Die Versenker: Trebüt

Die Versenker: Trebüt

Rent A Record Company/H´ART

VÖ: 10.03.2017

 

Wertung: 7,5/12

 

Das dritte Album von Die Versenker wurde sicher nicht ohne Grund „Trebüt“ benannt. Eigentlich stand nach dem Ausstieg von Marcel Stoffels alles auf dem Prüfstand. Die Stimme einer Band zu ersetzen ist nun mal kein leichtes Unterfangen. Das Ende von Die Versenker stand somit vor der Tür. Tobias Görtzen und Denis Sarp fanden in Marvin Ochmann schließlich einen neuen Frontmann. Jon Caffery, der die ersten beiden Alben produzierte, wurde durch mehrere Produzenten ersetzt. Finanziert wurde das neue Album mit Hilfe der Fans bei startnext.de, Deutschlands größter Crowdfunding-Plattform für Künstler. Willkommen zum Neuanfang!

 

Mit „Hallo!“ stellt Marvin Ochmann die Band quasi vor. Danach folgt mit „Du Bist Für Mich Musik“ ein besonderes Stück – auch für die Band. Wem Revolverheld zu lasch sind, kriegt mit Die Versenker hier die richtige Alternative geboten: musikalisch etwas härter, textlich eine ähnliche Richtung. „Du Bist Für Mich Musik“ beschreibt die Achterbahnfahrt einer Beziehung. Ein Song mit Botschaft: Leute kriegt den Hintern hoch, sonst ist sie weg und hat einen mit der Zeit vergessen. Menschen, die ihre große Liebe gehen ließen und somit für immer verloren haben, werden dieser nicht nur auf ewig nachtrauern, sondern das genauso bestätigen. Also, Hintern hoch kriegen! Jetzt!

 

„Diese Nacht“ nimmt thematisch das auf, was mit „Das Kann Uns Keiner Nehmen“ schon beackert wurde und auch „Feier, Wer Du Bist“ hat was von „Spinner“ von Revolverheld. Mit „Denkmal“ gibt es dann auch noch eine Coverversion des Wir Sind Helden Heulers. Fast originalgetreu. „...Und Wieder Lauf Ich“ kommt etwas härter, „Neuanfang“ punkpoppig und „Immer Noch In Uns“ als kleine Indiehymne daher. „Der Grund“ ist eine Liebesschnulze – aber eine schöne. Schluss ist dann aber noch nicht...

 

Fazit: „Trebüt“ von Die Versenker markiert in vielerlei Hinsicht einen Neuanfang. Neuer Sänger, neue Produzenten, teilweise neuer Sound. Handgemachte Popmusik mit ein paar Schlenkern zum Punk und Indierock. Wer Revolverheld für zu lasch hält, deren Texte aber mag, kriegt mit Die Versenker und „Trebüt“ nun das passende Album. Geht jedenfalls gut ins Ohr.

 

www.die-versenker.de

 

Text: Torsten Schlimbach

S U C H E
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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch