Silbermond/Jenix - Interview am 05.07.2010

Nach dem wir uns im November 2009 mit Silbermond vor ihrem Kölner Konzert backstage im Palladium getroffen haben um über die Tour und das aktuelle Album zu sprechen (Link zum Interview aus 2009 folgt am Ende) steht das Interview heute ganz im Zeichen des Projekts für Haiti. Mit an Bord sind die Newcomer von Jenix.

Hallo ihr Lieben! Vielen Dank für eure Zeit! Heute geht es ja um ein ganz besonderes Projekt, eine gemeinsame Single von Silbermond und Jenix. Der Erlös geht ja zu 100 Prozent an euer Haiti Projekt. Wann wurde die Idee geboren?

Stefanie: Wir engagieren uns ja wirklich schon sehr lange – seit ein paar Jahren – für unser Projekt „Fans helfen“ für einige wenige Projekte, die wir dann auch wirklich mit unseren Fans aussuchen wo wir dann auch wirklich zu 100 Prozent dahinterstehen. Wir haben die letzten Jahre gemerkt, dass es sich immer mehr lohnt, sich auf ein paar wenige Projekte zu konzentrieren, was besser ist als auf viele, wo man sich dann immer nur zu einem ganz kleinen Teil einbringen kann. Wir haben dann ein Projekt in Kamerun unterstützt, wo wir eine Frauenschule zusammen mit Brot für die Welt gebaut haben. Das Projekt ist jetzt abgeschlossen und dann überlegten wir, welches Projekt wir als nächstes angehen könnten. Als dann die Katastrophe in Haiti war, haben wir sofort mit Brot für die Welt gesagt, dass wir da was tun müssen. In den letzten Monaten ist das Thema ja ein bisschen abgeflacht. Wobei, was heißt abgeflacht? Ich habe in den letzten Monaten kaum etwas über Haiti mitbekommen. In den Medien findet das ja nicht mehr statt, obwohl man nach der ersten Aufregung erst jetzt mit dem Wideraufbau anfangen kann. Das ist ja erst jetzt dort zur Ruhe gekommen. Wir haben uns dann überlegt, wie wir das angehen können und da dachten wir uns, dass wir den Leuten jetzt ein bisschen Musik für Ihre Spenden geben könnten. So ist Thomas auf die Idee gekommen, etwas mit einer Band, die wir treffen, zusammen zu machen. Eine Band, die einen Song von uns covert und wir einen Song von dieser Band im Gegenzug covern. So hat man zwei Songs auf der CD und auch was von Silbermond, was man so noch nicht gehört hat. So hat man nun von Silbermond einen Song von Jenix und von Jenix einen Song von Silbermond. Ich glaube, das ist für alle Silbermond-Fans ganz interessant, weil man Silbermond noch nie auf Englisch gehört hat und für Silbermond-Fans natürlich auch interessant, eine junge Band kennenzulernen, die auch aus Sachsen kommt. Wir sind sehr gespannt, ob das auf großen Anklang stößt.

Wenn ich das richtig sehe, dann habt ihr dafür zwar einen Vertrieb im Rücken, aber kein Label. Warum nicht?

Thomas: Nee, das ist alles komplett in Eigenregie. Wir haben da wirklich mal ganz andere Wege gewählt und das geht ja auch nicht darum ein neues Album zu promoten, sondern das geht wirklich nur um den guten Zweck und das meinen wir auch so! Da steht auch kein großer Masterplan im Hintergrund, der uns jetzt alle reich und berühmt macht, sondern im Gegenteil, es geht wirklich um das musikalische Projekt und natürlich um die gute Sache, die dabei im Vordergrund steht.

Aufgrund eurer Fanbasis wird da sicher auch der eine oder andere Euro zusammenkommen, erreicht man die Leute denn heute auch noch auf anderer Ebene und kann in der Spaßgesellschaft noch den Blick für derartige Dinge schärfen?

Thomas: Unser Projekt „Fans helfen“ hat ja auch schon eine kleine Historie. Da gibt es Leute, die uns ganz toll unterstützen und auch verschiedene Aktionen starten, die ganz unterschiedlicher Natur sind. Wir tragen eben auch unseren Teil dazu bei. So gibt es da schon eine Grundbase, die das Projekt trägt. Es geht auch darum, zusammen was zu erreichen und was zu bewegen. Und das konnten wir bis jetzt schon mit einigen Projekten machen. Wie Stefanie es gerade schon angesprochen hat, ist Kamerun ein wichtiges Projekt für uns. Einfach ein Haus zu bauen, wo man lesen und schreiben lernen kann. Stefanie und ich waren letztes Jahr dort und es hat uns einmal mehr bestätigt darin, dass solche Aktionen Sinn machen und das man damit wirklich was bewegen kann. Und wenn es – in Anführungszeichen- nur ein einfaches Haus ist. Das wird eben gebraucht. Wir sind ziemlich überzeugt von dieser Aktion und wir hoffen, dass sich das trägt und dabei auch etwas rumkommt.

Stefanie sagte es ja schon, die Medien berichten ja kaum noch über die Zustände in Haiti. Wie war denn das Echo bisher auf euer Projekt?

Stefanie: Unsere Fans stehen da natürlich voll hinter uns. Wie Thomas schon gesagt hat, lebt „Fans helfen“ natürlich von unseren Fans. Die versteigern Sachen von sich, von uns, aber auch von anderen Bands und sind da wirklich sehr akribisch. Die hauen ihre Eltern an, machen Sachen in der Schule, drucken Flyer für unsere Konzerte und solche Dinge. Auch Jenix erzählen ihren Fans davon und die unterstützen das ebenso. Ich glaube, dass dies bei unseren Fans wirklich gut ankommt und die auch zu 100 Prozent dabei sind. Ich denke auch, wenn das Fußballfieber etwas abgeklungen ist, dass die Leute dann wieder mitkriegen, dass Silbermond nicht nur eigene Sachen machen, sondern diesmal musikalisch auch etwas ganz anderes. Wir werden alles dafür tun, dies den Leuten auch auf den Konzerten näher zu bringen.
Habt ihr eigentlich eine besondere Beziehung zu Haiti?

Stefanie: Es gibt überall auf der Welt Orte, wo den Menschen geholfen werden muss und wo auch was getan werden muss, aber irgendwo muss man halt anfangen und wenn man sich dann anschaut, dass Haiti eines der ärmsten Länder der Welt ist und nach dieser Katastrophe jetzt noch schlechter dran ist als ohnehin schon, dann bleibt die Frage gar nicht erst offen, warum wir für Haiti helfen. Wir wissen, dass Brot für die Welt dort schon sehr viel getan hat und die auch schon lange Partner von uns sind. Wir haben nach dem Kamerun-Projekt dann gesagt, dass wir gerne weiter mit Brot für die Welt arbeiten wollen, weil wir auch genau wissen, dass das Geld auch dort ankommt, wo es eben ankommen soll und deswegen hat Brot für die Welt gefragt, ob wir nicht für Haiti zusammen was machen wollen und da waren wir natürlich gerne dabei.

Gab es eigentlich auch mal Ideen das noch größer aufzuziehen und vielleicht sogar eine reine Benefizveranstaltung mit befreundeten Bands und anderen deutschen Künstlern auf die Beine zu stellen?

Thomas: Ähm, das ist prinzipiell natürlich auch eine schöne Geschichte, weil das auch musikalisch interessant sein könnte. Bis jetzt ist das aber noch nicht angedacht, weil da auch viel ineinander greifen muss, was auch die Kosten angeht, damit auch wirklich was für die Sache rumkommt. Darum haben wir jetzt erstmal klein angefangen und wie gesagt, wir hoffen, dass dies auch musikalisch für die Fans spannend ist.
War eigentlich schnell klar, dass ihr eine Split-Single macht und euch gegenseitig covert?

Stefanie: Es war klar, als wir irgendwann abends zusammen saßen, dass wir mit einer Band was zusammen machen wollen. Es war relativ schnell klar, dass Jenix diese Band sein wird, weil wir die Band schon ganz, ganz lange kennen und weil uns schon eine kleine Geschichte verbindet. Jenix kommen auch aus Sachsen und haben uns schon ganz oft supportet und dann war das irgendwie sehr naheliegend, weil wir uns auch jedes Wochenende irgendwo treffen, wenn wir zusammen auf Konzerten spielen. Jenix war die erste Band und das war auch schnell klar.

War die Auswahl der Songs für dieses Projekt besonders schwierig oder standen diese recht schnell fest?

Jenny: Die Auswahl von Seiten Jenix war relativ schnell klar. Wir haben uns für „Unendlich“ entschieden, weil es ein Song ist, mit dem wir uns als Band identifizieren können und in den wir uns gut rein versetzen können. Uns hat es die Tiefe des Songs sehr angetan und darum haben wir uns recht schnell dafür entschieden.

Stefanie: Für uns lag es eigentlich auf der Hand, dass wir „Here We Go Again“ nehmen, wenn man die Band ein bisschen kennt, dann mussten wir nicht lange überlegen. Die Nummer gefällt mir live auch sehr gut und dann war eigentlich schnell klar, dass es „Here We Go Again“ wird. Wir haben den Song auch wenig verändert, anders als es Jenix mit „Unendlich“ gemacht haben. Wir dachten uns auch, dass wahrscheinlich gar nicht so viele Leute den Song kennen und deshalb ist der so nah am Original auf der CD gelandet, damit die Leute auch den Song mal kennenlernen können.

Die Songs sind ja sehr emotional, denkt man während der Aufnahmen dann eigentlich daran, für welche wichtige Sache diese eingespielt werden oder macht man das eher aus dem Bauch heraus?
Jenny: Ich persönlich denke immer, dass es wichtig ist mit Herz und Kopf bei der Sache zu sein und immer im Bewusstsein zu halten, warum man das gerade macht. Natürlich bringt dieses Projekt hier noch sehr viel Emotionen mit in die Arbeit rein, das ist klar.

Ihr covert euch ja gegenseitig. Holt man sich da Tipps vom jeweils anderen oder habt ihr komplett euer eigenes Ding gemacht?

Thomas: Indirekt holt man sich da schon Tipps. Wir haben das Ding ja auch zusammen aufgenommen. Man darf aber auch nicht die normalen Maßstäbe einer CD-Produktion ansetzen. Das Ding hier steht unter einem Sessioncharakter. Von daher war jede Band kreativ total frei, und auch von der Gestaltung des Songs, das auf jeden Fall. Bei den Aufnahmen hat man dann gesagt „probier die Gitarre doch mal so und so oder probier das hier aus“. Man hat sich dann zu dem Ergebnis hingearbeitet. Da spreche ich für uns und ich hoffe auch für Jenix, uns hat das dann total viel Spaß gemacht. Musikalisch war das eine Herausforderung und etwas ganz, ganz anderes. Auch für die beiden Sängerinnen in einer anderen Sprache dann. Ich hoffe, dass das Projekt gut ankommt, weil wir da auch total Bock drauf hatten und haben. Wir wollen das vielleicht auch in die nächste Runde schicken und dies dann mit einer anderen Band fortführen. Vielleicht auch aus einem ganz anderen musikalischen Genre.

War es eigentlich ungewohnt in einer Sprache zu singen, in der man eben sonst nicht singt?

Jenny: Ja, das war auf jeden Fall ungewohnt. Wenn man sieben Jahre lang auf englisch textet und dann auf einmal einen deutschen Text singt, dann ist das schon etwas komplett anderes, als wenn man im normalen Alltag miteinander redet. Für mich war das eine große Herausforderung – was ich am Anfang nicht gedacht hätte – aber es hat Spaß gemacht und war komplettes Neuland.

Stefanie: Man kann das jetzt genau andersherum für mich sagen. Für mich ist es wirklich sehr viel einfacher in einer Alltagssprache in deutsche Texte zu packen. Englisch war da für mich schon schwerer, weil das eben einem nicht so ans Herz gewachsen ist, wie eben unsere Muttersprache. Und ich glaube, am Ende des Projektes hat man dann auch festgestellt, dass es schon einen Grund hat, warum jede Band in der Sprache singt, in der sie eben sonst so singt. Trotzdem war es für beide Seiten, wie Jenny schon gesagt hat, eine schöne Herausforderung. Für mich dann auch in englischer Sprache die gleichen Emotionen rüberzubringen, wie ich es sonst in deutscher Sprache mache.

Gab es eigentlich Momente oder Hürden, die dieses Projekt zum Scheitern bringen konnten?

Thomas: Dadurch, dass wir zum ersten Mal praktisch in Eigenregie alles gemacht haben – von der ganzen Produktion, der Produktion der Musik, Artwork und solche Sachen, war das schon eine Herausforderung. Wir machen ja nicht Musik, weil wir das müssen, sondern weil es uns Spaß macht. Alles andere drum herum gehört eben dazu und das ist eben auch eine Herausforderung. Wir sind aber die Letzten, die sich darüber beschweren, sondern wir sind froh, dass das Ding jetzt gepresst ist. Wir finden, das ist ein schönes Ergebnis geworden. Mehr bleibt mir da auch gar nicht zu sagen. Wir sind da sehr stolz drauf, dass aus so einer Schnapsidee jetzt so ein schönes Produkt geworden ist und wir hoffen, dass es den Fans auch was gibt.

Künstler wie Bono werden oftmals belächelt aufgrund – wir Medien nennen das ja gerne Gutmenschtum – wie steht ihr dazu?

Stefanie: Ich glaube, man sollte seine Zeit lieber dafür aufwenden, sich zu überlegen, was man wirklich für Kleinigkeiten machen kann, als andere Leute dafür zu belächeln, dass sie es tun. Die Art und Weise wie das einige Menschen machen, muss ja nicht jedermanns Geschmack sein, aber es geht letztendlich ja darum, dass was gemacht wird. Lieber etwas mehr machen, als die ganze Zeit zu Hause vor dem Fernseher zu sitzen und sich die ganze Zeit beschweren, dass irgendwie alles doof ist. Es ist immer besser, die Augen offenzuhalten und sich an die eigene Nase zu packen, bevor man andere Leute irgendwie belächelt.

Was steht denn als nächste bei „Fans helfen“ an? Ich muss ehrlich gestehen, ich kannte das Projekt gar nicht und war völlig überrascht, was ihr da alles macht und was da beispielsweise alles versteigert wird. Könnt´ ihr das nicht irgendwie in größerem Rahmen promoten?

Thomas: Man muss natürlich sehen, dass uns das Projekt am Herzen liegt. Es geht ja nicht darum, dass wir populärer werden, sondern es geht uns wirklich um die Sachen. Deshalb versuchen wir das in einem wirklich relativ kleinen Rahmen zu halten, aber trotzdem in großem Rahmen aufzuziehen. Es muss so klein bleiben, dass wir uns darum kümmern können und uns 100 Prozent da einbringen können. Wir sind nicht die Leute, die ihren Namen für so eine Sache hergeben, aber dann im Endeffekt gar nicht wissen, wo das Geld wirklich hingeht. Uns geht es wirklich um das Projekt, deshalb haben wir das vor vielen Jahren ins Leben gerufen um die Kräfte und Energie der Fans und von uns zu bündeln und das konkret in Projekte zu stecken. Wir versuchen da immer eine Balance zu halten, dass wir relativ viele Leute erreichen können, es aber nicht zu sehr strapazieren.

Man kann aber auch seinen Namen nutzen um so ein Projekt zu promoten.

Stefanie: Das machen wir ja auch. Wenn du vielleicht schon mal ein Konzert von uns gesehen hast, dann weißt du, dass wir da auch aktiv sind. Wir machen seit acht Jahren, immer am 27. Dezember, ein Konzert für Kinder in Litauen und Guatemala und das ist natürlich immer weiter gewachsen, weißt du, und das hat natürlich an Popularität gewonnnen und ist zu einer Tradition geworden, aber trotzdem noch in einem Rahmen, wo wir das selber stemmen können. Das findet auch immer in der gleichen Location statt, trotzdem wachsen die Spenden da jedes Jahr. Das passiert natürlich auch durch die Popularität, aber wir achten da wirklich drauf, dass wir nicht zu viele Projekte haben und dass wir da noch die Kontrolle drüber haben und wir auch wirklich darüber Bescheid wissen. Wer im Ansatz schon mal so eine Sache auf die Beine gestellt hat, der weiß, wie viel Aufwand dies auch ist, Benefizsachen zu organisieren, aufzustellen und sich darum zu kümmern. Da sind etliche Mails und Telefonate hin und her gegangen. Und da sind viele Gespräche geführt worden.
Und ihr seid dann auch 100 Prozent autark in den Entscheidungen, Ideen und was damit alles so zusammenhängt?

Stefanie: Na klar. Wir haben jetzt seit einigen Jahren mit Brot für die Welt zu tun und wir sprechen das natürlich ab. Die haben uns viele Projekte vorgestellt, mit denen sie zu tun haben und wo die eine Partnerorganisation in dem jeweiligen Land haben. Man weiß dann auch, dass die Leute haben, die sich auch wirklich vor Ort darum kümmern können. Darum haben wir auch gesagt, dass wir das Projekt in Kamerun unterstützen müssen, weil ich als Frau das auch total nachvollziehen kann. Kamerun ist ein Land, da gibt es keine Gleichberechtigung und Emanzipation kennen die gar nicht. Thomas und ich waren vor Ort, als die Schule gebaut wurde und alle haben sich gewundert, wie Thomas und ich als Kumpel so miteinander umgehen, weil es das eben dort gar nicht gibt. Für uns war das jedenfalls sehr wichtig, dass wir das auch alles nachvollziehen können und dass wir mit vollem Herzen dahinter stehen. So ist das mit allen Projekten, die wir unterstützen. Alles basiert auf unseren Entscheidungen und ohne uns läuft da nix.

Wird es weitere gemeinsame Projekte von Silbermond und Jenix geben?

Thomas: Da ist erstmal nix geplant, aber wie „Silbermond trifft“ zeigt, passiert das relativ spontan und da wird es sicher noch mal was geben, das ist jetzt die erste Runde. Das soll auch eine schöne Balance sein, wo man den Leuten was gibt und was dann auch noch für einen guten Zweck ist. Ansonsten sind wir den Sommer noch unterwegs zusammen und spielen ein paar Konzerte zusammen. Das ist ja auch schön und macht Spaß und dann mal gucken, was so passiert.

Und was steht dann in Bezug auf ein neues Album an – sowohl bei Jenix wie auch bei Silbermond?

Stefanie: Also bei uns ist es so, dass wir erstmal die Sommersaison zu Ende spielen. Das ist der schönste Sommer, den wir seit langem haben. Großartige Konzerte und wir spielen in Städten, wo wir noch nie zuvor waren und es gibt so viele, die das erste Mal bei einem Silbermond-Konzert sind und wo wir uns total drüber freuen. Und dann werden wir im Oktober es ruhiger angehen lassen und dann werden wir schon wieder ins Studio gehen und im Proberaum an neuen Songs arbeiten. Im Gegensatz zu uns fangen dann Jenix erst so richtig an.

Jenny: Bei uns steht dann erst die Tour an, alle Termine stehen bei uns auf der Homepage www.jenix.de . Und dann steht nächstes Jahr nach sieben Jahren unsere Album-Vö an. Voraussichtlich wird das Album im März 2011 erscheinen, auch dazu alles auf unserer Homepage www.jenix.de . Das ist für uns als Band das Größte und das ist vor allem etwas ganz Besonderes, wenn man nach so langer Zeit sein Album raus bringt.

Wie kommt es, dass dies sieben Jahre gedauert hat?
Jenny: Ja, ähm, gut Ding braucht Weile und wir haben von Anfang an gesagt, wenn wir ein Album veröffentlichen, wollen wir uns sicher sein, dass dies zu 100 Prozent wir sind. Wenn man anfängt Songs zu schreiben ist das ja alles ein Entwicklungsprozess und bei uns hat das eben sieben Jahre gedauert, bis wir Songs hatten wo wir sagen konnten, ja, das soll so auch auf ein Album gepresst werden. Auch der Entwicklungsprozess im Musikgeschäft ist in der letzten Zeit für einen Newcomer auch nicht immer positiv gewesen, das kam dann auch noch mit da rein. Jetzt endlich sind wir auf einem guten Weg.

Dann Danke ich euch für das Gespräch und wünsche euch alles, alles Gute, besonders mit eurem Projekt.

Wir haben Dir zu danken!

 

http://www.silbermond.de/
http://www.jenix.de/
http://www.fanshelfen.de
http://www.brot-fuer-die-welt.de/
http://www.soundbase-online.com/interview-mit-silbermond-in-koeln

 

(Torsten Schlimbach bedankt sich für die freundliche Unterstützung bei Daniela von der Promotion Werft, bei Silbermond und Jenix!)

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