Nathan Trent: The Stages Of Change

Nathan Trent: The Stages Of Change

Sony

VÖ: 01.04.2022

 

Wertung: 7,5/12

 

Nathan Trent veröffentlicht mit „The Stages Of Change“ sein Debütalbum. Der Mann hat aber im Musikgeschäft schon eine ganze Menge erlebt. 2011 nahm er an dem Casting-Format X Factor mit der Boyband Boyz II Hot teil. Erste Erfahrungen hatte er da allerdings schon Jahre vorher, genauer 2003, beim Kiddy Contest gesammelt. Nicht zu vergessen wäre da seine Teilnahme beim ESC für Österreich. Mittlerweile lebt er in Berlin und versucht nun von dort aus im Business Fuß zu fassen. „The Stages Of Change“ soll ihm nun die Erfolgstür ganz weit öffnen.

 

Mit „Faith“ hatte Nathan Trent im Vorfeld des Albums bereits eine Single veröffentlicht, die sich mit dem Musikgeschäft, Erfolgsdruck und seinen bisherigen Erlebnissen auseinandersetzt. Er hat sich dem allerdings ja auch schon als ganz junger Mensch ausgesetzt. Er ist in jeglicher Hinsicht gereift. Dies hört man auch „The Stages Of Change“ an. Zehn Songs haben es letztlich auf dieses Album geschafft. Die große Überschrift dazu ist natürlich Pop. Ein bisschen Soul, aber auch R&B träufelt er immer wieder über den Sound. Angeblich hat er für dieses Werk an die 100 Tracks geschrieben! Er hatte also die Qual der Wahl. Exemplarisch dafür steht wohl der Albumauftakt „Growing Pains“. Hier berichtet er davon, wie es ist, wenn man voller Selbstzweifel ist und nicht weiß, welchen Weg man einschlagen oder welche Wahl man treffen soll. Er musste sich letztlich entscheiden – für seinen Weg und auch für seine Songauswahl.

 

Neben tanzbaren Tracks wie „Liar“ oder dem schmissigen „First Time“ gibt es auch viele melancholische Klänge auf „The Stages Of Change“. „Underwater“ ist fast schon verträumt, zeigt aber auch, dass Trent stimmlich eine ganze Menge zu bieten hat und vielfältig aufgestellt ist. „I´ve Get It Over“ klingt sogar fast wie eine Klavierballade. Das sind dann mitunter Songs, für die man sich Zeit nehmen sollte und selbige nicht als Hintergrundbeschallung dienen sollten. Der Mann hat mit „Late Night Friends“ aber auch einen schnelleren Song am Start, der durchaus in die Gefilde von Justin Timberlake vordringt.

 

Fazit: Nathan Trent bedient mit seinem Album „The Stages Of Change“ das komplette Spektrum der modernen Popmusik. Er steht musikalisch mit beiden Beinen ganz fest im Hier und Jetzt. Thematisch wird es auch mal nachdenklich und er reflektiert seinen bisherigen Weg im Musikgeschäft. Das spricht Herz, Hirn und manchmal auch die Beine an. Sehr eingängig, sehr mainstreamlastig – eben auf der Höhe der Popzeit.

 

Facebook: https://www.facebook.com/NathanTrentMusic 

Instagram: https://www.instagram.com/nathantrentmusic 

 

Text: Torsten Schlimbach

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