Riopy: Bliss

Riopy: Bliss

Warner

VÖ: 02.07.2021

 

Tipp!

 

Der Franzose Riopy veröffentlicht mit „Bliss“ sein viertes Album. Ein Album, welches in einer schwierigen Zeit entstand und aufgenommen wurde. Songs, die diese schwierige Zeit in Musik kleiden, aber auch Trost spenden. Riopy gilt als einer der aufregendsten Musiker der Contemporary Classical Music. Neoklassik, Meditations- und Kammermusik, über Trailermusik für David Finchers „Gone Girl“ und Ridley Scotts „Mord im Orient-Express“, bis hin zu Werbemusik für Peugeot oder Armani, Riopy hat schon sehr vielfältige Arbeitsaufträge angenommen. „Bliss“ nimmt vielleicht eine Ausnahmestellung in seinem Schaffen ein.

 

Das Album wird mit dem luftig und leichten „Bee“ eröffnet. Mit „La Vernatelle“ folgt ein Song, der rau wie das tosende Meer ist - dunkel und mystisch, aber auch anziehend. Den Namen verdankt das Stück dem gleichnamigen Örtchen an der französischen Mittelmeerküste. Riopy schrieb dort diesen Song. „Epiphany“ ist anders, offener, macht Mut. „Sweet Dream“ steigert sich, nimmt Fahrt auf, fast so wie das Leben da draußen. „Sense Of Hope“ ist melancholisch und „Noah“ nimmt sich viel Zeit. Fein akzentuiert wird da jeder Ton gespielt. Hin und wieder steigert Riopy während eines Songs die Dramatik, wie bei beispielsweise bei „Joy“. „Sky Opus Fire“ ist gar noch dramatischer, was auch nicht weiter verwunderlich ist, wurde der Song doch von einem noch tätigen Vulkan auf der französischen Übersee-Insel La Réunion beeinflusst.

 

Fazit: „Bliss“ von Riopy ist ein tolles Album, welches in dieser schwierigen Zeit genau die richtige Balance zwischen Melancholie und Hoffnung findet. Riopy inszeniert seine Songs eher langsam und nimmt sich alle Zeit der Welt. Musik für die Seele mit heilender Wirkung. Augen schließen und von Riopy durch diese Musik verzaubern lassen.

 

https://www.riopymusic.com/

 

Text: Torsten Schlimbach

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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch