Gabriella Cilmi mit neuer Single und neuem Album "The Sting", VÖs: 07.03. & 21.03.14

Die Enttäuschungen einer zerbrochenen Liebe treffen auf Intrigen und Bedrohungen, die es so sonst nur in James Bond-Filmen gibt, besungen von einer jungen Frau, die die schwarze, schwere Robe von Zynismus und Rache trägt. Dunkel, energetisch, voller Gefühle: das ist „The Sting“ (Single-VÖ: 07.03.14), die zweite Single von Gabriella Cilmi.


The Sting“ war einer der letzten Songs den Gabriella Cilmi für ihr gleichnamiges, am 21.03.14 erscheinendes Album schrieb. Neben den mystischen Momenten, die diesen Song ausmachen, hört man auch, dass Gabriella Cilmi bereit ist, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen ohne darüber verbittert zu werden.

 

Gabriella Cilmi meldet sich mit neuer Single und neuem Album zurück, VÖs: 31.01. & 21.03.14

Gabriella Cilmi war beim Friseur. Statt langer, brauner Haare trägt die australische Sängerin jetzt einen Kurzhaarschnitt. Warum das von Bedeutung ist? Nun ja, es ist zwar ein altes Klischee, doch es steckt durchaus Wahrheit darin: Frauen gehen bekanntlich meistens dann zum Friseur, wenn sich ihr Leben grundlegend ändert. Und bei Gabriella Cilmi hat sich in den letzten Jahren so einiges verändert – was man ihrem dritten Album „The Sting“ (VÖ: 21.03.2014) deutlich anhört. Gemeinsam mit ihrer Live-Band ging Cilmi für eine Weile nach New York und begann an Songs zu basteln. „Erst war ich mir selbst nicht sicher, ob ich es kann“, gesteht sie. „Aber eines Tages schickte mein Gitarrist mir ein Riff und plötzlich begannen all diese Ideen aus mir heraus zu sprudeln.“ So entstand schließlich der erste Song für Cilmis drittes Album „The Sting“: „Vicious Love“ ist eine tiefgründige, mit Streichern verzierte Ballade, die knistert wie eine alte Schellackplatte und bei der Cilmis soulige, rauchige Stimme richtig schön zur Geltung kommt. Aber auch der Rest von „The Sting“ unterscheidet sich deutlich von Gabriella Cilmis bisherigen Alben. Auf der Suche nach einem Sound, der ihr Innerstes reflektiert, entstanden nachdenkliche Songs, deren Vibe im Vergleich zu „Sweet About Me“ geradezu düsterer wirkt. Düster auf eine schöne Weise. So beginnt der Albumopener „Highway“ mit einem atmosphärischen Rauschen, das zu einem schleppenden Trip-Hop-Beat wird. Und „Not Sorry“, das Cilmi gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Joseph komponierte, hätte auch Portishead gut gestanden. „Ich habe tatsächlich eine Menge Trip Hop gehört, diesen Neunziger-Jahre Bristol-Sound, Portishead und Tricky“, so Cilmi. „Aber auch Singer/Songwriter, die ich schon immer geliebt habe, darunter Neil Young und John Martyn, und alte Soul-Platten von Bessie Smith und Otis Redding haben mich beeinflusst.“ So ist es keine Überraschung, dass es in Stücken wie der ersten Single „Symmetry“ (Single-VÖ: 31.01.2013) schön soulig zugeht.

 

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