Lina: R3BELLIN

Lina: R3BELLIN

BMG/Warner

VÖ: 09.11.2018

 

Lina ist nicht mehr die Bibi aus den „Bibi & Tina“-Filmen. Mittlerweile hat sie sich davon emanzipiert und sich als Sängerin etabliert. Bei einem ganz jungen Zielpublikum ist sie eine Art Heldin und Vorbild. Die Konzerte von Lina sind daher vom Kreischfaktor auch extrem groß. „R3BELLIN“ ist nun schon das dritte Album von ihr. Ihrem Stil ist sie dabei treu geblieben.

 

Die fünfzehn Songs sind alle mit modernster Technik im Studio produziert und aufgepeppt worden. Das ist Popmusik die nicht ungeschickt am Reißbrett entworfen wurde. Das ist meist forsch, hat auch ein paar Pseudorockelemente zu bieten und alles in allem sehr tanzbar. Und das geht natürlich auch noch alles gut ins Ohr. Das ist ganz und gar auf die junge Zielgruppe zugeschnitten, die zudem meist weiblich sein dürfte. Das hört sich jetzt härter an, als es gemeint ist. Man kann Lina nämlich nicht absprechen, dass sie hinter dieser Musik steht. Die Texte sind die einer ganz jungen Dame. Das ist übrigens überhaupt nicht despektierlich gemeint. Lina bleibt da authentisch und singt von den Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens, über das Genervtsein (Eltern) und natürlich ganz viel über Liebe. Sie macht das auf eine unbeschwerte Art und Weise. Eine kleine Rotzgöre ist das – und auch das ist positiv gemeint. Sie hat hörbar Spaß an den Songs. Über den Songs schwebt oft eine Unbekümmertheit und Fröhlichkeit.

 

Fazit: Eine Wertung entfällt an dieser Stelle, da der Schreiberling dieser Zeilen nicht der Zielgruppe entspricht. Die junge, weibliche Zielgruppe dürfte aber sehr viel Spaß an „R3BELLIN“ haben. Lina spricht die Themen ihrer Altersgenossinnen an und dürfte sehr oft ins Schwarze treffen. Gute Nacht, der Opa geht jetzt ins Bett. Hat Rücken.

 

https://www.facebook.com/lina.offiziell

 

Text: Torsten Schlimbach

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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch