Eurythmics: Peace (Vinyl)

„Peace“ ist das letzte Album der Eurythmics und wird somit auch als letzte Platte in der Vinyl-Reihe wiederveröffentlicht. Die ganze Entstehungsgeschichte hinter diesem Album ist ja sowieso einigermaßen kurios. Dave Stewart und Annie Lennox hatten ein ganzes Jahrzehnt im Grunde nicht mehr als Eurythmics existiert und sich ihren jeweiligen Solokarrieren gewidmet. Dann trat das Duo nur so aus Spaß auf der Party eines Freundes auf. Im Mai 1998 spielte man zudem ein Charity-Konzert und Anfang 1999 spielten die Eurythmics bei den Brit Awards. Die beiden fingen gleichzeitig an Songs zu schreiben und irgendwann fragte Annie schließlich Dave, ob sie tatsächlich gerade wieder dabei wären, eine Platte zu machen. Das Ergebnis ist bekannt.

Eurythmics: We Too Are One (Vinyl)

Das siebte Studioalbum der Eurythmics wurde an vielen Orten auf den Weg gebracht, bevor die Songs letztlich zu „We Too Are One“ wurden. Das Duo bereitete zunächst einige Tracks in London vor. Dann ging es im New Yorker Mayflower Hotel weiter, bevor Jimmy Iovine in Paris Hand an das Material legte. Fertiggestellt wurde die Platte schließlich in Kalifornien, genauer gesagt in Dave Stewarts Garten in Encino. Dort sang Annie Lennox auch den Großteil der Vocals und Harmonien ein. „We Too Are One“ war zum Ende der 80er das letzte Album der Eurythmics, bevor sich die beiden Protagonisten ihren jeweiligen Projekten und Karrieren widmeten.

 

P.O.D.: Circles

P.O.D. ist eine Band, die irgendwie die letzte ihrer Art ist. Seit nunmehr 25 Jahren sind die Jungs aus San Diego aktiv. Andere kamen und gingen wieder, P.O.D. waren immer da. Zwar nicht ganz vorne mit dabei, aber schon immer präsent. Jetzt wird mit „Circles“ bereits das zehnte Studioalbum veröffentlicht. Dafür experimentierte die Band mit Samples und einige Keyboards wurden auch in das Studio gekarrt. Aber keine Sorge, P.O.D. ist und bleibt P.O.D. und Fans werden „Circles“ vermutlich schnell in ihr Herz schließen.

Glen Campbell: Sings For The King

Das neue Album von Glen Campbell ist eigentlich eine unglaubliche Geschichte. Man denkt ja, dass man im Musikgeschäft schon alles gesehen, erlebt oder gehört hat. „Sings For The King“ ist aber ein Kuriosum, wie es eigentlich selten der Fall ist. Glen Campbell ist ja kein Unbekannter und doch hat er die vorliegenden Songs Elvis als Auswahl vorgesungen. Die Tracks wurden allesamt zwischen 1964 und 1968 aufgenommen. Diese 18 Titel waren tatsächlich eine Auswahlhilfe für den King. Geschrieben wurden die Nummern vom bewährten Songwriter-Team Ben Weisman/Sid Wayne.

Konstantin Wecker: Sage Nein! Antifaschistische Lieder 1978 bis heute

Konstantin Wecker ist seit mehr als vier Jahrzehnt die Stimme, die gegen den Faschismus kämpft. Er legt mit einer sehr deutlichen und direkten Sprache die Finger in die vielen dreckigen und braunen Wunden. Seine älteren Lieder gegen rechte Gewalt, Fremdenhass und Unmenschlichkeit sind erschreckend aktuell. Aus diesem Grund hat er sich nun dazu entschlossen, eine CD seiner antifaschistischen Lieder zu kompilieren. Es sind Lieder die den Menschen Mut machen sollen. Mut, um aufzustehen, sich einzumischen, Mut, zu widerstehen.

 

 

Jean-Michel Jarre: Equinoxe Infinity

Der Traum vieler Fans erfüllt sich. Jean-Michel Jarre hat doch tatsächlich eine Fortsetzung von „Equinoxe“ aufgenommen. „Equinoxe Infinity“ wird sogar exakt 40 Jahre nach seinem Vorgänger veröffentlicht. 1978 erschien die Platte nämlich auch am 16. November! Jarre folgt hier wieder einer Vision, die schon 1978 erstaunlich war. Wer den Mann damals als Spinner abgetan hat, muss sein Urteil nun spätestens mit „Equinoxe Infinity“ widerrufen.

The Kelly Family: We Got Love – Live At Loreley

Der Kelly Family ist bekanntlich das Comeback geglückt. Das Album dazu konnte aus dem Stand die Chartsspitze erobern. Die Tour war ebenfalls ein voller Erfolg. Mehr als 400.000 Menschen wollten die Kelly Family auf der „We Got Love“-Tour sehen. Das Finale fand in der wundervollen Location der Loreley statt. Die Freilichtbühne hatte die Kelly Family am 24. und 25. August zu Gast. 1995 trat die Band schon mal während „Over The Hump“ dort auf. Selbstverständlich musste das Ereignis nun auch für Nachwelt festgehalten werden. Die verschiedenen Konfigurationen lassen sicher kaum Wünsche offen.

 

The Beatles: White Album (Vinyl)

Im November 1968 veröffentlichten The Beatles ihr neuntes Studioalbum, welches unter dem Titel „White Album“ zu Weltruhm gelangte. Das Doppel-Album war seinerzeit ein weiterer Meilenstein der Musikgeschichte. Ist es ja heute noch und es wird immer wieder von einer neuen Generation entdeckt. Die Songs können vermutlich nie vollständig entschlüsselt werden. Es macht immer wieder Spaß in dieses Album einzutauchen und auf Entdeckungsreise zu gehen. Jetzt gibt es wieder eine ganz wundervolle Möglichkeit dazu, denn der 50. Geburtstag wird nun standesgemäß gefeiert und verschiedene Konfigurationen des Albums werden veröffentlicht.

 

ERIC CLAPTON - veröffentlicht Weihnachtsalbum "Happy Xmas" VÖ 07.12.

Eric Clapton hat soeben die diesjährige Festtagssaison eingeläutet – mit der Veröffentlichung seines allerersten Weihnachtsalbums „Happy Xmas. Der bei seinem eigenen Label Bushbranch Records/Surfdog Records erscheinende Longplayer, Nachfolger zum erfolgreichen „I Still Do“-Album aus dem Jahr 2016 und für Clapton bereits die 24. Studioveröffentlichung, vereint neben zeitlosen Weihnachtsklassikern, denen der 73-Jährige seinen unverkennbaren Stempel aufdrückt, auch weniger bekannte Interpretationen sowie eine exklusive Neukomposition, die sich perfekt einreiht: „For Love On Christmas Day“. Auch die Zeichnung für das Cover-Artwork stammt aus Claptons Feder.

Adam Leon: Picture Perfect

Adam Leon veröffentlicht mit „Picture Perfect“ nun sein erstes Soloalbum. Produziert wurde das Werk nicht etwa in seiner Heimat, in der Nähe von London, sondern im fernen Los Angeles. Da ist das Wetter ja auch schöner und vielleicht ist dort auch eher der richtige Platz für den Plastikpop dieser elf Songs. In der Scheinwelt unweit von Hollywood ist das wesentlich besser aufgehoben.

Lina: R3BELLIN

Lina ist nicht mehr die Bibi aus den „Bibi & Tina“-Filmen. Mittlerweile hat sie sich davon emanzipiert und sich als Sängerin etabliert. Bei einem ganz jungen Zielpublikum ist sie eine Art Heldin und Vorbild. Die Konzerte von Lina sind daher vom Kreischfaktor auch extrem groß. „R3BELLIN“ ist nun schon das dritte Album von ihr. Ihrem Stil ist sie dabei treu geblieben.

Paolo Conte: Live In Caracalla

Paolo Conte gelangte als Liedermacher zu Weltruhm. Eigentlich ist der Mann ja Anwalt, aber als Künstler machte er sich ebenso einen Namen. Conte ist Komponist, Multiinstrumentalist und Maler. 1974 gab er seine juristische Tätigkeit ganz auf und widmete sich ab da vollständig der Musik. Jetzt veröffentlicht er mit „Live In Caracalla – 50 Jahre Azzuro“ ein neues Album. Enthalten sind hier Aufnahmen zweier Konzerte, die am 14. und 15. Juni stattfanden.

 

Daniel Caccia: Alles Ist New York

Meinen die das wirklich ernst? Produzent und Textdichter Frank Ramond, Arrangeur Wolf Kerschek und Musical Director Uwe Granitza haben bekanntlich mit Roger Cicero große Erfolge gefeiert. Jetzt hat sich das Trio mit Daniel Caccia einen neuen Sänger an Land gezogen und versucht mit selbigem einen zweiten Roger Cicero zu kreieren. Das funktioniert aber nicht, denn den Mann und seine Musik gab es ja nun schon. „Alles Ist New York“ tritt in die viel zu großen Fußstapfen.

 

SKUNK ANANSIE. Neues Livealbum "25Live@25" erscheint am 25.01.19

Zur Feier ihres 25-jährigen Jubiläums veröffentlichen die legendären Skunk Anansie am 25. Januar 2019 ihr neues Livealbum „25LIVE@25“ via Republic Of Music. Es vereint die Meilensteine ihrer Karriere mit der unglaublichen Livepräsenz der Band. Das Album enthält alte und neue Liveaufnahmen, die der langjährige Wegbegleiter der Band, Jeremy Wheatly, zu einem neuen, einzigartigen Konzerterlebnis zusammengefügt hat. „25LIVE@25“ ist jedoch nicht nur die Werkschau einer unvergleichlichen Karriere, sondern zeigt auch die Wichtigkeit Skunk Anansies als musikalische und kulturelle Kraft. Ihre Shows sind ein Hurricane aus Energie, Lautstärke und Persönlichkeit. Sie fordern auf, Teil von etwas Großem zu werden, dem man unmöglich widerstehen kann. 

Tipps Für Wilhelm: Put Your Head On My Shoulder

Es hat lange gedauert, bis Tipps Für Wilhelm den Nachfolger für das Debütalbum „Hornissen“ eingespielt haben. Vier Jahre sind im Musikgeschäft eine Ewigkeit und gerade als Newcomer kann man dann auch mal ganz schnell wieder weg vom Fenster sein. Ob die kleine, aber feine Anhängerschar Tipps Für Wilhelm die Treue gehalten hat, wird nun „Put Your Head On My Shoulder“ zeigen. Die Platte hat aber definitiv das Zeug dazu, noch mal eine ganz neue Hörerschaft zu erschließen.

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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch