Von Amy Winehouse erscheint am 2. November die DVD bzw. Blu-ray "Back To Black - The Real Story Behind The Modern Classic" (Dokumentation + Konzert)

Es sollte ihr gleich fünf GRAMMY-Awards sowie zahlreiche Chartsplatzierungen und Edelmetallauszeichnungen bescheren – allein sechsfaches Platin in Deutschland –, und wichtiger noch: sie für immer unsterblich machen. „Back To Black“, das zweite und letzte Studioalbum von Amy Winehouse, avancierte vor zwölf Jahren zu einem der wichtigsten Pop-Meilensteine des letzten Jahrzehnts. Die Entstehung dieses Klassikers beleuchtet der neue Dokumentarfilm „Amy Winehouse – Back To Black“, eine Produktion von Eagle Vision, die am 2. November als DVD, Blu-ray und Download erscheint. Neben dem aufwändig produzierten, mit allen Hits gespickten Hauptfilm besticht die Veröffentlichung mit einem erst kürzlich aufgetauchten Mitschnitt von einem intimen Privatkonzert vom Februar 2008, in dessen Rahmen Amy neben diversen Highlights von „Back To Black“ auch ausgewählte Coversongs präsentiert. Den Trailer zum Film „Amy Winehouse – Back To Black“, der bereits vorbestellt werden kann, gibt es hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=JGY1AOevjOs

 

Der Untertitel dieses Films lautet nicht ohne Grund „The Real Story Behind The Modern Classic“: Exakt zwölf Jahre nach der Veröffentlichung beleuchtet „Amy Winehouse – Back To Black“ die Entstehungsgeschichte des Albums mit sämtlichen Stationen der Arbeit. Neben unveröffentlichten Aufnahmen von der viel zu früh verstorbenen „Beehive“-Ikone kommen auch ihre Produzenten Mark Ronson und Salaam Remi in neuen Interviews zu Wort; dazu gibt es weitere Gespräche mit Gastmusikern und vielen anderen Beteiligten. Die begnadete Sängerin und Songschreiberin, deren Ansatz noch nie so packend dokumentiert wurde wie hier, kommentiert den Prozess gleich zu Beginn des Films: „Ich habe ein Album geschrieben, auf das ich echt stolz bin; es handelt von Problemen, die ich inzwischen überwunden habe... und damit ist eigentlich schon alles gesagt“, so die 2011 verstorbene Sängerin, die für derartiges Understatement bekannt war. Indem der Film das ganze bunte Treiben um sie herum weitestgehend ausblendet und sich auf die Musik, die leidenschaftliche Arbeit konzentriert, bietet dieser Dokumentarfilm ganz neue Einblicke in das Werk der Ausnahmesängerin.

 

„Sie hat sich im Studio nie auf irgendwelche Kompromisse eingelassen, wovon die Musik natürlich ungemein profitiert hat“, sagte ihr Produzent Mark Ronson kurz nach ihrem Tod.  „Was ‘Back To Black’ angeht, macht es mich besonders stolz, dass wir da etwas geschaffen haben, das sie selbst immer wieder hören wollte, eine Platte, die in ihrer CD-Sammlung sehr gut zwischen The Shangri-Las und ihren Nas-Alben stehen konnte.“  

 

Im Film zu hören sind neben allen großen Hitauskopplungen des Albums – „Rehab“, „You Know I’m No Good“, „Tears Dry On Their Own“, „Love Is A Losing Game“ oder auch der Titelsong – weitere Klassiker wie „Me & Mr Jones“ oder „Some Unholy War“. Als Bonusmaterial vereinen sämtliche Formate und Konfigurationen auch den neu aufgetauchten Mitschnitt „An Intimate Evening in London“: Aufnahmen von einer Show im kleinen Kreis, die Amy im Februar 2008 in den Riverside Studios in West-London geboten hat. Die bisher unveröffentlichten Aufnahmen waren kürzlich erst im Archiv entdeckt worden. Sie zeigen Amy, die für Freunde, Familienmitglieder und Label-Vertreter spielt – an jenem Abend, an dem sie gleich fünf GRAMMY-Awards für „Back To Black“ (und die Single „Rehab“) in Empfang genommen hatte. Ihre freundliche, ausgelassene Art, ihr Humor – und natürlich: diese Stimme – erinnern schmerzlich daran, was Amy Winehouse noch alles in der Musikwelt hätte bewegen können, wenn sie nicht mit 27 Jahren bereits die Bühne des Lebens verlassen hätte, wie schon Cobain, Basquiat, Morrison, Joplin und Hendrix vor ihr. Neben den Album-Highlights präsentiert sie hier unter anderem auch einen Song wie „A Message To You Rudy“.

 

Amy Winehouse war ohne Frage eine der größten Pop-Ikonen des beginnenden 21. Jahrhunderts: Ihre Songs brachten den Pop-Soul der 1960er zurück in unsere Zeit. Winehouse ebnete einer neuen Generation von Singer-Songwritern den Weg, unter ihnen Lily Allen, Adele und Lady Gaga, Florence Welch von Florence + the Machine, Duffy oder Estelle. All das erreichte sie mit nur zwei Studioalben: „Frank“ und dem Nachfolger „Back To Black“ – ein Album, das sich weltweit seither knapp 20 Millionen Mal verkaufen sollte. In Großbritannien ist es mit knapp 4 Millionen Exemplaren das zweitmeistverkaufte Album des neuen Jahrtausends.

 

Jetzt wird die Entstehung dieses modernen Albumklassikers in packenden Bildern nacherzählt: „Amy Winehouse – Back To Black“ erscheint am 2. November.

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