A.R. & Machines: The Art Of German Psychedelic

A.R. & Machines: The Art Of German Psychedelic

BMG

VÖ: 27.10.2017

 

Der Name Achim Reichel ist sicher vielen Leuten ein Begriff. Die Älteren kennen natürlich noch seine Beatband The Rattles. Auch seine späteren deutschsprachigen Werke dürften durchaus einem größeren Publikum bekannt sein. Der Hamburger konnte damit große Erfolge feiern, Kritiker waren davon aber nicht immer begeistert. Weniger bekannt ist, dass der Mann auch durchaus auch im meditativen, Trance und Industrial-Feld einige beachtliche Alben aufgenommen hat. Ja, Reichel war auch Krautrocker und darf durchaus in einem Atemzug mit Neu!, Kraftwerk, Tangerine Dream oder Can genannt werden.

 

Doch wo sind diese Alben geblieben? Aus den Regalen sind sie nämlich gänzlich verschwunden. Reichel höchstpersönlich veranlasste, dass die A.R. & Machines-Platten – so der Titel des Projekts – nicht mehr zugänglich bzw. neu aufgelegt werden konnten. Die Welt war noch nicht bereit dafür. 5 Jahrzehnte später kommt das nun in einer Rutsche auf den Markt – angereichert mit jeder Menge Bonusmaterial. Wie es dazu kam? Immer mehr Leute erinnerten sich an A.R. & Machines und schrieben Reichel Nachrichten, wann denn das Material wieder zugänglich gemacht würde. Andere Künstler woben sogar einige Elemente von A.R. & Machines in deren Arbeit ein.

 

Zum kompletten Katalog kann an dieser Stelle nichts gesagt werden, da selbiger nicht zur Verfügung steht. Eine Promo-CD mit zwanzig gekürzten Tracks daraus, gibt aber einen ersten Einblick über diesen Wahnsinnsritt den A.R. & Machines veranstalten. Unter dem Namen „The Art Of German Psychedelic“ kommt das nun in den Handel.
 

Fazit: Aus dem Pressetext: Ein Glücklicher Zufall wurde zum Katalysator: Als er mit seiner neuen Akai X330D Bandmaschine herumspielte, entdeckte Achim Reichel im Hamburg der frühen 70er, dass er Sound-Landschaften aus Gitarrenechos bauen konnte. Er verbrachte Stunden in seinem Zimmer - die Kopfhörer auf den Ohren - und züchtete sein Gitarren-Orchester heran. In ihrem Proberaum im Zippelhaus, gegenüber der Speicherstadt in Hamburg, zeigte er seine Kreation schlussendlich seinen Musikerfreunden. Anstelle der anfänglichen Ehrfurcht trat Inspiration, jeder der Musiker sprang ins selbe Boot (The same boat), schnappte sich ein Instrument und im grünen Nebel wurde das Projekt geboren. Und so hört sich das an! Sensationell! Wer Krautrock mag, wird diese Werkschau hier bestimmt lieben!

 

http://www.achimreichel.de/

 

Text: Torsten Schlimbach

S U C H E
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