The Soundtrack Of Our Lives: The Golden Greats No. 1

The Soundtrack Of Our Lives: The Golden Greats No. 1

Haldern Pop/Cargo Records

VÖ: 15.07.2011

 

Es ist soweit, auch die großartigen Schweden von The Soundtrack Of Our Lives veröffentlichen nun eine Retrospektive. Wie immer, kann man sich auch hier die Frage stellen, wer das letztlich braucht? Die Fans haben eh alles im Schrank stehen und wer sich nicht zu diesem Kreis zählt, wird nun kaum ein Interesse für diese Band entwickeln. Ausnahmen bestätigen die Regel. The Soundtrack Of Our Lives sind unbestritten eine großartige Band und wer sich mit den Schweden schon immer etwas beschäftigen wollte, hat nun mit „The Golden Greats No. 1“ die Gelegenheit dazu.

 

Zwischen „Instant Repeater ´99“ und „Second Life Replay“ hat man weitere sechzehn Nummern der Jungs mit dem Faible für Musik der 60er und 70er auf das Album gepackt. Das Spektrum ist dabei immens groß und vielfältig. Manchmal lärmt es wie bei Iggy und seinen Stooges, dann wiederum meint man Marvin Gaye hätte Pate für so manchen Song von The Soundtrack Of Our Lives gestanden. Im Grunde ist dieses Sammelsurium dabei ebenso interessant wie die unterschiedlichen Bandmitglieder, die alle auf ihre Art einen Spleen haben.

 

Man hat hier aber nicht nur die besten Songs aus fünfzehn Jahren versammelt, sondern diese auch gleich noch mal bearbeitet. Dabei ist man aber sehr behutsam vorgegangen und hat mit viel Liebe zum Detail den ursprünglichen Charakter nicht verändert. Insofern sind die 18 Tracks klanglich allesamt auf der Höhe der Zeit. Was auf dieser Zusammenstellung allerdings zu kurz kommt, ist der ursprüngliche Album-Charakter. Aber das liegt ja leider in der Natur der Sache. Trotzdem haut es irgendwie hin, das „Century Child“, „Thrill Me“, „Tonight“ oder „The Passover“ auf einem Album versammelt sind. Ehrliche Rockmusik, von ehrlichen Männer!

 

Fazit: „The Golden Greats No. 1“ von The Soundtrack Of Our Lives ist die erste Retrospektive der Schweden. Fans brauchen das weniger. Wer noch nichts von der Band im Schrank stehen hat, kann diese Scheibe als Einstieg wählen, aber eigentlich sollte man direkt zu den vollwertigen Alben greifen. Die meisten werden sowieso so angefixt sein, dass sie sich sowieso noch weiter in den Kosmos von The Soundtrack Of Our Lives vorwagen.

 

http://web.tsool.net/

 

Text: Torsten Schlimbach

S U C H E
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