Lang Lang: Piano Book

Lang Lang: Piano Book

Deutsche Grammophon/Universal

VÖ: 29.03.2019

 

Lang Lang veröffentlicht mit „Piano Book“ nicht nur ein Album, sondern ein Album mit seinen liebsten Meisterwerken. Die Stücke, die er für „Piano Book“ eingespielt hat, dürfte den meisten Menschen geläufig sein. Es sind eben jene Werke, die Lang Lang überhaupt dazu brachten, Klavierspielen zu erlernen.  Der Pianist möchte alle Zuhörer mit auf eine Reise zu seinen Lieblingsstücken nehmen. Zudem möchte er damit auch alle Klavierschüler animieren jeden Tag zu üben, üben, üben. Der Einstieg sollte ja auch gelingen, denn hier finden sich viele Miniaturen wieder, mit denen jeder Nachwuchspianist aufwächst.

 

Was findet man denn nun auf „Piano Book“? Neben Werken wie Beethovens Für Elise, Debussys Clair de lune und J. S. Bachs Präludium in C-Dur aus dem Wohltemperierten Clavier – bringt Lang Lang auch einige moderne Klassiker, die aus Film und Fernsehen bekannt sind, beispielsweise Yann Tiersens La Valse d’Amélie, Max Richters The Departure und Ryuichi Sakamotos Musik zu Merry Christmas, Mr. Lawrence. Ein Sammelsurium der Pianomusik also.

 

Es sind zum Teil sehr verträumte Stücke. Das fängt bei Bach an und hört mit Debussy noch lange nicht auf. Es sind vertraute Nummern, die zudem sehr zugänglich sind. Selbst wer mit Klassik eigentlich nichts anfangen kann, kann sich von Lang Lang auf die Reise mitnehmen lassen. Das ist Musik für die Seele. In dieser schnelllebigen Zeit wirkt das regelrecht entschleunigend. Lang Lang verbindet zudem auch die Kulturen, da er hier auch einige Volkslieder, die er auf seinen Reisen kennengelernt hat, einspielen konnte.

 

Fazit: Man muss nicht unbedingt ein Liebhaber der Klassikmusik sein, um das neue Album von Lang Lang in sein Herz zu schließen. Für „Piano Book“ hat der Pianist seine Lieblingsstücke neu eingespielt. Der Mann nimmt den Zuhörer so auf eine Reise mit, die zudem aufgrund der zärtlichen Interpretation therapeutische Wirkung entfaltet.

 

http://langlangfoundation.org/ 

 

Text: Torsten Schlimbach

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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch