied voller Grandezza. Auf die elegant verklärte Nacht folgt dann wieder Alltag: „Es war ein Donnerstag, als ich so glücklich war.“ So ist das bei Raabe, das Große findet immer im Kleinen statt - oder auf dem Fahrrad. Mit Fahrrad fahr'n hat er den Kanon der deutschen Radfahrlieder, um neue 140 Beats per Minute ergänzt. Diese schnellste, neue Raabe-Nummer, muss so schnell sein, denn „Max Raabe“, sagt Achim Hagemann, „ist eben auch ein schneller Radfahrer.“

"Der perfekte Moment ... wird heut verpennt“ jedenfalls ist ein Album, das dem Hörer schnell gefährlich wird. Zwölf Titel überreden einen zur gedanklichen Reise in den Sommer. Ehe man sich versieht, bleibt man mit ihnen da, wo es den geringsten Widerstand gibt – im Bett.

 

Max Raabe & Palast Orchester: "Eine Nacht in Berlin" | CD, DVD, CD+DVD, eAlbum VÖ: 28.11.2014

Ein Sommerabend in Berlin. Nur wenige Meter Luftlinie entfernt staut sich vermutlich der Verkehr und die Busse mit Touristen parken in zweiter Reihe, doch Max Raabe ficht das nicht an. Er ist ohnehin mit dem Fahrrad unterwegs, bindet dabei souverän seine Fliege und lässt das Brandenburger Tor hinter sich.

Das Palast Orchester spielt auf der Bühne bereits die ersten Takte von "Kleine Lügen", sein Sänger bahnt sich derweil unaufgeregt den Weg zum Admiralspalast, in dem gleich das neue Konzertprogramm aufgezeichnet wird.

Das muss sie sein, diese berühmte Berliner Lässigkeit, für die die Stadt weltweit bewundert wird. Das Orchester wechselt zu "Für Frauen ist das kein Problem", Raabe stellt das Fahrrad ab und schreitet auf die Bühne. Eben noch in Schwarz-Weiß getaucht, erstrahlt er nun wie die übrigen Musiker in Farbe.

Max Raabe als Mittler zwischen den Welten, der den Glamour der 20er-Jahre in die Jetztzeit transportiert – schon die ersten Sekunden dieses ungewöhnlichen Konzertfilms bringen das elegant auf den Punkt.

Und sofort geht es mit schrägem Humor weiter, denn während man glaubt zu wissen, was kommt, eröffnet Raabe das Konzert tatsächlich mit "Ich bin nur gut, wenn keiner guckt". Was selbstverständlich charmanter Unfug ist.

Besonders mit diesem koketten Tiefstapeln entfaltet Max Raabe seine ganz speziellen Entertainer-Qualitäten und gewinnt das Publikum sofort für sich, egal ob in Berlin, Tokio, New York, Sydney oder Oberhausen.

Max Raabe "Du passt auf mich auf"
http://youtu.be/Y-voWhNKN-o

Für "Eine Nacht in Berlin" hat sich Max Raabe erneut mit dem renommierten Regisseur Daniel Lwowski zusammengetan, mit dem er beispielsweise auch schon das Video zu "Küssen kann man nicht alleine" umgesetzt hat. Und so wie Raabe bei den Arrangements seines musikalischen Repertoires immer auf der Suche nach dem Besonderen ist, so ist auch diese DVD alles andere als ein gewöhnlicher Konzertmitschnitt. Diese erste Live-Produktion seit den Erfolgsalben "Küssen kann man nicht alleine" und "Für Frauen ist das kein Problem" ist eine musikalische Momentaufnahme der letzten Programme.

Raabes Detailfreude spiegelt sich auch im aufwendigen visuellen Konzept wider, indem jedes einzelne Werk ganz individuell in Szene gesetzt wird. Reduzierte Bilder mit viel Schwarz und kühler Ästhetik wechseln sich mit entsättigten Farben ab, die die Szenerie in dezentes Rot, Blau oder Grün tauchen. Eigens gedrehte Zwischenszenen wurden nachträglich hinzugefügt, so spielt das Orchester bei "Smoke Gets in Your Eyes" plötzlich in einem Ballsaal vor elegant tanzenden Paaren auf, erscheinen einzelne Musiker in Schwarz-Weiß-Sequenzen backstage oder schweben wie bei "Speak Low" als Projektionen über den Köpfen des Orchesters.

Neben den filmischen enthält "Eine Nacht in Berlin" auch viele musikalische Überraschungen.

Die Mitglieder des Orchesters beherrschen nicht nur mehrere Instrumente, sondern verneigen sich auch als Sänger mit "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" vor den Comedian Harmonists.

"Du passt auf mich auf" hat sich zu einem der markantesten neuen Titel der Produktion entwickelt, sein federnder Rhythmus reißt die Zuschauer sofort mit.

Wie selbstverständlich bilden die modernen Kompositionen zusammen mit dem Repertoire der 20er- und 30er-Jahre ein harmonisches Ganzes.

http://www.palast-orchester.de/de/
http://www.facebook.com/maxraabepalastorchester
http://www.universal-music.de/max-raabe/


Max Rabbe & Palast Orchester "Eine Nacht in Berlin"

Tracklisting CD alone:

Ouvertüre - Ich bin nur gut wenn keiner guckt
Marie Marie
Schöne Isabella von Kastilien
Speak Low
Mir kann nichts passieren
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
Ich schlaf am besten neben Dir
I won’t dance
Kleine Lügen
Für Frauen ist das kein Problem
Du passt auf mich auf
Lasst mich rein, ich hör Musik
Moritat von Mackie Messer
Am Amazonas
Am Ende kommt immer der Schluss
Küssen kann man nicht alleine
Mein kleiner grüner Kaktus
Schlaflied

Tracklisting DVD alone:

Ouvertüre - Ich bin nur gut wenn keiner guckt
Marie, Marie
Eine Nacht in Monte Carlo
Zwei Treppen links
Schöne Isabella von Kastilien
Speak Low
Un ora ti vorrei
I won´t dance
Ich kauf mir ´ne Rakete
In meiner Badewanne bin ich Kapitän
I only have eyes for you
Mir kann nichts passieren
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
Ich schlaf am besten neben dir
Kleine Lügen
Für Frauen ist das kein Problem
Du passt auf mich auf
Lasst mich rein, ich hör´ Musik
Moritat von Mackie Messer
Let´s do it
Am Amazonas
Smoke gets in your eyes
Night and Day
Amapola
Am Ende kommt immer der Schluss
Küssen kann man nicht alleine
Mein kleiner grüner Kaktus
Schlaflied

Tracklisting CD & DVD

DVD
Ouvertüre - Ich bin nur gut wenn keiner guckt
Marie, Marie
Eine Nacht in Monte Carlo
Zwei Treppen links
Schöne Isabella von Kastilien
Speak Low
Un ora ti vorrei
I won´t dance
Ich kauf mir ´ne Rakete
In meiner Badewanne bin ich Kapitän
I only have eyes for you
Mir kann nichts passieren
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
Ich schlaf am besten neben dir
Kleine Lügen
Für Frauen ist das kein Problem
Du passt auf mich auf
Lasst mich rein, ich hör´ Musik
Moritat von Mackie Messer
Let´s do it
Am Amazonas
Smoke gets in your eyes
Night and Day
Amapola
Am Ende kommt immer der Schluss
Küssen kann man nicht alleine
Mein kleiner grüner Kaktus
Schlaflied

CD
Ouvertüre - Ich bin nur gut wenn keiner guckt
Marie Marie
Schöne Isabella von Kastilien
Speak Low
Mir kann nichts passieren
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
Ich schlaf am besten neben Dir
I won’t dance
Kleine Lügen
Für Frauen ist das kein Problem
Du passt auf mich auf
Lasst mich rein, ich hör Musik
Moritat von Mackie Messer
Am Amazonas
Am Ende kommt immer der Schluss
Küssen kann man nicht alleine
Mein kleiner grüner Kaktus
Schlaflied

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Max Raabe -"Für Frauen ist das kein Problem" VÖ: 18.01.2013

Im Januar 2011 ist die Platte "Küssen kann man nicht alleine" herausgekommen. Für dieses Album hatten sich, zum ersten Mal, zwei der interessantesten deutschen Unterhaltungskünstler der letzten Jahrzehnte zusammengetan: Max Raabe und Annette Humpe. Wer eine Platte herausbringt, hofft selbstverständlich, dass sie beim Publikum ankommt. Aber das, was mit "Küssen kann man nicht alleine" passiert ist, war schon erstaunlich. Hervorragende Kritiken, ausgezeichnet mit Platin, ... nun, so erstaunlich war es vielleicht doch nicht.

Annette Humpe hat als Sängerin, Komponistin, Musikerin und Produzentin auf der Bühne eine lange, tiefe Erfolgsspur gezogen, von den "Neonbabies" über "Ideal" bis "Ich+Ich"; hinter der Bühne hat sie, um nur zwei von sehr vielen Namen zu nennen, für Udo Lindenberg und die "Prinzen" gearbeitet.

Max Raabe aber gehört zu den wenigen Musikern, die sich ihren eigenen, unverwechselbaren Stil geschaffen haben, mit dem Palast-Orchester und seinem Pianisten und Arrangeur Christoph Israel. Als Raabe anfing, schien es bei ihm um eine Hommage an die elegante, witzige Schlagermusik der 20er und 30er Jahre zu gehen. So dachte man. Inzwischen ist klar, dass Max Raabe keiner ist, der etwas kopiert. Er ist einer, der etwas fortführt. Er hat diese Musik nicht nostalgisch aufbereitet, sondern tatsächlich wiederbelebt. Auf der Basis der Tradition hat Max Raabe ein eigenes Werk geschaffen. Diese Musik ist, dank Max Raabe, plötzlich wieder jung und heiß.

Die Frage war, ob sich die beiden eigensinnigen Ausnahmetalente Raabe und Humpe einfach so addieren lassen. So was kann ja auch schief gehen. Inzwischen steht fest: es funktioniert.

Als Max Raabe fragte, ob sich Annette Humpe, die gerade viel um die Ohren hatte, eine zweite Zusammenarbeit vorstellen kann, eine zweite Platte, bekam er von ihr die Antwort: "Für Frauen ist das kein Problem."

Das Leitthema der neuen gemeinsam geschriebenen Songs sind die Frauen. Oder doch eher die Liebe? Es sind, mit ein paar Ausnahmen, meist Liebeslieder, bei denen aber nicht vorgeschrieben ist, wen man sich beim Zuhören im Einzelnen vorstellt, Mann oder Frau. Liebe tut oft weh – das weiß jeder. Weil die unerwiderte oder die endende Liebe wehtut, hat dieses Thema auch ein großes Humorpotential. Humor macht den Schmerz erträglich. Auf diesem schmalen Grat balancieren die Songs, sie sind oft wehmütig, aber immer leicht, sie verwandeln den Liebeswahnsinn und das Liebesleid in eine schwebende, sanfte, oft sogar heitere Erinnerung.

Ein Verlassener will seine CDs zurück, ein Untreuer preist die kleinen Lügen. Ein Einsamer sitzt vor dem PC und sieht seinem Kaktus beim Vertrocknen zu. Einer, der zwischen zwei Lieben hin- und hergerissen ist, hat sich für die eine entschieden und nimmt Abschied von der anderen. Ein anderer Liebender singt das Lob der Langsamkeit, beim Liebesakt und generell.

Diese Lieder sind voller Gefühl. Aber sie werden erstaunlicherweise nicht pathetisch oder gar exhibitionistisch. Sie bleiben fein, zart, dezent, sie dosieren genau. Max Raabes Kunst besteht darin, die Form und das Gesicht zu wahren, also ein Gentleman zu bleiben und doch einen Blick in die Seele zuzulassen. Wer die erste Platte mochte, kann ohne die zweite nicht sein.

Max Raabe & Palast Orchester

Max Raabe ist nicht vorstellbar ohne das Palast-Orchester. Seit Jahren geben sie Konzerte auf der ganzen Welt, und sind inzwischen Deutschlands erfolgreichster Musik-Export. Vergleichbares ist in jüngerer Zeit nur der Band "Rammstein" gelungen.

Auch die neuen Lieder hat das Palast-Orchester in seinen typischen Sound übertragen, der sich, wie der Musiker Max Raabe, ständig weiterentwickelt und längst von allen Vorbildern emanzipiert hat.

Ab Februar wird sich das Konzertpublikum davon überzeugen können.


Max Raabe & Palast Orchester - ausgewählte Daten "Für Frauen ist das kein Problem" Tour:

16.02.2013 Hamburg [CCH]
17.02.2013 Hamburg [CCH]
23.02.2013 München [Philharmonie]
24.02.2013 München [Philharmonie]
25.02.2013 Stuttgart [Liederhalle - Beethovensaal]
02.03.2013 Leipzig [Arena]
09.03.2013 Hannover [Kuppelsaal]
10.03.2013 Hannover [Kuppelsaal]
12.03.2013 Frankfurt am Main [Alte Oper]
13.03.2013 Frankfurt am Main [Alte Oper]
14.03.2013 Wien [Wiener Stadthalle / Halle F]
15.03.2013 Wien [Wiener Stadthalle / Halle F]
16.03.2013 Graz [Helmut-List-Halle]
24.04.2013 Luxemburg [Philharmonie]
25.04.2013 Saarbrücken [Saarlandhalle]
26.04.2013 Dortmund [Konzerthaus]
28.04.2013 Bonn [Beethovenhalle]


Artist: Max Raabe
Release: Für Frauen ist das kein Problem
VÖ: 18. Januar 2013
Label: Universal Music
Formate: Audio-CD, sowie alle digitalen Formate


www.maxraabe.de
www.facebook.com/maxraabepalastorchester


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