Daniel Caccia: Alles Ist New York

Daniel Caccia: Alles Ist New York

Airforce 1/Universal

VÖ: 09.11.2018

 

Meinen die das wirklich ernst? Produzent und Textdichter Frank Ramond, Arrangeur Wolf Kerschek und Musical Director Uwe Granitza haben bekanntlich mit Roger Cicero große Erfolge gefeiert. Jetzt hat sich das Trio mit Daniel Caccia einen neuen Sänger an Land gezogen und versucht mit selbigem einen zweiten Roger Cicero zu kreieren. Das funktioniert aber nicht, denn den Mann und seine Musik gab es ja nun schon. „Alles Ist New York“ tritt in die viel zu großen Fußstapfen.

 

Die vierzehn Songs von „Alles Ist New York“ über „Was Für´n Typ“ bis zu „Mr. Richtig“ und den Bonustitel „Ich Wünsch Mir Nur Bei Dir Zu Sein“ sind im bekannten Bigband-Sound angelegt. Selbst eine Ballade wie „Berlin Ist Eine Frage Der Dosis“ ist im Grunde eine Kopie von Roger Cicero. Einzig der absolut markante Gesang ist anders. Daniel Caccia hat eine sehr angenehme Stimme und ist durchaus ein guter Sänger, aber eben ohne das Charisma von Cicero. Pop und Swing gibt es dann auch noch obendrauf. Das ist trotzdem alles austauschbar und ohne eigene Note.

 

Fazit: Daniel Caccia und „Alles Ist New York“ ist eine Kopie von Roger Cicero. Der Sound, die Balladen, der Swing, der Soul und die Texte erinnern an den verstorbenen Mann und sind ein einziges Ärgernis. Man kann Cicero nicht ersetzen und damit tut man auch Caccia keinen Gefallen. Und dann hat man auch noch die ehemalige Band von Cicero ins Boot geholt. Alles keine gute Idee!

 

Text: Torsten Schlimbach

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Dream Out Loud Magazin: © Torsten Schlimbach / Header: © Kai Knobloch