Asaf Avidan und sein "Gold Shadow", Album-VÖ: 23.01.15

Seine außergewöhnliche Stimme, die in der internationalen Presse treffend als „Naturgewalt“ bezeichnet wird, ist sein bekanntestes Merkmal: Singer-Songwriter und Ausnahmemusiker Asaf Avidan feiert weltweit Erfolge und tourt seit Jahren regelmäßig in restlos ausverkauften Konzerthallen. Nun veröffentlicht er am 23.01.2015 mit „Gold Shadow“ sein langersehntes neues Solo-Album.

Gold Shadow“ ist ein Klagelied, das eine Beziehung zu Grabe trägt, noch bevor diese überhaupt zu Ende ist.

Die Liebe ist kein beständiger Weg. Selbst die sichersten und stabilsten Liebesgeschichten verbergen Schatten und Risse in ihren hintersten Ecken. „Gold Shadow“ hört genau auf jene Stimmen des Herzens, die sonst immer zum Schweigen gebracht werden. Das Album gibt diesen Stimmen Gelegenheit, ohne Scham und Schuld alles zu sagen, was es zum unvermeidlichen Kreislauf der Liebe zu sagen gibt. Am Anfang des Albums steht „Over My Head“, worin ein gebrochenes Herz eine neue Heimat findet. Es ist von seinen vorherigen Erfahrungen immer noch verletzt und unsicher, doch es ist bereit loszulassen und wagt den erneuten Sprung ins Ungewisse. Und so fängt alles an. Nun verdichtet sich auf dem Album nach und nach aus verschiedenen Blickwinkeln und Farben ein ehrliches und immer klarer werdendes Bild.


In musikalischer Hinsicht will sich das Album nicht eindeutig festlegen. Stattdessen bedient sich Avidan jeder erdenklichen musikalischen Farbe von jeder Palette, um aus sehr verschiedenen Pixeln ein klares Bild zu erschaffen. Manche Songs sind eine Hommage an den Pop der 50er, andere verneigen sich vor dem Big-Band-Jazz der 30er. Folk-Balladen im Stil der 60er treffen auf Blues-Dramen und üppige Synthesizer aus dem Jahr 2014. Die Inspirationen kommen von Bing Crosby, Billie Holiday, Howlin‘ Wolf, Serge Gainsbourg, Dinah Washington, Leonard Cohen, Bob Dylan und Bob Marley – ganz egal. Es geht allein um die Geschichte, die erzählt werden muss. Asafs Texte und seine Stimme sind der Leim, der all das zusammen hält. Sie erzählen die herzzerreißend ehrliche Geschichte der letzten Augenblicke einer vergehenden Liebe.


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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch