Weather Report: "The Legendary Live Tapes 1978-1981" (4 CDs)

Die 1970 gegründete Band Weather Report entzog sich in den 16 Jahren ihres Bestehens erfolgreich jeder Kategorisierung. Inspiriert von der Zusammenarbeit mit Miles Davis betraten Joe Zawinul und Wayne Shorter mit ihrer Band kaum erforschtes musikalisches Terrain und bewegten sich vom Free Jazz hin zu überbordendem, multikulturellem, aber deutlich strukturiertem Jazz Rock. Am 20. November erscheint von Weather Report das 4-CD-Set „The Legandary Live Tapes: 1978-1981“.

 

Oft wurden Weather Report zu Zawinuls Leidwesen („We don’t fuse nothing, we just play from the heart“) als „Fusion-Band“ bezeichnet, aber wie auch immer man sie einordnet, eines ist offensichtlich: die Band war entscheidend am revolutionären Veränderungsprozess beteiligt, den der Jazz in den 1970ern und 1980ern durchlief. Als 1976 Bassvirtuose Jaco Pastorius zur Band kam, versetzte sein Spiel Weather Report in eine noch spektakulärere Dimension. In der damals neuen Besetzung gelang der Band 1977 mit „Birdland“ sogar ein veritabler Crossover-Hit. Ein Jahr später ergänzte Drummer Peter Erskine die Formation, die 1980 mit dem Perkussionisten Bobby Thomas Jr. zum Quintett erweitert wurde.

 

Als Quartett und Quintett erlebten Weather Report ihre großartigsten Momente, die auf dem neuen vier CDs umfassenden Set dokumentiert wurden. Als Ausgangsmaterial dienten unveröffentlichte Soundboard-Tapes des Toningenieurs Brian Risner, der viele Jahre bei den Auftritten von Weather Report am Mischpult stand. Produziert wurden „The Legandary Live Tapes: 1978-1981“, die die außergewöhnlichen Live-Qualitäten der Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens eindrucksvoll demonstrieren, von Peter Erskine und Zawinuls Sohn Anthony. Das Booklet bietet zudem  ausführliche Liner Notes und Song-by-Song Beschreibungen von Peter Erskine.

S U C H E
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