Album von Jimi Hendrix: "Machine Gun: The Fillmore East First Show"

Experience Hendrix L.L.C. und Legacy Recordings, die Catalog Division von Sony Music Entertainment, veröffentlichen am 30. September mit „Machine Gun: The Fillmore East First Show“ vom 31.12.1969 eine ungekürzte Aufnahme des Debütkonzerts von Jimi Hendrix’ nur kurz existenter, aber ungebrochen einflussreicher Band of Gypsys. Die Gruppe spielte vier historische Konzerte im Fillmore East in New York City – zwei an Silvester 1969 und zwei an Neujahr 1970. Noch nie zuvor war das erste dieser Sets komplett verfügbar.

 

„Machine Gun: The Fillmore East First Show 12/31/69 wurde von Janie Hendrix, Eddie Kramer und John McDermott produziert – demselben Team, das alle Audio- und audiovisuellen Releases der Experience Hendrix L.L.C. seit 1995 verantwortet. Kramer war Jimi Hendrix’ ganzes Leben lang sein wichtigster Toningenieur und hat das neu abgemischte „Machine Gun: The Fillmore East First Show 12/31/69“ von den original 1” 8-Track-Masterbändern erstellt. Gemastert wurde das Album von Grammy-Preisträger Bernie Grundman. „Machine Gun: The Fillmore East First Show 12/31/69 erscheint simultan auf CD, Doppel-LP mit 180g Vinyl und digital.

 

Vier außergewöhnliche Jahre lang drückte Jimi Hendrix der Popmusik mit atemberaubendem Tempo seinen unauslöschlichen Stempel auf. In Anbetracht seiner triumphalen Erfolge beim Monterey Pop und bei Woodstock beschreiben die legendären Fillmore-Konzerte einen entscheidenden Wendepunkt in einer strahlenden Karriere, die unendliche Möglichkeiten zu bieten hatte. Der revolutionäre Einfluss, den Jimi Hendrix, Billy Cox und Buddy Miles auf die Grenzen und die Definition von Rock, R&B und Funk hatte, kann anhand der vier Konzerte nachvollzogen werden. Zum ersten Mal von der Öffentlichkeit gefeiert wurden die Performances auf Band Of Gypsys, das inklusive „Machine Gun“, dem dramatischen Herzstück des Albums, sechs Songs der Konzerte vom 1. Januar 1970 umfasste. Im April 1970 veröffentlicht, forderte und überraschte Band Of Gypsys die breite Gefolgschaft des Gitarristen mit reichhaltigen Arrangements und dem pulsierenden Mix aus Rock und Soul. Dennoch wurde das Album ein überragender kommerzieller Erfolg und war nach Hendrix’ Tod im September 1970 das letzte Album, das er selbst für eine Veröffentlichung freigab.

 

„Machine Gun: The Fillmore East First Show 12/31/69“ dokumentiert das erste der vier Fillmore-Konzerte. Das Set präsentiert eine Auswahl aufregender Songs wie „Earth Blues“, „Ezy Ryder“, „Stepping Stone“, „Burning Desire“ und „Machine Gun“ – keiner von ihnen war jemals auf einer Disk veröffentlicht worden. Darüber hinaus war fast das gesamte Material der Band vorher noch nie vor Publikum gespielt worden. „Wir beschlossen, dass wir keinen Song spielen konnten, der schon veröffentlicht worden war“, erzählt Billy Cox. „Wir wollten ihnen etwas anderes geben. Also gingen wir das Projekt auf eine verspielte, kreative Weise an und entwickelten so schließlich das Repertoire der Band of Gypsys.“

Jimi Hendrix: "Electric Church" (DVD/Blu-ray)

Der neue Dokumentarfilm Jimi Hendrix: “Electric Church“ widmet sich Jimis Atlanta-Gig und bietet interessante Einblicke in die Festival-Kultur jener Zeit. Die Dokumentation wird auf DVD und Blu-Ray über Experience Hendrix L.L.C. und Legacy Recordings, die Katalogabteilung von Sony Music Entertainment, veröffentlicht. Anders als die im US-TV ausgestrahlte Fassung enthält diese Version zusätzliches Bonusmaterial. Das Atlanta Pop Festival, das damals als „Southern Woodstock“ bezeichnet, zählt heute als das letzte große amerikanische Festival jener Zeit.

 

Die DVD Jimi Hendrix: „Electric Church“ zeigt, wie Promoter Alex Cooley seinen Traum vom ultimativen Festival in die Tat umsetzte. Cooley hatte mit Bob Seger, BB King und den Allman Brothers bereits Top-Acts an Bord engagiert, aber erst durch die Zusage von Jimi Hendrix avancierte die Veranstaltung zu einem Großereignis.

 

In der Dokumentation kommen Jimis Bandkollegen Billy Cox und der verstorbene Mitch Mitchell zu Wort, außerdem gibt es Interviews mit Paul McCartney, Steve Winwood, Rich Robinson, Kirk Hammett, Derek Trucks, Susan Tedeschi und Alex Cooley. Jimis Auftritt wurde damals auf 16mm gefilmt. Der Gitarrist spielte sensationelle Versionen seiner Klassiker “Hey Joe”, “Voodoo Child (Slight Return)” oder “Purple Haze”. Hendrix präsentierte seinem Atlanta-Publikum aber auch Songs, die damals noch nicht auf einem seiner Alben zu hören waren: “Room Full Of Mirrors” oder “Straight Ahead” hätten sicher den Weg auf den damals geplanten neuen Longplayer gefunden, an dem Jimi gerade arbeitete. Doch nur knappe zehn Wochen nach diesem Auftritt folgte die bestürzende Nachricht vom Tod des Gitarristen. Ein weiteres Highlight des Films ist Jimis Interpretation von “The Star Spangled Banner”, das er vor einem spektakulären Feuerwerk spielte. Ein Moment, der, wie sich Cooley erinnert, „das Publikum aus den Socken haute“.

 

Zu Beginn der 1970er gehörten Live-Gigs von Jimi Hendrix zu den spektakulärsten Shows, die man erleben konnte. Die Musikwelt war voller Begeisterung für die neue Interpretation der Blues-Gitarre, die der Künstler auf der Bühne zelebrierte. So erzählt Paul McCartney im Interview auf „Electric Church“, Jimi Hendrix verehrt zu haben und sagt: “Wir spielten Gitarre und kannten uns ein wenig mit unserem Instrument aus. Er aber schien mehr zu wissen als wir alle.“ Dank Jimi Hendrix erlebten Musikfestivals einen wahren Boom. Er spielte 1967 in Monterey, war Headliner beim 1968er Miami Pop Festival und erschuf 1969 mit seiner atemberaubenden Woodstock-Performance den Soundtrack der Gegenkultur.

 

Seine Show beim Second Atlanta International Pop Festival war nicht nur musikalisch herausragend, auch deren sozio-politische Relevanz kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Denn die Veranstalter wollten mit ihrem Event auch ein Zeichen gegen die klassischen Vorurteile setzen, die besagten, dass die Landbevölkerung keine „Langhaar-Bands“ akzeptierte und dass farbige und weiße Musiker nicht beim selben Event auf die Bühne gehen sollten. Hendrix und seine Botschaft von der universellen Liebe machten ihn zum idealen Musiker, um gegen die Vorbehalte anzuspielen.

 

Bald danach starben anarchische Festivals dieser Dimension, die ohne astronomische Ticketpreise und Unterstützung von Sponsorenhilfe stattfanden, aus. Glenn Philipps von der Hampton Grease Band kommentiert diese Entwicklung so: „Eine Ära ging zu Ende, und es war ein großartiges, unglaublich energiegeladenes Ende.“

 

Regisseur Steve Rash, der später mit Hollywood-Erfolgen wie „The Buddy Holly Story“ und „Can’t Buy Me Love“ berühmt wurde, orientierte sich bei seinem Film an der legendären Woodstock-Dokumentation. Doch weil es nie zu einer vertraglichen Einigung über die Filmrechte kam, lag das Material Jahrzehnte lang unbeachtet in Rashs Schuppen. Erstaunlicher Weise hat der Streifen unter dieser Behandlung kaum gelitten und vermittelt so auch dem Zuschauer von heute die Faszination des Festivals. Bill Mankin, der beim Aufbau des Festivals dabei war und auch die Bühnenarbeiter unterstützte, schrieb die Liner Notes für das Package. In seinen Ausführungen ist zu lesen: „Und im Auge des Sturms stand der Obermagier der Gitarre, die Personifikation eines erfüllten, wilden Lebens ohne Grenzen, der mit Höchstgeschwindigkeit auf die Sterne zusteuerte.“

Jimi Hendrix Experience - "Freedom: Atlanta Pop Festival" (2 CDs oder 2 LPs)

Ungefähr 400 Meilen südlich von Atlanta, auf einem Feld nahe der Stadt Byron, findet sich eine Gedenktafel, die von der Georgia Historical Society errichtet wurde und auf der folgender Text zu lesen ist: „An diesem Ort fand vom 3. bis zum 5. Juli 1970 das Second Atlanta International Pop Festival statt, in dessen Rahmen damals über 30 Livebands auftraten. Mit dabei war auch Jimi Hendrix, der bei diesem Event vor dem größten Publikum seiner Karriere spielte.“

 

Trotz der überwältigenden Zuschauermassen - man schätzt die Besucherzahl auf 300000 bis 400000 - stand das Festival lange im Schatten anderer Großereignisse. Doch heute ist klar, dass das Atlanta Pop Festival von großer Musik-historischer Bedeutung war.

Die Veröffentlichung Jimi Hendrix Experience: „Freedom: Atlanta Pop Festival“ ist für den 4.September 2015 geplant, als Doppel-CD und 180g Heavy Weight Doppel-LP.

 

Zu Beginn der 1970er Jahre gehörten Live-Gigs von Jimi Hendrix zu den spektakulärsten Shows, die man erleben konnte. Die Musikwelt war voller Begeisterung für die neue Interpretation der Blues-Gitarre, die der Künstler auf der Bühne zelebrierte. So gibt Paul McCartney in einem Interview auf Electric Church freimütig zu, Jimi verehrt zu haben und sagt: “Wir spielten Gitarre und kannten uns ein wenig mit unserem Instrument aus. Er aber schien mehr zu wissen als wir alle.“ Dank Jimi Hendrix erlebten Musikfestivals einen wahren Boom. Er spielte 1967 in Monterey, war Headliner beim 1968er Miami Pop Festival und erschuf 1969 mit seiner atemberaubenden Woodstock-Performance den Soundtrack der Gegenkultur.

Seine Show beim Second Atlanta International Pop Festival war nicht nur musikalisch herausragend, auch deren sozio-politische Relevanz kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Denn die Veranstalter wollten mit ihrem Event auch ein Zeichen gegen die klassischen Vorurteile setzen, die besagten, dass die Landbevölkerung keine „Langhaar-Bands“ akzeptierte und dass schwarze und weiße Musiker nicht beim selben Event auf die Bühne gehen sollten. Hendrix und seine Botschaft von der universellen Liebe machten ihn zum idealen Musiker, um gegen die Vorbehalte anzuspielen und deshalb war er auch der Erste, der für das Atlanta Pop-Festival gebucht wurde.

 

In der Bruthitze von Georgia, unter der Beobachtung angsteinflößender Biker, die als Security engagiert wurden waren, enterten Hundertausende, zumeist jugendliche Fans das Gelände. Sie rissen Zäune nieder, bis den Veranstaltern nichts übrig blieb als zu verkünden, dass die Bands bei freiem Eintritt auftreten würden. Die staatlichen Ordnungskräfte waren auf einen derartigen Andrang nicht gefasst, verzichteten deshalb auf Personen- oder Drogenkontrollen und drückten ein Auge zu, wenn ein Festivalbesucher beschloss, dem Konzert im Adamskostüm beizuwohnen.

Trotz aller widrigen Umstände verlief das Atlanta Pop vorwiegend friedlich und als Jimi die Bühne betrat, war die Besucherzahl auf über 300.000 Personen angewachsen.

 

Bald danach starben anarchische Festivals dieser Dimension, die ohne astronomische Ticketpreise und Unterstützung von Sponsorenhilfe stattfanden, aus. Glenn Philipps von der Hampton Grease Band kommentiert diese Entwicklung so: „Eine Ära ging zu Ende, und es war ein großartiges, unglaublich energiegeladenes Ende.“

Bill Mankin, der beim Aufbau des Festivals dabei war und auch die Bühnenarbeiter unterstützte, schrieb die Liner Notes für das Freedom-Package. In seinen Ausführungen ist zu lesen: „Und im Auge des Sturms stand der Obermagier der Gitarre, die Personifikation eines erfüllten, wilden Lebens ohne Grenzen, der mit Höchstgeschwindigkeit auf die Sterne zusteuerte.“

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20.03. - Curtis Knight & The Squires (featuring Jimi Hendrix): “You Can’t Use My Name: The RSVP/PPX Sessions” – neue CD

Am 20.03. veröffentlichen Experience Hendrix L.L.C. und Legacy Recordings/Sony Music von Curtis Knight & The Squires (featuring Jimi Hendrix) das Album “You Can’t Use My Name: The RSVP/PPX Sessions”. Die  14 Songs entstanden während der Aufnahmesessions in den Jahren 1965 und 1966 (ein Song stammt aus dem Jahr 1967) und werden sowohl als CD als auch als 150g-Vinyl-LP erscheinen.

 

Mitte der 1960er Jahre, vor dem Start seiner atemberaubenden Solokarriere, die die populäre Musik entscheidend beeinflusste und revolutionierte, war Jimi Hendrix ein noch wenig bekannter Sessionmusiker, der unterschiedlichste Künstler wie die Isley Brothers, Don Covay, Little Richard oder die Band Curtis Knight & The Squires unterstützte.Ed Chalpin war ein Unternehmer und Plattenproduzent, der im Jahr 1960 die Firma PPX International Inc. gründete. Mit Coverversionen US-amerikanischer Top-Hits für Plattenfirmen aus Übersee, die diese mit übersetzten Songtexten versahen, hatte er ein lukratives Geschäft aufgezogen. Neben diesen Remakes produzierte Chalpin in seinem New Yorker Tonstudio, dem Studio 76, auch eigenes Songmaterial, das er an verschiedene Plattenlabel lizenzierte. 1965 spielte Curtis Knight bei ihm vor und Ed wurde sein Produzent und Manager.

Im Oktober 1965 kam es durch Curtis Knight zum Kontakt zwischen Hendrix mit Chalpin. Eine erste Aufnahmesession fand statt, bei der Knights “How Would You Feel” eingespielt wurde und in deren Anschluss einer der fragwürdigsten Verträge der Musikgeschichte geschlossen wurde: Hendrix unterzeichnete bei Chalpin für drei Jahre und bekam dafür einen Dollar und 1% Tantiemen. Der Musiker war fälschlicher Weise davon ausgegangen, seine Unterschrift garantiere ihm eine Aufwandsentschädigung für seine Session-Jobs. In Wirklichkeit aber handelte es sich bei dem Schriftstück um einen Exklusivvertrag.

 

1966 lizenzierte Chalpin zwei der Singles aus den Hendrix/Knight-Sessions an das unabhängige New Yorker Label RSVP, das Jerry Simon gehörte: “How Would You Feel”/”Welcome Home” und “Hornet's Nest”/“Knock Yourself Out”. Die beiden letztgenannten Songs waren Instrumentals, stammten aus Hendrix' Feder und sind damit die ersten kommerziellen Releases seiner Eigenkompositionen. Nachdem beide Singles komplett floppten, verlor Simon das Interesse an der Band und RSVP verzichtete auf einen dritten Single-Release.

 

Ed Chalpin erfuhr aus Fachzeitschriften von Hendrix' internationalem Erfolg. Im Mai 1967 begann er damit, alle Geschäftspartner des Gitarristen zu kontaktieren, um sie darüber zu informieren, Jimi habe bereits bei PPX einen dreijährigen Exklusivvertrag mit Laufzeit Oktober 1965 bis Oktober 1968 unterschrieben. Chalpin versuchte nun aus der alten Zusammenarbeit von Hendrix und Knight Kapital zu schlagen und stellte aus dem Material ihrer gemeinsamen Sessions Alben zusammen. 1967 erschien „Get That Feeling“ und im Oktober 1968 „Flashing“. Die Hendrix-Fans reagierten verwirrt auf diese Veröffentlichungen, die reine Mogelpackungen darstellten. Es gab keine Liner Notes und die Darstellung auf den Plattenhüllen hatte nichts mit dem Inhalt zu tun. Das Cover von „Get That Feeling“ zum Beispiel zeigte ein Foto von Jimi am Monterey-Festival. Hinweise darauf, dass die Aufnahmen früher entstanden und Jimi nicht als Solokünstler zu hören war, wurden unterschlagen.

 

Der Rechtstreit über den Verkauf dieser Aufnahmen in den USA und Großbritannien beschäftigte Jimi Hendrix während seiner gesamten Karriere. Erst im Jahr 2003 konnte die Familie des Gitarristen den Prozess gegen Chalpin und PPX für sich entscheiden. Experience Hendrix gehören nun die Rechte an sämtlichen Aufnahmen, die der Produzent bisher für sich beanspruchte und „You Can’t Use My Name“ ist die erste Veröffentlichung, die die alten Hendrix-Aufnahmen in ihrem Original-Kontext präsentiert.

 

Der erste Song von “You Can’t Use My Name”  ist “How Would You Feel”. Der Titel wurde 1966 als Single veröffentlicht und basiert teilweise auf Bob Dylans “Like a Rolling Stone”. Der Titel ist den Lyrics der Dylan-Komposition angelehnt und beschäftigt sich mit der Rassenproblematik, ein paar Jahre bevor populäre R&B-Acts sich dieses Themas annahmen und sich der damals aufkommenden Black Power-Bewegung zuwandten. Die B-Seite “Welcome Home” ist ebenfalls auf dem Album zu hören. Beide Songs sind Meilensteine in der Hendrix-Biografie: zum ersten Mal wird der Gitarrist (damals noch als “Jimmy” Hendrix) in den Credits als Arrangeur genannt. Die beiden vorher erwähnten Instrumentals “Hornets Nest” und “Knock Yourself Out [Flying On Instruments]” sind als echte Hendrix-Kompositionen natürlich auch auf „You Can’t Use My Name“ zu finden. Zum ersten Mal ist auf dem Album auch ein Wortwechsel zwischen Chalpin und Hendrix zu hören, der vor der 1967er Aufnahme von “Gloomy Monday” im Studio stattfand. Wiederholt fordert Hendrix Chalpin auf, seinen Namen nicht beim Marketing für den Song zu verwenden und erhält nur halbherzige Zustimmung von seinem Produzenten. “You can't use my name”, diese Worte des Gitarristen gaben dem neuen Longplayer auch seinen Namen.

 

Diese Aufnahmen der Knight/Hendrix-Sessions für PPX und RSVP sind ein wichtiger Bestandteil von Jimi Hendrix' außergewöhnlichem musikalischen Erbe, denn sie halten den Moment fest, als der Ausnahmekünstler noch in einer Nebenrolle agierte. Und sie zeigen, welch unglaubliche Technik und brillante Fertigkeiten er bereits entwickelt hatte, bevor Chas Chandler ihn im Café Wha? entdeckte und ihn vom Sideman zum Superstar beförderte.

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Jimi Hendrix "Cry Of Love" und "Rainbow Bridge"

Am 17. Oktober erscheinen von Experience Hendrix LLC und Legacy Recordings, der Katalogabteilung von Sony Music Entertainment, zwei Neuauflagen der Jimi Hendrix-Alben „The Cry Of Love“ und „Rainbow Bridge“ als CD, Vinyl und digitale Downloads. Die damals ersten beiden posthumen Studioveröffentlichungen werden mit dem Original-Artwork und in der ursprünglichen Reihenfolge der Titel veröffentlicht. Beide Alben wurden von Bernie Grundman von den originalen analogen Masterbändern remastert. Auf CD erschien „The Cry Of Love“ zuletzt 1992, während „Rainbow Bridge“ noch nie offiziell auf CD veröffentlicht wurde.

 

Die Zusammenstellung und der Mix des 1971 veröffentlichten Albums  The Cry Of Love übernahmen damals Hendrix´ langjähriger Tontechniker Eddie Kramer und Experience-Drummer Mitch Mitchell. Der Großteil der Songs wurde zwischen Dezember 1969 und Sommer 1970 in den Electric Lady Studios in New York aufgenommen und war als Teil einer ambitionierten Doppel-LP gedacht, die den Arbeitstitel „First Rays Of The New Rising Sun“ trug. Kommerziell war „The Cry Of Love“ ein riesiger Erfolg – es erreichte #3 in Amerika und #2 in England – und brachte Klassiker wie „Angel“, „Freedom“ und „Ezy Ryder“ hervor. Während die Rhythmusgruppe bei den meisten Songs aus Mitch Mitchell und Bassist Billy Cox bestand, spielte Buddy Miles auf „Ezy Ryder“ Schlagzeug und Noel Redding bediente den Bass auf „My Friend“ (aufgenommen 1968, noch vor seinem Abschied von der Jimi Hendrix Experience). Außerdem waren an „The Cry Of Love“ weitere bemerkenswerte Gastmusiker wie Steve Winwood, Chris Wood und Buzzy Linhart beteiligt. VH1 erklärte „The Cry Of Love“ kürzlich zur größten posthumen „Classic-Rock“-Platte aller Zeiten.

 

„Rainbow Bridge“ wurde 1971 ebenfalls von Eddie Kramer und Mitch Mitchell zusammengestellt und gemischt. Unterstützung erhielten sie dabei von dem „Electric Lady Studios“-Tontechniker John Jansen. Die meisten Titel wurden 1969 und 1970 während derselben Sessions aufgenommen, in denen auch „The Cry Of Love“ entstand. „Rainbow Bridge“ wird oft als ausschließliches Live-Album fehlgedeutet, weil der gleichnamige Film Ausschnitte eines Live-Auftritts von Jimi Hendrix auf Maui zeigt. Mit der Kreation des ausschweifenden, wenig fokussierten Films von 1971, bei dem Chuck Wein Regie führte, hatte Hendrix allerdings nichts zu tun. Der Film war in keiner Weise ein Hendrix-Projekt, sondern vielmehr eine unabhängige Vision seines Managers Michael Jeffery. Nach Hendrix’ Tod im September 1970 verwarf Michael Jeffery die ursprüngliche Hendrix-Vorstellung von einem Doppelalbum mit dem Titel „First Rays Of The New Rising Sun“ und bat Kramer, Mitchell und Jansen, zwei posthume Alben zusammenzustellen – inklusive einem, das als Soundtrack für seinen Film „Rainbow Bridge“ fungieren sollte.

 

Mitchell, Kramer und Jansen schöpften aus Hendrix’ reichem Fundus an Studio-Aufnahmen, an denen der Gitarrist in den Electric Lady Studios gearbeitet hatte. Songs wie „Dolly Dagger“ und „Room Full Of Mirrors“ waren leuchtende Beispiele für Hendrix’ neue kreative Richtung. Andere Highlights des Albums sind eine Studiofassung von „Star Spangled Banner“ sowie das majestätische „Hey Baby (New Rising Sun)“. Der einzige Livetrack auf dem Album, eine außergewöhnliche Version von Hendrix’ original Blueskomposition „Hear My Train A Comin’“, stammt von einem Auftritt im Berkeley Community Theatre im Mai 1970 und kommt im Film nicht vor. Buddy Miles und Noel Redding treten auf jeweils einem Song in Erscheinung und die Ronettes singen die Backing Vocals auf „Earth Blues“.

 

In den späten 1990er Jahren erschienenen die Songs von „The Cry Of Love“ und „Rainbow Bridge“ erstmalig auch auf verschiedenen Compilations wie „First Rays Of The New Rising Sun“, „South Saturn Delta“ und dem „The Jimi Hendrix Experience“-Box-Set. Die Neuveröffentlichungen von „The Cry Of Love“ und „Rainbow Bridge“ bieten nun die Songs in der Form, wie sie vor 43 Jahren für die beiden Alben zusammengestellt wurden.

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Jimi Hendrix: "Here My Train A Comin´" (DVD) + "Miami Pop Festival" (CD) - beide erstmals veröffentlicht

Am 1. November veröffentlichen Experience Hendrix LLC und Legacy Recordings, die Catalog Division von Sony Music Entertainment, mit Jimi Hendrix: „Hear My Train A Comin'“ einen neuen Dokumentarfilm in Spielfilmlänge auf DVD und Blu-Ray. Ebenfalls am 1. November erscheint die CD Jimi Hendrix Experience: „Miami Pop Festival“, die Veröffentlichung eines der meistgesuchtesten Auftritte des Gitarrenvirtuosen.

 

Der Mitschnitt vom „Miami Pop Festival“, der von Hendrix’ langjährigem Sound Engineer Eddie Kramer aufgenommen wurde, erscheint jetzt erstmals auf CD. Jimi Hendrix Experience: „Miami Pop Festival“ enthält die ersten Bühnenaufnahmen von „Hear My Train A Comin'“ und „Tax Free“ und präsentiert ultimative Liveversionen von Klassikern wie „Fire“, „Hey Joe“, „I Don't Live Today“ und „Purple Haze“. Das Set umfasst bisher unveröffentlichte Fotos, aufgenommen beim Festival, und ein Essay des preisgekrönten Musikjournalisten und Geschäftsführers des „Grammy-Museums“ Bob Santelli.  

 

Die zweistündige Dokumentation „Hear My Train A Comin“ wurde als Teil der Feierlichkeiten zu Hendrix’ 70. Geburtstag – er wurde am 27.11.1942 geboren – präsentiert und erzählt seine ultimative Geschichte. Illustriert wird die Dokumentation durch Interviews mit Hendrix und Kommentare bekannter Freunde und Musiker wie Paul McCartney, Noel Redding, Mitch Mitchell, Billy Cox, Eddie Kramer, Steve Winwood, Vernon Reid, Billy Gibbons, Dweezil Zappa und Dave Mason. Außerdem bietet der Film Informationen zu dem Künstler und seiner Ära aus der Sicht jener drei Frauen, die ihm am nächsten standen: Linda Keith (die Freundin, die Jimi seinem zukünftigen Manager Chas Chandler vorstellte), Faye Pridgeon (die im Harlem der frühen 1960er Jahre eine Freundin von Hendrix wurde) und Colette Mimram (eine der einflussreichsten Mode-Trendsetterinnen dieser Zeit, die Hendrix zu seinem markanten Look inspirierte und ihm unvergessliche Bühnenoutfits entwarf – wie das mit Perlen besetzte Jackett, das er in Woodstock trug). Der Film beschreibt detailliert den raketenhaften Aufstieg der Experience, den Schaffensprozess seiner innovativen Musik und die Entstehung der „Electric Lady Studios“ und endet mit ergreifendem Material von seiner letzten Performance in Deutschland im September 1970, nur 12 Tage vor seinem Tod im Alter von 27 Jahren.

Jimi Hendrix-Album "People, Hell & Angels" (Vö. 01.03.2013)

Experience Hendrix LLC und Legacy Recordings, eine Abteilung von Sony Music Entertainment, kündigen den Release von „People, Hell & Angels“ an. Dieses neue Album enthält zwölf bisher unveröffentlichte Studioaufnahmen der Gitarrenlegende Jimi Hendrix.

 

1968 war Hendrix auf der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten. Während seine Experience mit zwei Alben in den US Top Ten vertreten und zu einem der begehrtesten Live-Acts avanciert war, arbeitete er hinter den Kulissen mit alten Freunden und unterschiedlichen Besetzungen an neuen Songs. Auf „People, Hell & Angels“ (VÖ: 1. März 2013) erhält der Hendrix-Fan erstmals einen hochinteressanten Einblick in diese Schaffensphase des Ausnahmegitarristen.

 

Die zwölf Songs des Albums zeigen, mit welcher Experimentierfreudigkeit der Musiker ans Werk ging. Neue Sounds und musikalische Stilrichtungen wurden ausprobiert, dabei kamen viele für Hendrix untypische Instrumente zum Einsatz: Bläser, Keyboards, Percussion und sogar eine zweite Gitarre.

 

„People, Hell & Angels“ beweist auch, dass Jimi auf der Suche nach neuen Begleitmusikern war, mit deren Unterstützung er ein weiteres Kapitel in seiner außergewöhnlichen Karriere aufschlagen wollte. Anstatt auf seine Experience-Mitstreiter zurückzugreifen, arbeitete er mit Stephen Stills von Buffalo Springfield, dem Drummer Buddy Miles und dem Bassisten Billy Cox. Hendrix und Cox hatten ihren Militärdienst zusammen absolviert und waren in den frühen 1960ern Bandkollegen gewesen.

 

Jimis Schwester Janie Hendrix, Eddie Kramer und John McDermott fungierten als Koproduzenten von „People, Hell & Angels“. Kramer und Hendrix lernten sich im Januar 1967 in den Londoner Olympic Studios kennen und zwischen den beiden entstand eine intensive Beziehung. Schließlich wurde Eddie zu Jimis Lieblings-Tonmann, der jedes Album, das der Gitarrist zu Lebzeiten veröffentlichte, abmischte. Auch bei den Live-Aufnahmen des Woodstock-Festivals saß Eddie an den Reglern. Seit 1997 gehört er wieder zum Hendrix-Team und überwacht alle Releases von Experience Hendrix LLC.

 

 

Folgende bisher unveröffentlichte Hendrix-Tracks sind auf “People, Hell & Angels” zu hören: „Earth Blues“, „Somewhere“, „Hear My Train A Comin'“, „Bleeding Heart“, „Baby Let Me Move You“, „Izabella“, „Easy Blues“, „Crash Landing“, „Inside Out“, „Hey Gypsy Boy“, „Mojo Man“ und „Villanova Junction Blues“.

 

„People, Hell & Angels“ ist der Nachfolger des 2010 erschienenen „Valleys Of Neptune“. Während sich dieses von der Kritik gefeierte Album den letzten Aufnahmen der Original-Jimi Hendrix Experience widmete, bietet „People, Hell & Angels“ einen spannenden Einblick in Jimis damalige musikalische Zukunftspläne. Hier wird ganz deutlich: mit dem als Nachfolger für „Electric Ladyland“ geplanten Doppelalbum First Rays Of The New Rising Sun wollte Hendrix einen Stilwechsel vollziehen.

 

Anders als viele zeitgenössische Künstler wie die Beatles oder Bob Dylan, hatte Jimi Hendrix die Rechte an seinen Songs nie abgetreten. Er war also nicht an bestimmte Tonstudios gebunden, die von seiner Plattenfirma betrieben wurden. So verbrachte er Stunden und Tage in den Aufnahmeräumen von Record Plant oder Hit Factory in New York, um an seinem Sound zu feilen. Wegen seiner Leidenschaft für die Studioarbeit trieb Hendrix den Bau seines eigenen Electric Lady Studios voran. Während er an den Songs arbeitete, die auf „People, Hell & Angels“ versammelt sind, entstand in Greenwich Village dieser topmoderne Komplex, in dem bis heute namhafte Künstler ihre Alben aufnehmen.

 

Janie L. Hendrix, President/CEO von Experience Hendrix LLC, sagt über „People, Hell & Angels“ : „Mit dem Release des Longplayers erinnern wir an den 70. Geburtstag meines Bruders. Die brillanten Aufnahmen unterstreichen, dass Jimis musikalische Energie bis heute unübertroffen ist. Er wird noch viele Generationen nach der unseren inspirieren … und das wird wohl ewig so weitergehen.“

 

Auch Adam Block, Präsident von Legacy Recordings, ist begeistert:„People, Hell & Angels gewährt dem Hörer weitere Einblicke in das Werk dieses genialen Gitarristen, der hier durch seine Arbeit mit veränderter Rhythmussektion und Instrumentierung neue, endlos scheinende musikalische Horizonte erschließt.“

 

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People, Hell & Angels – Track-Infos

 

 

Earth Blues:

Eine komplette Neueinspielung des auf dem Rainbow Bridge-Album (1971) veröffentlichten Songs. Der Titel wird hier als puristischer Funk interpretiert und unterscheidet sich deutlich von der bislang erhältlichen Version. Mit Hendrix, Billy Cox und Buddy Miles.

 

Somewhere:

Aufgenommen im März 1968 und erst kürzlich in den Archiven entdeckt. Mit Buddy Miles am Schlagzeug und Stephen Stills am Bass. So hat der Fan „Somewhere“ garantiert noch nie gehört!

 

Hear My Train A Comin':

Dieser Track stammt aus der allerersten Aufnahmesession mit Billy Cox und Buddy Miles. Die beiden Musiker bildeten auf dem Album Band of Gypsys die Rhythmussektion und teilten Jimis Sehnsucht nach einer „neuen Art von Blues“. Hendrix‘ Gitarre drängt mit fast bedrohlicher Präsenz ins Zentrum des Songs.

 

Bleeding Heart:

Diese Komposition von Elmore James war immer einer von Jimis Favoriten. Der Song stand beim Gig in der Royal Albert Hall auf der Setlist und wird hier während der New Yorker „Hear My Train A Coming“-Session vom Mai 1969 auf seine Studiotauglichkeit erprobt. Vor den Aufnahmen bat Hendrix Cox und Miles darum, den Track rhythmisch umzustrukturieren, um anschließend selbst eine atemberaubende Gitarren-Performance beizusteuern.

 

Let Me Move You:

Im März 1969 bat Jimi den Saxofonisten Lonnie Youngblood, ihn bei den Aufnahmen zu „Let Me Move You“ zu unterstützen. 1966 hatte Hendrix als unbekannter Studiomusiker die Rhythmusgitarre für Youngbloods Single „Soul Food“ eingespielt, die beiden kannten sich also aus den Tagen, bevor Jimis Stern als Superstar aufgegangen war. Mit ihren grandiosen Licks verwandeln die alten Freunde „Let Me Move You“ in einen Rockklassiker von atemberaubender Geschwindigkeit.

 

Izabella:

Im August 1969 versammelte Jimi sein neues Ensemble Gypsy Sun & Rainbows in der Hit Factory in NYC. Wie immer saß Eddie Kramer am Mischpult, als die Studioversion von „Izabella“ eingespielt wurde. Es war einer der Songs, die Jimi beim Woodstoock Festivals erstmals live präsentiert hatte - nun wollte er die ultimative Version des Tracks aufnehmen.

Wer die Band of Gypsys-Version im Ohr hat, die 1970 bei Reprise als Single erschien, wird überrascht sein – diese Einspielung unterscheidet sich grundlegend von dem Track, der auf People, Hell & Angels zu hören ist. Als Rhythmusgitarrist kommt Larry Lee, ein Kumpel aus Jimis alten R&B-Zeiten, zum Einsatz.

 

Easy Blues:

Eine gekürzte Fassung dieses sensationellen Instrumentals erschien auf der Wiederveröffentlichung des Albums „Nine To The Universe“. Auf People, Hell & Angels hat der Track fast die doppelte Spieldauer und so bekommt der Fan die Möglichkeit das Zusammenspiel zwischen Jimi, dem zweiten Gitarristen Larry Lee, Billy Cox und Drummer Mitch Mitchell voll auszukosten.

 

 

Crash Landing:

Dieser Song kommt eingefleischten Hendrix-Anhängern vielleicht bekannt vor. Er war der namensgebende Titel eines Albums, das 1975 erschien und auf dem Jimis Songs posthum von Studiomusikern mit Overdubs versehen wurden. Die Originalaufnahme war aber bislang nie zu hören. Hendrix, der mit „Crash Landing“ eine kaum verhohlene Warnung an seine Freundin Devon Wilson ausspricht, spielte den Song mit Billy Cox und Drummer Rocky Isaac von den Cherry People ein.

 

Inside Out:

Jimis Song „Ezy Ryder“ hat seinen rhythmischen Ursprung in dieser Version von „Inside Out“: Hendrix, der an Bass und Gitarre zu hören ist, wird von Mitch Mitchell begleitet. Für das Solo verwendete Jimi den Verstärker einer Leslie-Orgel.

 

Hey Gypsy Boy:

Eine von Jimis größten Kompositionen, „Hey Baby (New Rising Sun)”, wurzelt musikalisch in dieser Aufnahme aus dem März 1969. Anders als auf dem kontroversen, posthum erschienen Album „Midnight Lightning”(1975) sitzt hier Buddy Miles am Schlagzeug.

 

Mojo Man:

Auf diesem Track sind die Sänger Albert und Arthur Allen, besser bekannt als die Ghetto Fighters, zu hören. Den Song „Mojo Man“ hatten die Allens in den Fame Studios in Alabama eingesungen und die Bänder von dort in Jimis Electric Lady Studios geschafft, damit Hendrix ihnen dort den letzten Schliff verpasste. Dank Jimis Gitarrenspiel wird „Mojo Man“ zu rockigem R&B aus einer anderen Dimension.

 

Villanova Junction Blues:

Jimi, Billy Cox und Buddy Miles nahmen im Mai 1969 diese Studioversion auf, lange bevor der Song beim Woodstock-Festival dem Publikum vorgestellt wurde. Er stammt aus derselben Session wie „Hear My Train A Comin'” und „Bleeding Heart”. Auch wenn die Aufnahmen nie komplett fertiggestellt wurden, ist er doch ein Beispiel dafür, welche Fülle an neuen Ideen Hendrix mit seinem neuen Sound verwirklichen wollte.

 

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SONDERMELDUNG:

Hendrix Fans aufgepasst: Zum Gedenken an einen der „besten E-Gitarristen aller Zeiten“ (Rolling Stone Magazine) präsentiert UCI EVENTS Jimi Hendrix' legendäres Woodstock-Konzert im Sommer `69 am 06. Dezember um 20 Uhr erstmals original und ungekürzt in ausgewählten UCI KINOWELTen auf der großen Kinoleinwand. Mehr Infos und Tickets unter www.UCI-KINOWELT.de

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Jimi Hendrix - Vö-News

EXPERIENCE HENDRIX LLC & LEGACY RECORDINGS PRÄSENTIEREN

DIE NEUESTEN VERÖFFENTLICHUNGEN AUS DER

ERFOLGREICHEN JIMI HENDRIX-KATALOGSERIE:

 

Das 4 CDs umfassende “Winterland” Box-Set 

Die CD “Hendrix In The West” Expanded

Die DVD “Blue Wild Angel: Jimi Hendrix Live At The Isle Of Wight” (ungeschnitten)

Ebenfalls auf DVD: Die Hendrix-Auftritte in der “Dick Cavett Show”

 

VÖ: Freitag, 09. September 2011

 

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Das monumentale Jimi Hendrix Catalog Project geht in die vierte Runde! Experience Hendrix LLC und Legacy Recordings präsentieren neue Veröffentlichungen aus dem Katalog des Ausnahmemusikers, die ab 09. September erhältlich sind.

 

Auf den Fan von Jimi Hendrix, den der Rolling Stone einmal den “größten Gitarristen aller Zeiten“ nannte, warten diesmal ein Box-Set, eine CD und zwei DVDs, die sich thematisch vor allem auf die mitreißenden Live-Performances des Künstlers konzentrieren.

 

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Jimi Hendrix Experience – Winterland

Erhältlich als 4 CD- Deluxe Box-Set oder 8 LPs umfassendes, audiophiles Vinyl-Box-Set. Die Höhepunkte dieser Sets vereinigt die CD „Winterland – Highlights“

 

Die Songs auf Winterland wurden vom 10. bis zum 12. Oktober 1968 im Winterland Ballroom in San Francisco mitgeschnitten. An diesen drei Tagen spielte Hendrix sechs sensationelle Shows, mit denen das zweijährige Bandjubiliäum seiner Experience und der Release des bahnbrechenden Albums Electric Ladyland gefeiert wurde.

Auf den vier CDs/acht LPs von Winterland erlebt man Hendrix in absoluter Bestform, wenn er seltene Live-Versionen von Klassikern aus seinem Repertoire - "Manic Depression", "Are You Experienced", "Tax Free" oder "Little Wing" - interpretiert, die auf keinem anderen Release von Sony Legacy zu hören sind.

Weitere Höhepunkte sind Jimis Versionen von Creams „Sunshine Of Your Love“, Howling Wolfs “Killing Floor” (hier ist der Jefferson Airplane Bassist Jack Casady zu hören) und sein Cover von Bob Dylans „Like A Rolling Stone“, das als Vorab-VÖ schon im August 2011 als Single erhältlich sein wird.

 

Jedes der sechs unvergesslichen, noch nie vollständig auf Tonträger erhältlichen, Winterland-Konzerte ist auf dem Deluxe Box-Set verewigt. Diese Sammlung unterscheidet sich – auch in der Standard-Version - inhaltlich deutlich von einer 1987 und 1988 bei Rykodisc veröffentlichten, mittlerweile vergriffenen Single-Disc-Compilation, die sich denselben Konzerten widmet.

 

Auf der Deluxe-Version findet sich auch ein seltenes Interview mit Jimi Hendrix, das wenige Wochen nach den Winterland-Gigs im Backstage-Bereich des Boston Garden geführt wurde. Der Hörer erhält dank diesem bisher unveröffentlichten Bonusmaterial Einblick in die Gedankenwelt des Künstlers, wenn Hendrix über Songwriting, Gitarrenspiel aber auch über sein Privatleben und seine musikalischen Zukunftspläne spricht.

 

Ein 36-seitiges Booklet mit erstmals veröffentlichten Fotos der renommierten Fotografen Robert Knight, Allen Tannenbaum und Jim Marshall und einem Essay des Journalisten David Fricke (Rolling Stone Magazin) ist ebenfalls im Deluxe-Package enthalten.

 

 

 

Jimi Hendrix - Hendrix In The West – erhältlich als CD oder Doppel-LP (audiophile 180 g Vinyl-Version)

 

Das Livematerial auf Hendrix In The West stammt von drei verschiedenen Hendrix-Konzerten. Es handelt sich um Mitschnitte seiner Gigs im Berkeley Community Theater, in der San Diego Sports Arena und auf dem Isle Of Wight Festival. Wir erleben Hendrix in den Jahren 1969-1970, als er völlig neue Sounddimensionen erkundet. Robert Christgau, einer der Kritikerpäpste des amerikanischen Musikjournalismus, bezeichnete Hendrix’ Interpretationen von „Red Horse“ und „Johnny B. Goode“ als „die ultimativen Versionen“ dieser Stücke.

Seit 1974 ist Hendrix In The West in den USA vergriffen, auch international findet man diese Aufnahmen seit über 20 Jahren nicht mehr im regulären Handel. Nun endlich hat eines der begehrtesten Hendrix-Alben wieder den Weg in die Plattenläden gefunden.

 

Die Neuauflage von Hendrix In The West enthält neben den erwähnten Konzert-Mitschnitten zusätzlich fünf bisher unveröffentlichte Songs. Das Covermotiv zeigt ein klassisches Jim Marshall-Foto des Gitarristen und auch das beiliegende, 20-seitige Booklet ist voll mit seltenen, noch nie gesehenen Bildern des Fotografen.

Hendrix In The West wird auch als Doppel-LP erhältlich sein.

 

 

Jimi Hendrix – Blue Wild Angel: Jimi Hendrix At The Isle Of Wight – DVD

 

Im August 1970 lieferte Jimi Hendrix beim Isle Of Wight Festival vor 600000 Zuschauern eine seiner brillantesten Live-Performances ab. Der Oscar-prämierte Experimental- und Dokumentarfilmer Murray Lerner verewigte diesen Auftritt in einem legendären Musikfilm, der nun von der Experience Hendrix Foundation in einer erweiterten Fassung auf DVD neu veröffentlicht wird.

Die DVD hat eine Spielzeit von über 180 Minuten und besticht vor allem durch die „Feature“-Sektion, die es dem Zuschauer ermöglicht, den Festival-Gig aus völlig neuen Perspektiven zu erleben: Bei Songs wie "All Along The Watchtower", "Spanish Castle Magic", "Sergeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band" oder "Foxey Lady" können unterschiedliche Kameraeinstellungen gewählt werden, um Jimi Hendrix’ virtuoses Spiel ganz aus der Nähe zu beobachten!

Auf Jimi Hendrix At The Isle Of Wight ist auch erst kürzlich entdecktes Bild- und Tonmaterial der Live-Fassung von „Hey Joe“ zu finden, dem Song, mit dem vier Jahre zuvor sein kometenhafter Aufstieg zum Superstar begonnen hatte.

Für den Soundmix (Stereo und 5.1. Surround Version) zeichnet der frühere Hendrix-Toningenieur Eddie Kramer verantwortlich.

 

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Jimi Hendrix: The Dick Cavett Show – DVD

 

Legacy Recordings erweitert das Hendrix-Programm um eine weitere DVD, auf der sämtliche Performances und Interviews des Künstlers aus der Dick Cavett Show zu sehen sind. In diesem TV-Format tauchte Hendrix zum ersten Mal auf den amerikanischen Fernsehbildschirmen auf und die Sendung wurde ein Riesenerfolg. Natürlich wurde der Gitarrist ein zweites Mal eingeladen und nun können die Fans beide Auftritte in einer vom mehrfachen Grammy-Preisträger Bob Smeaton gefilmten Dokumentation noch einmal erleben.


Neben Live-Versionen der Songs "Izabella", "Machine Gun" und "Hear My Train A Comin'" ist  hier auch ein bemerkenswertes Hendrix-Interview zu hören. Jimi spricht freimütig über sein Privatleben, über seine Zeit als Fallschirmjäger bei der US-Armee oder seine gefeierte Version der amerikanischen Nationalhymne beim Woodstock Festival.

In den Gesprächen mit dem Star-Moderator wird deutlich, welch humorvoller, leidenschaftlicher und intelligenter Kopf hinter den Jahrhundertwerken „Are You Experienced“ und „Electric Ladyland“ steckte.


Ein Blick hinter die Kulissen der Dick Cavett Show sowie Interviews mit Dick Cavett selbst, den „Experience“-Bandmitgliedern Mitch Mitchell und Billy Cox und vielen anderen runden das Programm der 90-minütigen Deluxe Edition ab.

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