Cheap Trick-Album "We´re All Right" erscheint am 23. Juni

Ende April überraschten Cheap Trick die US-Medien mit der Ankündigung ihres neuen Albums „We´re All Alright!“. So schnell hatte man nicht mit einem neuen Longplayer gerechnet. Gerade mal ein Jahr nach der Veröffentlichung des Vorgängers „Bang Zoom Crazy... Hello“, mit dem die grandiose, zeitlose Power-Pop-Rock-Band 2016 Platz 3 der amerikanischen Top-Rock-Charts erreichte (Billboard 200: Platz 30). Am 23. Juni erscheint „We´re All Right!“ als Standard-Version mit zehn Titeln  (nur digital) und als Deluxe-Edition mit 13 Songs auf CD, Vinyl und digital, darunter eine kaleidoskopische Coverversion des 1968er-Hits "Blackberry Way" der britischen Psychedelic-Rockband The Move.

 

Sie hätten nie wirklich aufgehört zu schreiben, erklärte der Gitarrist Rick Nielsen dem Branchenblatt Billboard, nun würden sie sich auf das Veröffentlichen konzentrieren. Letztes Jahr unterschrieb das Quartett einen neuen Vertrag beim Big Machine-Label aus Nashville – der Heimat von Taylor Swift, Steven Tyler und Brantley Gilbert. Der Produzent ihres 18. Albums ist erneut Julian Raymond (Bang Zoom Crazy... Hello), der 2016 für einen Dokumentarfilm über Glen Campbell (I´ll Be Me) mit einem Grammy geehrt wurde.

 

Den Albumtitel ihres neuen Oeuvres haben sie einer Zeile ihres Über-Hits "Surrender" entlehnt, laut Rolling Stone die ultimative 1970er-Teenager-Hymne. Entsprechend blicken Cheap Trick beim neuen Album gleichzeitig zurück und nach vorne, zwischen Power Pop, Hard Rock und schönen Balladen.

 

Ältere, bisher nur live gespielte Songs wie "Radio Lover", "Lolita" und "She's Alright" treffen hier auf exklusiv fürs neue Album geschriebene Titel. Die Methode, Songs erst einmal nur live zu spielen und irgendwann dann aufzunehmen, ist typisch für Cheap Trick. Auch "Surrender" stand jahrelang auf den Setlisten ihrer Konzerte, bevor es damit ins Studio ging. Der Erfolg jener Single ebnete ihnen den Weg zu einer fulminanten Japan-Tournee, aus der ihr erfolgreichstes Album „Cheap Trick Live at Budokan“ hervorging.

 

Die extra für das Album geschriebene neue Vorabsingle "Long Time Coming", ein "knuspriger Hardrocker mit einem Kinks-artigen Riff" (Billboard), hat etwas von einem Tribute-Song: "Unsere Interpretation von Slade und MC5, von AC/DC und Aerosmith: Bands, die wir mögen und die uns inspiriert haben", kommentierte Nielsen Billboard gegenüber.

 

Hier kehren Robin Zander und Co. ihren eigenen Legendenstatus etwas unter den Teppich. Cheap Trick sind eine "amerikanische Institution". Künstler wie Gene Simmons, Sweet und Joey Ramone flirteten mit ihnen in den 1970ern. In den 1980er Jahren waren sie die Helden von Mötley Crüe, Anthrax und Guns N´ Roses. Weiterhin inspirierten sie Kurt Cobain und die Smashing Pumpkins in den 1990ern. Das Quartett aus Rockford/Illinois steht auf Platz 25 der „100 Greatest Artists of Hard Rock“-Liste von VH1. International verkauften sie über 20 Millionen Alben, und ihre Musik lief in über 20 Kinofilmen. Jeder Rock-Radio-Hörer kennt Hits der Band, wie “He’s A Whore”, “California Man”, “Dream Police", “I Want You To Want Me” und “The Flame.” Auch heute noch gibt die Band, die 1974 in den Punkclubs der US-amerikanischen Ostküste debütierte, im Wochentakt Konzerte.

Cheap Trick-CD "Bang Zoom Crazy...Hello" erscheint am 01.04.2016 - erstes Album seit fünf Jahren

Cheap Trick sind zurück! Die grandiose, zeitlose, glorreiche Power-Rock ´n´ Pop-Band trumpft 2016 gleich dreifach auf. - Robin Zander und Co. ziehen im April in die altehrwürdige „Rock and Roll Hall of Fame“ ein, gemeinsam mit Deep Purple, Steve Miller und Chicago. Parallel unterschrieb das Quartett einen neuen Vertrag beim Big Machine-Label aus Nashville – der Heimat von Taylor Swift, Steven Tyler und The Cadillac Three. Am 1. April wird ihr neues Studio-Album "Bang Zoom Crazy... Hello" erscheinen wird. Es ist das erste Album von Cheap Trick seit "The Latest", das 2009 in die Top-40 der US-amerikanischen Rockcharts einzog.

"Bang Zoom Crazy... Hello" – die Comicsprache des Albumtitels erklärt den Inhalt. Hier kommt ein rockiger Rundumschlag, der direkt an ihren klassischen Sound anknüpft, Vintage-Cheap-Trick sozusagen. Um ihre Aufnahme in die 2016er-Klasse der „Rock and Roll Hall of Fame“ zu feiern, stellten sie im Dezember die Vorabsingle "No Direction Home" ins Netz, einen typischen, direkt erkennbaren Cheap-Trick-Titel á la "Surrender" (1978), komplett mit Propeller-Drums unter den abhebenden Riffs des Gitarristen Rick Nielsen, plus Robin Zanders treibender Stimme in einem Stadion-tauglichen, hymnischen Refrain.

 

"Bang Zoom Crazy... Hello" zieht alle ihre kennzeichnenden Register zwischen Power- Pop, Hard Rock und prächtigen Balladen. Auch der Bowie-eske Midtemposong "When I Wake Up Tomorrow" vom neuen Album, das glamrockige "Blood Red Lips", das klassisch hardrockige "Roll Me" und das stark an The Who in den 1970ern erinnernde "The Sun Never Sets" nehmen uns mit auf die Reise ins originale Cheap-Trick-Universum, circa Mitte der 1970er Jahre.

 

"Wir machen, was wir mögen", sagten sie kürzlich dem Magazin The Aquarian. "Also wurde das hier nicht wie Spinal Tap, wo plötzlich Free-Jazz kommt." Cheap Trick, das seien drei Songschreiber in der Band und vier tolle Akkorde, betonte Robin Zander dem Ultimate-Classic-Rock-Magazin gegenüber. "Deswegen ist diese Platte so vielschichtig."

 

Der Produzent ihres in Los Angeles und Nashville aufgenommenen 17. Albums ist Julian Raymond, der 2016 für einen Dokumentarfilm über Glen Campbell ("I´ll Be Me") mit einem Grammy geehrt worden ist. Was verbindet Cheap Trick und die Country-Ikone Glen Campbell („Rhinestone Cowboy“) sonst noch miteinander? Sie haben Legendenstatus, sind "amerikanische Institutionen" (die japanische Presse nannte Cheap Trick nach dem legendären Konzert im Tokioter Budokan tatsächlich "die amerikanischen Beatles"). Künstler wie Gene Simmons, Sweet und Joey Ramone flirteten mit Cheap Trick in den 1970ern. In den 1980ern waren sie die Helden von Mötley Crüe, Anthrax und Guns ‘N Roses. Sie inspirierten Kurt Cobain und die Smashing Pumpkins in den 1990ern. Die Vier aus Rockford, Illinois stehen auf Platz 25 der „100 Greatest Artists of Hard Rock“-Liste von VH1. International haben sie rund 20 Millionen Alben verkauft, und ihre Musik lief in über 20 Kinofilmen. Heute gibt die Band, die 1974 in den Punkclubs der US-amerikanischen Ostküste debütierte, immer noch im Wochentakt Konzerte, über 5000 Shows haben sie gespielt, ab Juli sind sie in den USA mit Joan Jett & The Blackhearts auf Tournee.

 

Sie machen einfach immer weiter, sagt der Bassist Tom Petersson. So wie damals, als Bands jedes halbe Jahr ein neues Album veröffentlichten. Dass es nun doch über fünf Jahre mit neuer Musik gedauert hat, liege daran, dass sie konstant auf Tour waren. "Wenn wir mal zwei, drei Wochen frei haben, ist das ganz merkwürdig", so der drahtige 65-Jährige, den der Rock´n´Roll jung hält.

"Bang Zoom Crazy... Hello" – Cheap Trick steigen ganz lässig wieder ein, kurbeln die Scheiben runter, drehen die Lautstärke auf, treten aufs Gaspedal und starten in einen neuen Frühling.

 
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