The Subways: Money And Celebrity

The Subways: Money And Celebrity

Warner

VÖ: 16.09.2011

 

Wertung: 8/12

 

The Subways und Ruhe schließen sich ja schon von vorne herein aus. Trotzdem verstummte die Band die letzten drei Jahre fast komplett und verschwand in der Versenkung. Kein Wunder, denn es wurde an einer neuen Platte geschraubt. Die hört nun auf den vielsagenden Titel „Money And Celebrity“ und bratzt wieder in schönster Manier durch die Gegend. So viel zum Thema leise. Nicht mit den Subways, die wissen immer noch, wie man die Regler ordentlich bis zum Anschlag aufdreht und eine fette Party feiert. War ja eigentlich auch nicht anders zu erwarten.

 

Die Briten gehen zunächst auch keine Kompromisse ein. „It´s A Party“ pflügt sich in die Gehörgänge und sorgt für ordentlich klingeln in den Ohren. Zwischen Punk und Pop machen The Subways gar nicht erst Gefangene. Mit „We Don´t Need Money To Have A Good Time“ folgt dann der Festivalhit der Band des Jahres 2011. Das Ding kam nicht umsonst so gut beim feierwütigen Volk an. Da steckt auch alles drin. Das Ding hat Hitpotenzial, macht ordentlich Betrieb und lässt sich prima mitgrölen. „Celebrity“ schlägt in eine ähnliche Kerbe. Ein nachdenklicher Unteron ist trotzdem unüberhörbar zu vernehmen. Für Abwechslung sorgt mal wieder, dass auch Charlotte beim Gesang immer deutlich hörbar ist – wie es auch nicht anders zu erwarten war.

 

„I Wanna Dance With You“ klingt dann auch nicht mehr nach Kalifornien, sondern lässt über die Herkunft der Briten keine Fragen mehr offen – da kann im Refrain noch so geschrien werden. Hiermit sind The Subways dann endgültig beim britischen Rockpop angekommen. „Popdeath“ plätschert danach etwas ziellos durch die Gegend und als einen gerade die Angst beschleicht, dass die Platte jetzt an Drive verliert, kommt das zerschossene „Like I Love You“ um die Ecke und erfreut wieder das Punkpop-Herzchen. The Subways haben einfach ein Händchen für Ohrwürmer, das muss man einfach mal neidlos anerkennen. Das gilt für „Kiss Kiss Bang Bang“ ebenso wie auch für das fetzige „Down Our Street“. Da die Band immer auch eine besondere Beziehung zu den deutschen Fans pflegt, gibt es „We Don´t Need Money To Have A Good Time“ als Bonustrack mit deutschem Refrain.

 

Fazit: The Subways melden sich nach einer längeren Wartezeit mit „Money And Celebrity“ amtlich zurück. Es kracht, es rockt, es punkt, es lärmt. Die Briten wissen, wie man einen Hit schreibt und der Spaß bleibt dabei ganz sicher nicht auf der Strecke. Zwar bleibt die Abwechslung - bis auf den Gesang von Charlotte - dabei etwas auf der Strecke, aber das wird durch dieses große Herz, mit der die Band hier zu Werke geht, wieder ausgeglichen! „Money And Celebrity“ ist eine Bereicherung für jede Party! Die gute Laune kriegt man kostenlos dazu – dabei sind die Texte gar nicht immer so positiv wie es die musikalische Umsetzung vermuten lässt. The Subways haben den Dreh eben immer noch raus.

 

http://thesubways.net/

 

Text: Torsten Schlimbach

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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch