Robert Coyne & Jaki Liebezeit: "I Still Have This Dream" (Vö. 03.06.)

Am 3. Juni veröffentlicht das Label Meyer Records die neue CD „I Still Have This Dream“ von Robert Coyne und Jaki Liebezeit. Der britische Singer/Songwriter Robert Coyne und Jaki Liebezeit an den Drums fanden nach dem 2013er Debut „The Obscure Department“ und dem Album „Golden Arc“ (2015) erneut zusammen und filigran auseinander. Coynes wärmender Gesang, begleitet von den unaufgeregten Anschlägen und kleinen Pirouetten seiner Akustikgitarre, sowie der trockene, doch stets flexible avantgardistische Taktzähler Liebezeit erschaffen ein sensibles Artefakt, dessen Kompositionen aus den musikalischen Körpern herausfließen und dann wieder manifestieren. 

 

Als eine Art Soundtrack erscheint „I Still Have This Dream“ in Anlehnung an den französischen „Film noir“ aufgrund seiner dichten Atmosphäre zum perfekten „Musique noir“ einer zeitlosen Generation. Ohne opulente Gesten, und stetig mit ein bisschen Schmerz bereichert, pocht das Werk beständig an den Pforten des Tagtraums, vermittelt die Direktheit der Künstler und eine fast spürbare Anwesenheit der Protagonisten im Raum des Zuhörers. Neben Coynes ruhigen Lyrics über das Leben streut der Songwriter dezente Melodien in das Liedgut – getragen von akustischer Gitarre, Celli, Keyboard-Tupfern und zarten Backgroundvocals. Die Songs des neuen Albums variieren zwischen 49 Sekunden und elfeinhalb Minuten. Sie bieten dabei einen eigenen Kosmos, in den es sich einzutauchen lohnt. 

 

Robert Coyne:

Robert Coyne ist der Sohn des 2004 verstorbenen Musikers, Malers und Autors Kevin Coyne. Neben der Zusammenarbeit mit seinem Vater arbeitete Robert Coyne unter anderem mit Eric Burdon, Spooky Tooth oder Sky Saxon und Chris Wilson von The Flaming Groovies.

 

Jaki Liebezeit:

Jaki Liebezeit ist bekannt als Mitbegründer der Band Can und für seinen besonderen „metronomischen“ Schlagzeugstil. In den späten 1970er Jahre arbeitete er für Soloalben von Michael Rother, danach unter anderem als Gastmusiker für Depeche Mode auf dem Album „Ultra“ oder für Brian Enos Album „Before And After Science“.

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