We Are Scientists: Megaplex

Grönland ist ja für seine feine Auswahl an Künstlern bekannt. Wer dort veröffentlicht wird, ist im Grunde immer hörenswert. So ist es selbstverständlich auch mit We Are Scientists und deren neuem Album „Megaplex“. Keith Murray (Vocals/Gitarre) und Chris Cain (Bass) machen von je her ganz besondere Musik, die eigentlich im Mainstream funktionieren müsste, aber trotzdem irgendwie mit beiden Beinen fest im Indieumfeld steht. Dies ist auch mit den neuen Songs wieder Fall. Aufgenommen wurden selbige übrigens in den Atomic Heart Studios von ASH-Frontmann Tim Wheeler in New York City. Mittlerweile ist es das sechste Album des Duos aus Brooklyn.

John Fogerty: Premonition

John Fogerty war Gründungsmitglied von Creedence Clearwater Revival und schrieb mit der Band Musikgeschichte. Auch als Solokünstler wurde ihm immer wieder große Beachtung zuteil. Der Mann wurde über viele Jahrzehnte zu einem sehr einflussreichen Musiker, der viele Generationen beeinflusst hat. Im renommierten Rolling Stone Magazin wird er gleich unter den 100 größten Gitarristen, den 100 größten Songschreibern und 100 größten Sängern geführt. Viele Auszeichnungen pflastern seinen künstlerischen Weg. Selbstverständlich wurde er auch schon in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Jetzt werden Neueditionen seinen Backkatalogs aufgelegt. Den Anfang machen „Blue Moon Swamp“, „Centerfield“ und „Premonition“.

Clare Bowen: dito

Die Rolle Scarlett O’Conner dürfte fast bekannter als die Frau dahinter sein. Clare Bowen hat besagte Scarlett in der Serie „Nashville“ mit Leben gefüllt. Das TV-Publikum zeigte sich regelrecht begeistert von ihrer Interpretation des fiktiven Charakters. Die gebürtige Australierin tourte mit den Co-Stars von „Nashville“ durch die Weltgeschichte und so stand ihr eigenes Debüt etwas länger auf der Warteliste. Clare Bowen ist nämlich auch im echten Leben Musikerin und schreibt Songs. Sie wuchs auf einer kleinen pazifischen Insel mit der Plattensammlung ihrer Eltern auf. Dies war durchaus eine illustre Runde, denn darunter waren so unterschiedliche Künstler wie Paul Simon, Elvis, Vivaldi, aber auch Loretta Lynn und Johnny Cash zu finden. Dort wurde der Grundstein für ihre musikalische Sozialstation gelegt, die sie schließlich bis nach Nashville und zu den Schwergewichten der Szene führte. Jetzt wird endlich das Debütalbum veröffentlicht.

Foreigner: With The 21st Century Symphony Orchestra & Chords

Wenn eine Band auf die Idee kommt, die größten Hits der Bandgeschichte mit einem Symphonieorchester und einem Chor live aufzuführen, ist immer Vorsicht geboten. Das war bisher immer ein Krampf – von Metallica bis Deep Purple. Foreigner haben sich nun auch an ein solches Projekt gewagt. Ein 58-köpfiges Orchester und 60-köpfiger Chor begleiteten die Band. Genaugenommen hat diese Band hier aber auch nichts mit Foreigner zu tun. Die Kapelle, die so manchen Welthit zu verantworten hat, war doch eine gänzlich andere! Mick Jones ist das einzige verbliebene Gründungsmitglied. Das Besetzungskarussell rotierte ja sowieso ordentlich und speziell auf den Positionen des Schlagzeugers und Keyboarders kehrte nie Ruhe ein.

Shallou: Souls

Shallou aus D.C. ist nicht nur Musiker, sondern auch Produzent. Das hört man seinen Songs durchaus an. Nach der EP „All Becomes OK“ folgt mit „Souls“ nun schon wieder eine neue EP. Shallou ist ja sowieso einer jener Streaming-Könige, da kann man die einzelnen Songs ja auch gerne immer mal wieder in dieses Kurzformat packen. „Souls“ hat immerhin gleich sieben Tracks am Start – da ist es ja nur noch ein kleiner Schritt bis man von einem Album sprechen kann.

 

VIVIE ANN mit erstem Track nach erfolgreichen Crowd-Funding: "Anytime" + Clip, ab sofort

Ihr 2016 erschienenes Debüt-Album "Flowers & Tigers" realisierte Vivie Ann über Crowdfunding, mit dem es ihr und ihren Mitmusikern innerhalb kürzester Zeit gelang, die nötige Summe für die Aufnahmen zusammenzubekommen. Kurzerhand wurde für die Veröffentlichung ein eigenes Label gegründet und die komplette Promotion aus eigener Hand finanziert. Diesen Weg der Selbstbestimmung will Vivie Ann auch in Zukunft weitergehen. Die folgende Crowdfunding-Kampagne, bei der ihre Fans sie wieder unterstützen konnten, begann Ende Januar 2018 und schoss erneut über das geplante Finanzierungsziel hinaus.

Von John Fogerty erscheinen am 27.04. die Alben "Blue Moon Swamp", "Centerfield" und "Premonition" in neuen Editionen

John Fogerty schrieb in seiner langen Karriere den Soundtrack einer Generation. 2018 wird der legendäre Singer/Songwriter Neueditionen seines Katalogs in Kooperation mit der Firma BMG veröffentlichen. Am 27. April erscheinen die Alben „Blue Moon Swamp“, „Centerfield“ und „Premonition“; Ende Mai folgen zwei weitere Longplayer.

The Who: Live At Fillmore East 1968

Als The Who am 05. Arpil 1968 nach New York für das Tour-Finale kamen, war Amerika im Aufruhr. Dr. Martin Luther King wurde am 06. April 1968 ermordet und The Who entschlossen sich kurzerhand zwei Konzerte zu streichen. Eigentlich waren The Who für vier Shows an zwei Tagen gebucht, aber aus Angst vor Unruhen einigte man sich auf jeweils eine Show pro Abend. Die Band hatte mit Keith Moon zudem noch einen Problemfall in der Band, der großen Gefallen an Böllern gefunden hatte und damit gerne mal die Türen des jeweiligen Hotels, in dem die Band gastierte, in die Luft zu jagen. The Who mussten während dieser Tage somit dann auch noch drei Mal umziehen! Trotzdem durfte die Band als erste britische Kapelle als Headliner in Bill Grahams legendärem Club Fillmore East in Manhattans Lower East Side auftreten. Graham hatte den Club erst im März eröffnet. Ein Jahr zuvor spielte das Quartett zwar auch schon in dieser Örtlichkeit, aber da war es noch das Village Theatre.

Pete Townshend: Who Came First (Deluxe Edition)

1972 wandelte Pete Townshend abseits von The Who auf Solopfaden. Mit „Who Came First“ erschien sein erstes Soloalbum. Manches sollte man später in anderer Form bei The Who erneut zu hören bekommen. Die Stimme von Townshend ist aber gänzlich anders als die von Daltrey, aber das ist nicht der alleinige Unterschied. Die Titel sind teilweise anders arrangiert und auch zurückgenommener, gar leiser. Man höre sich da nur „Pure & Easy“ an. Es gibt sogar Fans und Kritiker, die diese Version hier bevorzugen. Das Album kam in der Vergangenheit ja immer mal wieder zu neuen Ehren, jetzt ist es wieder so weit. Das Album wurde von John Astley, einem Wegbegleiter über viele Jahre von Pete Townshend, remastert.

Black Stone Cherry: Family Tree

Black Stone Cherry sind der Prototyp einer Southern Rock-Band der härteren Gangart. Man hört der Musik dieser Kapelle immer an, wo sie die musikalischen Wurzeln hat. Das ist immer auf dem Fundament der 70er Rock Größen erbaut worden. Die Band ist sich dieser Tatsache durchaus bewusst und somit wurde das sechste Studio-Album „Family Tree“ betitelt. Auf diesem Werk huldigen die Musiker mit eigenem Material den Vorbildern der vergangenen Dekaden. Produziert wurden die Songs erneut von der Band selbst. Wie schon beim Vorgänger, spielten sie die Scheibe in David Barricks „Barrick Recording Studio“ ein.

Tequila And The Sunrise Gang: Of Pals And Hearts

Wer Ska und Reggae liebt, sollte unbedingt mal die achtköpfige Kieler Kapelle Tequila And The Sunrise Gang antesten. Wer diese Musikrichtung bevorzugt, wird die Band vermutlich aber sowieso auf dem Schirm haben, denn mit „Of Pals And Hearts“ erscheint nun immerhin das fünfte Studioalbum der Nordlichter. Wie so viele andere Alben, die sich eher in einer Nische bewegen, steht auch dieses Werk unter dem Eindruck der letzten Jahre. Natürlich spielt das politische Klima und die Scheiße, die auf der Welt passiert, hier mit rein und eine Rolle. Die Songs haben dann auch ihren Ursprung in der Heimat der Band. Wie das immer so ist, wenn alles beschissen läuft, zieht man sich dahin zurück, wo man sich heimisch fühlt.

Fools Garden: Rise And Fall

Fools Garden gibt es nun auch schon seit 1991. Mit Volker Hinkel und Peter Freudenthaler sind allerdings nur noch zwei Gründungsmitglieder dabei. Die Herren waren aber ja schon immer die kreativen Köpfe hinter der Band und für das Songwriting verantwortlich. Fools Garden können sicher auf eine treue Fangemeinde stolz sein, aber im kollektiven Gedächtnis sind sie eben wegen „Lemon Tree“ verankert, jenem Song, an dem es 1995 kein Vorbeikommen gab. Die Pforzheimer werden deshalb auch gerne als One Hit Wonder bezeichnet. Weitere Singles konnten sich ja auch nicht oben in den Charts platzieren. Jetzt wird mit „Rise And Fall“ das zehnte Studioalbum veröffentlicht. Hartnäckig sind sie ja.

Ego Super: Ego Politur

In Marburg finden sich drei Herren zum Studium ein, die bekloppt genug sind um eine gemeinsame Rap Kapelle zu gründen und das Land ab jetzt mit Psycho-Rap-Rock – so die eigene Einschätzung des musikalischen Genres – zu beglücken. Das Trio gibt sich dann auch so lustige Namen wie „Über-Ich“ (Schlagzeug) , „Ich“ (Bass) und „Es“ (Gesang/Gitarre). Lustig, nicht wahr? Also zumindest, wenn man nicht älter als 15 Jahre ist oder sich zu den Hipstern der Republik zählt.

Alexander Knappe: Ohne Chaos Keine Lieder

Alexander Knappe meldet sich mit einem neuen Album zurück, welches da „Ohne Chaos Keine Lieder betitelt wurde. Damit hätte er vor Jahren sicher nicht gerechnet, als er kurz davor stand die ganz große Bundesligakarriere in den Fußballstadien der Republik zu starten. Er stand bei Hertha BSC auf dem Sprung und dann machte ihm ein Kreuzbandriss alles zunichte. Was tun? Es war sicher nicht so einfach den Kopf über Wasser zu halten. Vielen glücklichen Umständen hat er es zu verdanken, dass er den Weg ins Musikgeschäft gefunden hat. Und einer Menge Durchhaltevermögen ist es geschuldet, dass die Karriere als Musiker überhaupt möglich war.

Am 18. Mai erscheint von Jeff Beck "Still On The Run: The Jeff Beck Story" auf DVD und Blu-ray

„Still On The Run: The Jeff Beck Story“ erzählt die Geschichte eines echten Genies, dem immer eine Vorreiterrolle zukam. Der Film begibt sich tief unter die Oberfläche und zeigt die Gegebenheiten, die Lebensumstände und die Inspiration hinter dem Künstler und seiner Musik. Er enthält ausführliche neue Interviews mit Jeff Beck – zu Hause und in seiner Werkstatt –, mit Jimmy Page, Eric Clapton, Rod Stewart, David Gilmour, Ronnie Wood, Slash, Jan Hammer, Joe Perry, Beth Hart und vielen anderen. In seiner Kindheit war Beck von Musik umgeben – vom Radio, das ständig lief, bis zu seiner selbstgebauten Gitarre und den zahllosen Stunden, in denen er mit seinem Freund Jimmy Page Musik hörte und spielte. “Ich musste nicht viel darüber nachdenken, ob ich Gitarre spielen sollte oder nicht. Ich wollte einfach meine ganzen Emotionen in dieses Instrument geben”, erinnert sich Jeff Beck. Ungefähr zur selben Zeit begeisterte er sich beim Anschauen amerikanischer B-Movies auch für alte Autos. So entstanden die zwei großen Leidenschaften seines Lebens.

S U C H E
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